Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Segen bringen, Segen sein - Sternsingeraktion


Auch in diesem Jahr engagieren sich die Sternsinger wieder für benachteiligte Kinder in aller Welt. Die Sternsinger sind die Messdienerinnen und Messdiener von 12.000 Pfarrgemeinden in ganz Deutschland und bitten mit ihren Sammeldosen bei Haussammlungen um Spenden.

Fleißige Sternsinger, die anderen Kindern helfen wollen: Luca Harwardt und Saverio und Alessio Dodaro (v.l.). Foto: Thomas Schaaf.

Es ist dies die 57. jährlich stattfindende Aktion Dreikönigssingen, ungefähr 500.000 Messdiener sind für Kinder in Not unterwegs.

Ihr diesjähriges Sammelmotto lautet: "Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!" Jedes dritte Kind in dem südostasiatischen Inselstaat ist trotz fruchtbarer Natur und fischreichen Gewässern von Unterernährung oder Mangelernährung betroffen.

Auch bei uns in Lantershofen waren heute mehrere Dreikönigsgruppen unterwegs und sammelten von wohltätigen Dorfbewohnern milde Gaben ein, die für notleidende Kinder auf den Philippinen Verwendung finden werden. Dank gilt den Spendern, den sammelnden Messdienern und ihren Helfern.

Die Krippe in der Lambertuskirche Lantershofen


In der Vor-, Nach- und Weihnachtszeit denkt man beim Begriff Krippe nicht in erster Linie  an den hölzernen Futtertrog für das Nutzvieh, der früher Jahrhunderte lang in der bäuerlichen Landwirtschaft gebräuchlich war. Krippe meint hier die figürliche und räumliche Darstellung der biblischen Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu bis zu den Heiligen Drei Königen. Hierbei spielt der Trog, also die Krippe, eine wesentliche Rolle, denn es heißt beim Evangelist Lukas: "Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge". Maria war mit Josef also in einer überfüllten  Herberge untergekommen, womöglich in einem Stall mit besagter Krippe.

Altarraum der Lambertuskirche. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Weihnachtskrippe mit Osterkerze 2014.

Aus dieser kurzen Lukas-Erwähnung resultiert heute eine Unzahl von Umsetzungs- und Gestaltungsformen für die biblische Weihnachtsgeschichte. So gibt es Ankleidekrippen, Blockkrippen, Holzkrippen, Bronzekrippen, Kunststoffkrippen, mechanische Krippen und viele andere Ausführungsarten.  Auch hier in Lantershofen hat es einmal eine Ankleidekrippe mit Ankleidefiguren gegeben, nämlich die erste Krippe in der 1967 neu errichteten Lambertuskirche. Die Krippenfiguren hatte damals die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus gestiftet. In der Chronik heißt es hierzu 1969: "Zum diesjährigen Weihnachtsfest stifteten die Lantershofener Junggesellen eine neue Krippe für unsere Kirche. Sie stellt Maria, den Jesusknaben und den hl. Josef als ankleidbare Figuren dar. Die Krippe findet während der Weihnachtszeit Aufstellung am Fuße des Hochaltars."

Mehr als 20 Jahre haben diese ankleidbaren Figuren ihren Dienst am Altar getan, es war eine moderne Art der figürlichen Darstellung der Weihnachtsgeschichte, ohne Ochs und Esel, ohne Stall und Stroh. Nicht jedem Kirchenbesucher hat diese Darstellung zugesagt, auch hatten die Stofffiguren im Laufe der Jahre ansehnlich gelitten.

Ein Engel wacht über das Geschehen, der Stern leuchtet den Weg.
Eichene Holzfiguren und Stroh im Stall zu Bethlehem.

So lag dann zu Beginn der 90er Jahre die Initiative beim damaligen Pastor Paul Solbach, eine neue Krippe zu initiieren. Solbach fragte beim Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Dücker an, wie man so etwas hinbekommen könne. Der wusste Rat und fragte bei Bruno Schmitt nach. Dieser erinnert sich: "Als meine Frau 1991 nach langer Krankheit starb und ich allein im Haus zurückblieb, sprach mich Klaus Dücker genau zur rechten Zeit an, ob ich eine Krippe für unsere Kirche bauen könnte. Ich sagte zu und begab mich sofort ans Werk."  Aus groben Schwarten erstellte Schmitt einen Unterbau, spaltete aus alten Balken eines Scheunenabrisses mit einer Klinge Berge von Schindeln ab und deckte mit diesen das Dach des Stalles. Aus den Schindeln fertigte er auch eine Umzäunung und baute sein Werk mit Hilfe einiger Sangesfreunde erstmals 1991 zur Weihnachtszeit auf. Der erste Standort in der Lambertuskirche war die so genannte Beichtkapelle hinten links in der Kirche, wo heute auch die Muttergottes verehrt wird. 

König oder Weise mit Kamel huldigt dem Kind.
Geschenke wie Weihrauch und Myrrhe werden überreicht.

Die biblischen Figuren zu dieser neuen Krippe spendeten die Mitglieder des Männer- und Frauenchores Cäcilia Lantershofen 1893 e.V., von Jahr zu Jahr hatten sie die die Darstellung erweitert. Lieferant der Figuren war die Holzschnitzerei Barbara Lutz aus Hillesheim in der Eifel. Insgesamt mehr als 15.000 DM wurden für die Heilige Familie und insgesamt 35 Figuren aufgewendet. Weitere Utensilien wie Holztruhen gehörten mit zu den Gegenständen, die unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden.

Die Aktion neue Krippe wurde allgemein begrüßt, besonders von Pastor Robert Brahm, Nachfolger von Paul Solbach. Bald erwies sich die Krippe als zu klein bemessen. So wurde der Unterbau aus Schwarten ersetzt durch Spanplatten und zusätzlich ergänzt durch einige rustikale knorrige Aufbauten. Eine inzwischen eingespielte Mannschaft aus Sängern erledigte Auf- und Abbau und brachte eigene Ideen ein. So wurde der Standort der jetzt größeren Krippe verlegt.

Auch Alfons Schmickler gehört mit zum Aufbautrupp der neuen Krippe und schaut heute zurück: "Am Anfang stand diese kleine Krippe noch in der Beichtkapelle. Damals haben Bruno Schmitt, Josef Rönn, Martin Tempel und ich mit dem Bau begonnen. Später unter unserem Pastor Robert Brahm wurde die Krippe an den jetzigen Standort vorne links vor dem Altarraum verlegt und mehrmals vergrößert und geändert."

Später kam auch neue Hilfe für das Jesuskind und die Krippe hinzu: Erich Füllmann, Karl Heinz Schweinheim und Hermann Mombauer. Alfons Schmickler: "Mombauer hat immer die Elektrizität angefertigt und eingebaut, die Weihnachtsbäume an der Krippe haben meistens Lantershofener Bürger gestiftet." Als jüngster Krippenbauer gesellte sich Marcel Uhl dazu, der mit Leib und Seele dabei ist, seit neuem sind auch Wilfried Sprinkmeier und Markus Pollig mit dazu gekommen. Auch Helmut Kuttig und Klaus Dücker sind öfters behilflich, wie ebenso auch andere Leute gerne sporadisch mithelfen. Allerdings haben sich aus Alters- oder Krankheitsgründen einige ehemaligen Mithelfer von der Aufbauarbeit  verabschieden müssen. Zum Teil sorgen sie aber noch für das leibliche Wohl der Aufbautruppe.

Jesuskind in der Lantershofener Krippe der Holzschnitzerei Lutz aus der Eifel.
Selbst"geschnitztes" Spendenkästchen für gute Taten vorne an der Krippe. Wer möchte, kann für den Krippenaufbau aber unter dem Stichwort "Krippe St. Lambert" auch spenden über das Konto der Kirchengemeinde Lantershofen RaiBa Grafschaft - Wachtberg Nr. DE69 5776 2265 0005 21156.

Teil der Krippe ist auch ein kleines Spendenkästchen vorne am Krippenzaun, Josef Rönn hat es damals gebastelt. Die Krippencrew freut sich natürlich über jede kleine Spende, denn regelmäßig fallen bei jedem Aufbau neue Kosten an, wenngleich diese überschaubar sind. Alfons Schmickler: "Die Spenden in unserer Spendendose sind leider weniger geworden, obwohl wir sie für das, was kaputt geht und was geändert wird,  brauchen. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Dücker freut sich, wenn Besucher die Krippenbauer in ihrem Bemühen um eine schöne Krippe weiterhin unterstützen würden: "Das ist sicher eine gute Tat."

Glänzender Rückrundenstart der „Ersten“


Mit einer beeindruckenden Vorstellung startete die neu formierte 1. Mannschaft in die Rückrunde. Das nach dem Tod von Thomas Zils und der längeren Verletzung von Andreas Schneider durch die Nachwuchsspieler Marvin Krupp und Marco Zabbei ergänzte Team bot gegen den Tabellenvierten SV Mendig III eine exzellente Leistung und entschied die Partie verdient mit 9:4 zu seinen Gunsten.

Die neu formierte 1. Mannschaft (v.l.) Marvin Krupp, Marco Zabbei, Stefan Ockenfels, Stefanie Klein, Bastian Gies, Peter Klöckner. Foto: Markus Ockenfels.

Zum Auftakt erwies sich die Umbesetzung der Doppel als goldrichtig. Stefan Ockenfels/Peter Klöckner, Bastian Gies/Stefanie Klein und Marvin Krupp/Marco Zabbei sorgten für eine 3:0-Führung. Mit diesem Vorsprung im Rücken ging das Sextett dann auch die Einzel selbstbewusst an. Zwar leistete sich Stefan Ockenfels in seinem ersten Einzel einen Ausrutscher, als er eine 8:3-Führung im Entscheidungssatz noch versiebte, aber dadurch ließen sich seine Mitspieler nicht irritieren.

Glanzstück war zweifellos das mittlere Paarkreuz. Die in der Hinrunde noch am unteren Paarkreuz eingesetzten Peter Klöckner und Stefanie Klein präsentierten eine lupenreine 4:0-Bilanz. Im Spitzenspiel zeigte sich dann auch Stefan Ockenfels konzentrierter und setzte sich gegen Mirko Heuft durch. Den neunten Zähler markierte Marvin Krupp mit einem überzeugenden 3:0-Sieg. Eine tolle Leistung lieferte auch der 17-jährige Bastian Gies ab. Zwar verlor er beide Spitzeneinzel, verpasste aber mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen die Nummer zwei der Gäste nur ganz knapp ein Erfolgserlebnis. Insgesamt muss man dem mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren recht jungen Team ein großes Kompliment machen, was auch die einhellige Meinung der vielen Fans war. In dieser Besetzung dürfte das die Mannschaft der Zukunft sein.

Vfb-Cup: Favorit und Gastgeber oben auf


FSG Bengen holte sich den Seniorencup des VfB Lantershofen

Als einziger Bezirksligist war Gastgeber FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf beim Seniorencup des VfB Lantershofen am Sonntag in der Bad Neuenahrer Berufsschulhalle natürlich Favorit. In dieser Rolle hatten die Kombinierten in den letzten Jahren aber immer wieder zu enttäuschen gewusst. In diesem Jahr klappte es aber, die Mannschaft von Spielertrainer Jeset Akwapay setzte sich durch und beendete das Turnier, an dem insgesamt zehn Mannschaften teilnahmen, als Sieger.

Auch die jüngste Jugend ist beim VfB-Cup in der Neuenahrer Berufsschulhalle dabei. Foto: Sven Krämer.
Paaaf, der Ball gehr ins Tor. Um Nachwuchs braucht sich der VfB wohl nicht zu sorgen. Foto: Thomas Schaaf.

Im Finale hatte der Bezirksligist dabei reichlich Mühe, den A-Ligisten SG Wehr / Rieden / Volkesfeld zu bezwingen. Das Team aus Wehr, dass erstmals beim VfB Lantershofen auflief, hatte in den elf Minuten mehr Spielanteile und scheiterte zwei Mal am Torgestänge. Die Bezirksligakicker verhielten sich dagegen clever, ließen den Gegner kommen und konterten ihn dann zwei Mal geschickt aus. Minas Haydaroglu und Tobias Giffels trafen zum 2:0-Endspielsieg der Gastgeber.

Sportfreunde Bengen sind Sieger im Altherren-Turnier. Foto: Sven Krämer.
Sieger beim Seniorencup: FSG Bengen / Lantershofen / Birresdorf. Foto: Sven Krämer.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte Wehr ebenfalls mehr Souveränität gezeigt und alle vier Gruppenspiele gegen die Zweitvertretung aus Bengen (2:0), die SG Altendorf/Ersdorf (1:0), den Ahrweiler BC (2:1) und den TuS Oberwinter II (2:0) gewonnen. Auch im Halbfinale gegen Rot-Weiß Merl II setzte sich Wehr dank zweier Treffer von Christopher Schüller 2:0 durch. Bengen ließ zunächst beim 0:0 gegen Vorjahressieger SG Franken/Königsfeld einen Punkt, erspielte sich dann aber durch Siege gegen den SV Kripp (3:1), Rot-Weiß Merl II (2:0) und die SG Westum/Löhndorf II (3:0) souverän den Gruppensieg. Beim 2:1-Halbfinalsieg gegen den Ahrweiler BC sorgten Minas Haydaroglu und Jeset Akwapay für die FSG-Treffer, Ahrweiler kam dank eines Eigentores zum Gegentreffer. Das Entscheidungsschießen um Platz drei entschied Merl II vom Siebenmeterpunkt mit 3:0 für sich.

Bereits am Samstag hatten die Sportfreunde aus Bengen souverän den Altherren-Cup gewonnen, und das zum allerersten Mal. Die Bengener ließen dabei keinen Gegentreffer zu. In den Gruppenspielen bezwangen sie den SC Bad Neuenahr (2:0), den Ahrweiler BC (3:0), TuS Dausenau (1:0) und die SG Leimersdorf/Birresdorf (2:0). Im Halbfinale setzte sich Bengen nach einem 0:0 gegen die SG Kempenich mit 3:1 im Entscheidungsschießen durch. Ebenfalls torlos endete das Finale gegen den Ahrweiler BC, auch hier gewannen die Bengener vom Siebenmeterpunkt aus, dieses Mal mit 4:3. Für Vorjahressieger SV Kempenich blieb nur der vierte Platz nach einem 2:4 im Entscheidungsschießen gegen den SV Dernau.

Studientag zur Vorbereitung des Weltgebetstags


Das Leitungsteam der kfd im Dekanat Ahr-Eifel lädt zusammen mit den kfd-Frauen aus Adenau, alle interessierten Christinnen des Dekanats Ahr-Eifel zu einem Studientag zur Vorbereitung des Weltgebetstags der Frauen am Samstag, dem 24. Januar 2015 von 9.00 - 13.00 Uhr in die Komturei nach Adenau (Kirchstraße, neben dem Pfarrhaus) ein.

Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den 6. März 2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag von den Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Frau Annedore Brock aus Neuwied wird in dieser Vorbereitungstagung Informationen geben für die Frauen, die den Weltgebetstags-Gottesdienst in ihren Gemeinden vorbereiten und leiten. Herzliche Einladung! Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung: doris.kraemer(at)web.de / Tel. 02641-6308.

Comedian Hennes Bender präsentierte sich in Bestform


Mit dem Gastspiel „klein/laut“ des TV-bekannten Comedian Hennes Bender hat der Verein Kulturlant e.V. am Donnerstag seine Comedyreihe im Lantershofener Winzerverein fortgesetzt. Gut 150 Gäste wollten dabei hören, was Bender, den sein Comedy-Kumpel Jochen Malmsheimer als das "Cornichon des deutschen Kabaretts“ tituliert, zu sagen hat. Bender brachte das Publikum dabei zu einem Dauergrinsen. Kein Wunder, wenn der 1,62-Mann mit den Worten „Früher, als ich klein war…“, beginnt. Denn klein ist er heute noch, sogar noch kleiner, als vor ein paar Jahren. Da war es noch 1,63 Meter. „Andere Körperteile wachsen im Alter“, wusste Bender zu berichten. Aber: „warum werden die Ohren größer und ich höre trotzdem immer schlechter.“

Comedien Hennes Bender im Winzerverein. Foto: Thomas Weber.
Hennes Bender im Star-Wars-Kostüm. Foto: Thomas Weber.

Bender gab sich in Lantershofen keineswegs kleinlaut, er war gewohnt klein und laut, wenn auch nicht mehr so laut, wie in früheren Programmen. Ist auch kein Wunder, er ist ja schon 47 und regt sich nicht mehr über alles auf. „Das ist ein Art resignative Reife“, so die Selbstdiagnose. Zudem habe man sich in diesem Alter auch zu benehmen, wie ein 47-jähriger. Aber was heißt das und woher soll er das wissen. Bender war ja vorher noch nie 47. Sprach es, und zeigte dem Publikum stolz die Verpackung seines Reisegepäcks: ein Rollkoffer im Design des tollpatschigen Robotors R2D2 aus der Kult-Serie „Stars-Wars.“ Ja, Bender ist auch heute noch durch und durch Star-Wars-Fan. Aber dazu später mehr.

Der „König der Stand-up-Comedy“ machte sich erst einmal ein Bild: von Lantershofen, der Grafschaft, der Weingegend und von seinem Publikum, mit dem er den ganzen Abend über köstlich zu kommunizieren wußte. Dabei setzte er zu einem Rundumschlag über seine Wahrnehmungen in der realen und der virtuellen Welt um. Kaum ein Thema, dass nicht zur Sprache kam. Oberflächlichkeit konnte man ihm dennoch nicht vorwerfen. Wenn es was zu nörgeln gab, dann auch bitte detailliert. So schaute er früher gerne Fernsehen, bis zu jener ominösen Verkaufsshow, in der die Fernsehverkäuferin den Brotkasten mit den Worten „Viel Spaß beim Brotaufbewahren“ anpries. Seither ist bei Benders in Bochum die Mattscheibe schwarz. „Wenn Werbung nervt, boykottiere ich die Produkte“, machte der Comedian klar. Soll heißen: er ißt kein Müsli von Saitenbacher. Und wenn die Windschutzscheibe kaputt ist und ein Schneesturm tobt – zu Carglass fährt er trotzdem auf keinen Fall. Ein wenig politisch wurde es auch, da ging es in Richtung von Verteidigungsministerin von der Leyen (die Waffen der Bundeswehr sind Restbestände von Yps), gegen oberflächliche Aussagen der Bundeskanzlerin und natürlich zu Peer Steinbrücks „Was-Wäre-Wenn“ Spruch „Hätte, hätte Fahrradkette.“ So manch einer bekam sein Fett weg, nur für Papst Franziskus fand Bender lobende Worte: „Er sagt Sachen, die hat noch nie ein Papst gesagt.“ Dafür aber widmete er dem „Grafen“, also dem Sänger der Band „Unheilig“ für dessen Erfindung des Beerdigungs-Pop eine Hommage.

Mehr als zwei Stunden plauderte Hennes Bender in Lantershofen, zumeist in rasender Geschwindigkeit. Wer zu lange lachte, hatte schon wieder einen Gag verpasst. Kultig wurde es dann bei den beiden Zugaben, wo er zunächst im SpongeBob Schwammkopf-Kostüm auflief. Bender wird vielfach mit dem deutschen Synchronsprecher Santiago Ziesmer verwechselt, der den Spongebob fürs deutsche Fernsehen spricht. Bender hat die Quietsch-Stimme aber auch drauf, an der Nummer kommt er in keiner seiner Shows vorbei. Am Ende gab es dann auch noch einen Strip zu Joe Cockers Musik „You can leave your hat on.“ Kein normaler Strip, denn Bender entblätterte sich zu Disco-Nebel und Light-Show aus einem Star-Wars-Kostüm, und zwar bis aufs Blech. Auslöser der Nummer war vielleicht sein Befund aus dem letzten Gesundheits-Check-Up, in dem der Arzt notiert hatte: „Das Entkleiden gelingt selbstständig.“

Die Bürgervereinigung gratuliert Reinhard Eisenhard (70)


Anlässlich des 70. Geburtstags von Reinhard Eisenhard, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Leo Mattuscheck und Karl-Josef Scholl im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche.

Karl-Josef Scholl (3.v.l.) und Leo Mattuscheck (links) gratulieren Reinhard Eisenhard im Beisein von Pastor Burg (rechts). Foto: E. Eisenhard.

Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Neu in "Handel & Wandel": LouEnergie GbR – Louen & Wieners


Als neuen Förderer unserer Internetseite begrüßen wir in der Seite „Handel & Wandel“ in der Rubrik „Dienstleistung & Service“ die Firma LouEnergie GbR – Louen & Wieners.

Mobiler Großhäcksler im Einsatz. Foto: LouEnergie.

Das in 2011 gegründete Unternehmen ist als Spezialist für die Produktion und Handel von Qualitäts-Holzhackschnitzeln über die Region hinaus im Einsatz. Der Betriebshof mit modernem Fuhrpark sowie einer Lagerhalle und weiteren Lagerflächen  für Holzhackschnitzel befinden sich in Grafschaft-Lantershofen. Zum Fuhrpark und den Gerätschaften gehören unter anderem ein mobiler Groß-Hacker, drei Walking-Floor Sattelzüge und zwei Container-Lkw. Wir empfehlen das Unternehmen Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit.