Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Fünf Kranichzitate


Kraniche über Lantershofen auf ihrem Flug in den Süden, vielleicht nach Ägypten. Foto: Hubertus Gussone.

1. "Hallo Thomas! Hier Bilder von den Kranichen, die am Sonntag – nachdem der Wind am Wochenende auf Nord gedreht hatte – in zahlreichen Zügen bis in die Nacht über LA zogen. Gruß Hubertus (Gussone)."

2. "Bei Mondschein vor dem Wald ich stand. Da lässt sich plötzlich flügelsausend - ein Kranichheer, wohl an die tausend, - ganz dicht zu meinen Füßen nieder. Sie kamen aus dem Norden wieder - und dachten auf der Reise nun - sich hier ein Stündchen auszuruhn.  Gruß Willi (Busch)."

3. "Der Wildschwan singend durch die Nächte streift, - doch hier im Abenddämmer seh' ich streichen - den Kranich, der die Wanderstrophe pfeift: - Er zieht gen Süden über Meer und Eiland: - Jerusalem, dich sucht er und den Heiland. Gruß Walther (von der Vogelweide)."

 4. "Seid mir gegrüßt, befreundte Scharen, - die mir zur See Begleiter waren, - zum guten Zeichen nehm ich euch, - mein Los, es ist dem euren gleich. - Von fernher kommen wir gezogen - und flehen um ein wirtlich Dach. Sei uns der Gastliche gewogen, der von dem Fremdling wehrt die Schmach! Gruß Friedrich (von Schiller)."

 5. "Sieh da! Sieh da, Timotheus, - die Kraniche des Ibykus!" - Und finster plötzlich wird der Himmel, - und über dem Theater hin - sieht man in schwärzlichtem Gewimmel - ein Kranichheer vorüberziehn. Gruß Friedrich (von Schiller)."

KULTURLANT sucht Helfer im Bereich Werbung!


Mit Kulturlant-Geschäftsführer Thomas Weber freut sich auch Vorstandssprecher Klaus Dünker (Bild) über jede Hilfe beim Verteilen von Flyern und Plakaten. Foto: Thomas Schaaf.

Wer hat, Zeit, Lust, Auto, Führerschein und möchte Kulturlant e.V. ein wenig unter die Arme greifen? Wir suchen Helfer für die Werbung. Zu tun sind folgende Dinge: 1.) Flyer und Plakate in unregelmäßigen Abständen an Geschäfte, Hotels, etc. verteilen, und zwar im Raum Grafschaft / Bad Neuenahr-Ahrweiler / Sinzig-Remagen-Breisig sowie 2.) Plakatierungen in und rund um die Gemeinde Grafschaft vornehmen. Kulturlant ist natürlich bereit, diese Arbeiten zu entlohnen und erstattet auch die entsprechenden Fahrtkosten. Interessenten werden um eine Mail an info(at)kulturlant.de gebeten.

Fußball spielt man besser auf dem Mars


Schonungsloser politischer Jahresrückblick mit Thilo Seibel

In einer solch schnelllebigen bereits Anfang Dezember einen Jahresrückblick zu präsentieren, ist gewagt. Das wusste auch Thilo Seibel, der dennoch am Donnerstag bei Kulturlant e.V. in Lantershofen die Dinge, die die Menschen 2015 bewegten, den rund 100 Gästen noch einmal vor Augen führte – zunächst als zusammenfassendes Gedicht, dargebracht in Rap-Form, dann detailliert. „Es ist noch viel Jahr übrig“, machte Seibel klar, um dann zurück zu blicken. Und das schonungslos und mit Blicken hinter die Kulissen. „Was mir nicht gefällt, lasse ich einfach weg. So wie eine gute Nachrichtensendung im Fernsehen“, zog Seibel die Massenmedien durch den Kakao.

Breit ist Thilo Seibels politische und sonstige Welt angelegt, nicht immer locker komisch, häufig Satire, umgesetzt aus der schweren politischen Kost des abgelaufenen Jahres. Fotos in diesem Bericht: Gerd Weigl.
Hier spricht Thilo Seibel nicht von Andrea Nahles als der "größten Nervensäge des Kabinetts", sondern von Kanzlerin Angela Merkel. Man erkennt es an der typischen Haltung der Hände.

Was das Jahr brachte, war überwiegend schwere Kost und es war gar nicht so einfach, diese locker rüberzubringen, ohne die Inhalte zu verwässern. Seibel sprach mit Blick auf den IS-Terror davon, dass es nicht „um die Islamisierung des Abendlandes gehe, sondern eher um die waffenmäßige Germanisierung des Morgenlandes.“ Überall werde mit deutschen Waffen gekämpft. Die Folge seien die großen Flüchtlingsströme. Seibels Empfehlung an Europa: einfach denen, die vor allem in Osteuropa nicht bereit seien, Flüchtlinge aufzunehmen, die EU-Gelder, Zuschüsse und Förderungen streichen. Dafür gab es jede Menge Beifall. Dass die Flüchtlingssituation und der Umgang damit das Ansehen Deutschlands in der Welt positiv beeinflusse, könne schon bald wieder vorbei sein. Stichwort AfD: „Nicht nur die Angler grüßen sich mit Petri Heil“, so der Kabarettist zu diesem Thema.

 

Themen, die gerade erst ein paar Monate zurückliegen und dennoch aus den Köpfen sind, brachte Thilo Seibel in eben diese zurück. Griechenland und die Finanzkrise zum Beispiel. Eine Folge hierzulande: CDU-Mann Wolfgang Bosbach schien im Fernsehstudio bei Anne Will eingezogen zu sein. Und warum müsse Griechenland seine lukrativsten Flughäfen verkaufen, noch dazu an ein deutsches Unternehmen, das dem Staat gehöre? „Weil man selber keinen Flughafenbau hinbekommt“, so die Antwort. Überhaupt hatte Seibel so manchen Politiker im Visier, bezeichnete den teuren G7-Gipfel im Sommer in Bayern als ergebnislose „Butterfahrt für überbewertete Flachstruller“ und sah in Andrea Nahles die größte Nervensäge des Kabinetts.

 

Und was brachte der Sport? Skandale. Daher verlas Seibel auch eine jahreszeitabhängige Geschichte und nannte sie „Das Sommermärchen.“ Die Moral von der Geschicht‘: Blatters Vorschlag umsetzen, Fußball künftig auf dem Mars zu spielen. Hierzulande mache es ja keinen Spaß mehr. Denn Zusammenhänge zwischen einer Fußball-WM sowie anderer sportlicher Weltereignisse in Katar und der Lieferung von Waffen an dieses Land schienen nicht aus der Luft gegriffen. Das macht der Wahl-Kölner klar.

 

Ebenfalls nicht verschont blieb die Wirtschaft. Einblicke ins Freihandelsabkommen TTIP gebe es so gut wie keine, auch nicht für Abgeordnete des Europaparlaments. Begründung: sie könnten die Inhalte ja ihren Regierungen verraten. Und sonst? Die Autoindustrie bescheißt kollektiv und die Commerzbank tut gleiches mit genau dem Staat, von dem sie während der Bankenkrise acht Milliarden Euro erhalten hat. Zum Schluss gab es Statistisches, Jubiläen etwa, wie 40 Jahre Farbfernsehen oder 20 Jahre Klonschaaf Dolly. Rücktritte, wie die von Blatter, Jauch oder Gregor Gysi. Schließlich die Vorschläge zum Zitat des Jahres, Sieger könnte eines von Armin Latschet zu dessen verlegter Klausuren gegenüber der Presse sein: „Ich könnte ihnen das erklären, ich mache es aber nicht.“

 

Mit dem politischen Jahresrückblick endeten die Veranstaltungen von Kulturlant für dieses Jahr. Der Grafschafter Verein startet am Samstag, 9. Januar, ins neue Jahr. Dann präsentiert er im Lantershofen Winzerverein die zwölfte Ausgabe von „Jazz ohne Stress.“

Baugrube am Frumech vor der Lambertuskirche


Seit wohl ungefähr vierzehn Tagen erfreut die Passanten der Lambertuskirche am Frumech ein schöner Blick auf den dörflichen Weihnachtsbaum. Weniger gefällt allerdings das große kirchenseitige Loch in der Straße, das womöglich wegen einer defekten Wasserleitung vom gemeindlich beauftragten Bautrupp Adam/Krupp/Kleutgen gerissen wurde. Irgendwie scheint kein Fortkommen an der Baustelle zu sein. Ein dünnes, offensichtlich neues Stück blaue Wasserleitung mit Schiebervorrichtung lugt aus dem zusammenfallenden Lehm- und Sandgemisch noch gerade heraus, ein ziemlicher Wassertümpel an zusammenlaufendem Schicht- oder Oberflächenwasser freut sich seit langen einsamen Tagen seines Daseins.

Etliche Tage unbetreut ist die Wasserleitungsbaustelle an der Lambertuskirche. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Reparatur scheint durchgeführt, allein es fehlt der Abschluss.

Derzeit am Freitagspätnachmittag konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden, ob die Baustelle noch vor Weihnachten geschlossen werden kann oder ob erst nächstes Jahr Arbeitskapazitäten zur Beseitigung des Übels frei werden. Nicht auszuschließen ist natürlich, dass möglicherweise noch laufende Anträge zur Verlegung von DSL- oder sonstigen Leitungen zum Weihnachtsbaum die Baustellenvollendung verhindern. Am Montagmorgen will der Ortsvorsteher in der Angelegenheit beim Bauhof der Gemeindeverwaltung vorstellig werden.

Neueste LED-Technik bei Straßenlampen installiert


Im Juli 2015 hatte der Gemeinderat Grafschaft beschlossen, 40.000 € im Nachtragshaushalt 2015 für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Bengen, Karweiler und Lantershofen bereit zu stellen. Hiernach sollten die Leuchtköpfe der vorhandenen Peitschen, Koffer- und Pilzleuchten bei Verwendung der Masten ausgewechselt werden. Vorausgegangen war eine Testphase verschiedener Lampenmodelle mit energiesparender LED-Technik.

Unter Verwendung der alten Masten wurden die Leuchtköpfe mit LED-Technik modernisiert, wie jetzt hier beim Blick von der L 83 in den Pechweingarten. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Gute Ausleuchtung wie vorher auch, aber wesentlich geringere Stromkosten. Wir blicken von der Karweiler Straße in den Pechweingarten hinein.

Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung waren dann nach den Ergebnissen der Testphase die Lampen-Modelle "Park" und "Slim-Twin" der Firma Hella beschafft worden. Jetzt wurden sie auch in der Straße Pechweingarten durch den Bauhof der Gemeinde ausgetauscht. Vorausgegangen war die Erneuerung der Lampenköpfe bereits in der Lambertusstraße. Durch die neu installierte LED-Technik wird eine ganz erhebliche Stromersparnis erreicht, so dass sich die neuen Lampen bereits nach kurzer Zeit amortisiert haben werden.

Lantershofener Mond und Lantershofener Venus über Neuenahr


Mond und Venus kämpfen gegen das Sonnenlicht. Gleich wird die Venus bis zum nächsten Morgen verloren haben. Der Mond darf im Tagesverlauf weiter seine Bahn als weiße Sichel vollenden. Foto: Hubertus Gussone.

Über dem Neuenahrer Berg schweben im ersten Sonnenplasma der Lantershofener Mond und die Lantershofener Venus. Hubertus Gussone hat mal wieder von seinem Hause aus die Welt und die Weite beobachtet und abgebildet. Sichelförmig schlank scheint der Mond, die Venus blinzelt noch im frühen roten Sonnenmorgenlicht als hellstes Gestirn nach dem Mond am Himmel. Der Planet ist etwas mehr als 100 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt und besitzt einen Durchmesser von 12.100 Kilometern (Erde: 12.742 Kilometer). Die Venus zählt zu den erdähnlichen Planeten und ist der drittkleinste Planet im Sonnensystem. Gut sichtbar ist sie morgens oder abends, daher wird sie auch Morgen- oder Abendstern genannt. Um Mitternacht lässt sie sich nie am Himmel blicken.

Der Mond umkreist als einziger natürlicher Satellit die Erde in durchschnittlich siebenundzwanzig Tagen und nicht ganz acht Stunden. Der mittlere Abstand des Mondes von der Erde beträgt 384.400 km. Wenn Sonne, Mond und Erde bei ihren Bahnläufen auf einer Linie liegen, kommt es zu einer Mondfinsternis. Dann steht die Erde zwischen Sonne und Mond und verdeckt diesen mit ihrem Schatten.

Verstorben aus unserer Pfarrgemeinde


Verstorben ist aus unserer Pfarrgemeinde

Elfriede Bach geb. Hecker
* 22.3.1924 +15.12.2015
Gartenstraße 6

Das Sterbeamt feiern wir am Dienstag, dem 22. Dezember 2015 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina in Karweiler, anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt.

Das Totengebet wird gehalten am Freitag, 18.12., Samstag 19.12. und Montag, 21.12.2015 jeweils um 18.30 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen.

Ehre ihrem Andenken!

Torsten Sträter-Gastspiel ausverkauft


Torsten Sträter im DGH Winzervereinssaal ist am 11. Mai 2016 ausverkauft. Foto: Veranstalter.

Das Comedy-Gastspiel von Torsten Sträter am 11. Mai 2016 in Lantershofen ist ausverkauft. Das gab der veranstaltende Verein Kulturlant e.V. jetzt bekannt.

Der Auftritt von Sträter ist die letzte Veranstaltung in der Saison 2015/16. Für alle übrigen Veranstaltungen und auch für die ersten Termine der Saison  2016/17 sind noch Karten erhältlich. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite www.kulturlant.de.