Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Mit Kaffeetrinken die Priesterausbildung in Tansania unterstützt


Die St. Lambert-Studenten übergeben zusammen mit Regens Msgr. Dr. Michael Bollig 5.000 Euro an Spiritual Dr. Christian Hartl. Foto: Rudolf Esser.

Nach dem Mittagessen zieht es die Studenten des Studienhauses St. Lambert meist ins Missionscafé, wo sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und mit dem „Kaffeetrinken für einen guten Zweck“ Geld für wohltätige Projekte sammeln. Jetzt übergaben die künftigen Priester eine Spende von 5.000 Euro an den Spiritual des Priesterseminars, Dr. Christian Hartl, der wiederum das Geld an die Verantwortlichen der Priesterausbildung in Tansania weiterleiten wird. Hartl feierte erst vor wenigen Tagen sein Silbernes Priesterjubiläum und hatte aus diesem Anlass um Spenden für diesen Zweck gebeten. Im vergangenen August hatte er das Studienseminar in der Diözese Iringa besucht, dessen Leiter Pater Brasil Mzena er schon während seiner Promotion in Innsbruck kennen gelernt hatte.

In dem Studienzentrum werden derzeit 250 Schüler auf das Abitur und den anschließenden Priesterdienst vorbereitet. „Dort ist alles viel strenger als hier bei uns“, schmunzelte Hartl, denn in Tansania gebe es nur Zweibettzimmer, und Sport sei ein Pflichtfach. Nächstes Jahr wollen sich einige der 35 Lantershofener Studenten aus vier Jahrgängen vor Ort anschauen, was mit dem Geld getan worden ist.

Sechs Absolventen in St. Lambert verabschiedet


Haussprecher Dominik Stehl freute sich bei der Verabschiedung des IV. Kurses über die die offene Atmosphäre und den guten Geist, der im Seminar St. Lambert herrsche. Auf dem Foto von links nach rechts: Michael Brien, Sascha Heinrich (Studentensprecher) Subregens Dr. Manuel Schlögl (Bistum Passau); Mathias Michaelis, Regens Msgr. Dr. Michael Bollig, Dominik Stehl (Studentensprecher), Andreas Jauss, Andreas Hertel, Stephan Schonhardt, Spiritual Dr. Christian Hartl (Bistum Augsburg). Foto: Rudolf Esser.

„Machen Sie´s gut!“ – mit diesen Worten beendete Studienleiter Prof. Dr. Alois Buch seine Festansprache, in der er die Absolventen auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Gesellschaft vorbereitete. Zuvor begann der festliche Abend mit einem gemeinsamen Abendlob in der Lambertuskirche. In seiner Predigt ermutigte Regens Dr. Michael Bollig die Studenten, sich immer intensiver mit Christus zu verbinden, um so Vertrauen und Mut für neue Schritte zu gewinnen.  

In der akademischen Feier, zu der sich alle in der Aula des Seminars eingefunden hatten, wurden anschließend die Zeugnisse überreicht. Die Absolventen sind Michael Brien, Bistum Limburg; Br. Maximilian Grund OSB, Benediktinerabtei Münsterschwarzach; Mathias Michaelis, Bistum Rottenburg-Stuttgart; Andreas Jauss, Bistum Rottenburg-Stuttgart; Andreas Hertel, Erzbistum Bamberg; Stephan Schonhardt, Erzbistum Freiburg. Die durch Prof. Matthias Kreuels musikalisch umrahmte Feier bot Gelegenheit für einige Ansprachen. So gratulierte der Haussprecher, Dominik Stehl, den Absolventen im Namen der Studentenschaft und  Andreas Hertel, selber Absolvent, hielt im Auftrag seines Kurses eine humorvolle Abschiedsrede. Dankbar zeigte er sich besonders dafür, dass St. Lambert ein Ort sei, an dem nicht nur Theologie studiert würde, sondern auch viel Raum für eine gute menschliche Entfaltung bleibe. Er lobte die offene Atmosphäre und den guten Geist, der im Seminar St. Lambert vorherrsche.  

Nach Ablauf seiner dreijährigen Amtszeit wurde auch Subregens Dr. Manuel Schlögl verabschiedet. Regens Dr. Bollig dankte ihm für sein vielfältiges Wirken und wünschte ihm den besten Erfolg für sein anschließendes Weiterstudium in Wien. Die offizielle Feier mündete in ein festliches Abendbuffet, in dessen Rahmen viel Zeit war, um sich in gemütlicher Atmosphäre voneinander zu verabschieden.

Das neue Löschfahrzeug als Blickfang


Beim Tag der offenen Tür hätten sich die Lantershofener Kameraden mehr Gäste gewünscht

Das neue Löschfahrzeug stand im Mittelpunkt des Tags der offenen Tür bei der Löschgruppe Lantershofen der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft. Die derzeit 17 aktiven Kameraden wurden zu Beginn des Jahres mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet, mit dem die Wehr nun wesentlich schlagkräftiger ist, als zuvor. Dass muss sie auch, denn die Anforderungen werden immer mehr, die Zahl der Wohnhäuser und auch der Unternehmen in der Gemeinde steigt stetig. Die Lantershofener Kameraden rücken immer dann, wenn alarmiert wird, gemeinsam mit den Wehren aus Ringen und Leimersdorf als „Ausrückbereich Mittlere Grafschaft“ aus. Rund ein Dutzend Mal riefen die Alarmsirenen in diesem Jahr schon zu Einsätzen. „Nicht immer mußten wir eingreifen, sind auch schon Mal während der Anfahrt zurückbeordert worden. Aber gerade der Personalmangel tagsüber macht es notwendig, immer alle Wehren eines Ausrückbereichs zu alarmieren“, erklärte Löschgruppenführer Rolf Ahrend das Prozedere. Denen, die sich für das neue Fahrzeug interessierten, erklärten die Wehrmänner die Vorzüge gegenüber dem alten Tragkraftspritzenfahrzeug. So hat das neue Auto unter anderem einen 1000-Liter-Wassertank für einen möglichen Schnellangriff, dazu jede Menge technisches Gerät, unter anderem auch ein Stromaggregat. Dafür ist das neue Einsatzfahrzeug auch um einiges größer, es handelt sich bei dem „mittleren Löschfahrzeug“ um einen sogenannten 7,5-Tonner. „Da muss man schon ein wenig aufpassen in unseren engen Straßen“, so der Löschgruppenführer. Für Einweisungen und Schulungen hatten den Wehrleuten gerade im Hinblick auf das Fahrzeug zuletzt jede Menge Freizeit opfern müssen.

Da hätte man sich gefreut, wenn die Bevölkerung den Einsatz der Wehr mit dem Besuch des Feuerwehrfestes stärker honoriert hätte. Aber trotz oder vielleicht auch wegen des lauen Sommerabends tummelten sich am Samstag nicht allzu viele Gäste im Festzelt oder an den Ausschankständen vor dem Gerätehaus an der Mehrzweckhalle. Dort waren kühle Getränke gefragt, am Imbiss warteten die Wehrleute und ihre Frauen mit den beliebten Reibekuchen auf. Sonntags gab es dazu ein üppiges Kuchenbuffet. Gekommen waren immerhin zahlreiche befreundete Wehren. Neben den Kameraden aus Ringen, Gelsdorf, Karweiler, Bengen und Bad Neuenahr war auch der Grafschafter Wehrleiter Achim Klein nach Lantershofen gekommen, um dem Fest beizuwohnen. Hier standen am Sonntagnachmittag vor allen Dingen die kleinsten Festbesucher im Fokus, Hüpfburg oder Wasserspiele sorgten dafür, dass gar keine Langeweile aufkommen konnte. Mit einem Dämmerschoppen am Abend klang das Fest aus. Löschgruppenführer Rolf Ahrend und seine Mannen würden sich im Übrigen freuen, noch den einen oder anderen neuen Kameraden in ihren Reihen begrüßen zu können. Mitgliederwerbung wird auch weiterhin eine hohe Priorität bei der Wehr haben.

Hoëcker-Gastspiel ausverkauft


Das Comedy-Gastspiel von Bernhard Hoëcker am 7. November in Lantershofen ist ausverkauft. Das gab der veranstaltende Verein Kulturlant e.V. bekannt. Da die Veranstaltung zudem Teil des Angebots des Comedy-Abo’s ist, wurde der Abo-Verkauf ebenfalls eingestellt. Das Programm 2015/16 von Kulturlant e.V. beginnt am Donnerstag, 3. September, mit der Vorpremiere des neuen Kabarettprogramms von Volker Weininger „Bildung. Macht. Schule.“ in Lantershofen.

„Kulturlant unterwegs“ zum Krätzchensänger


Philipp Oebel zieht mit der Kulturlant-Gruppe durch den Kölner Süden. Foto: privat

Unter dem Motto „Kulturlant unterwegs“ bietet der Grafschafter Kulturverein am Samstag, 29. August, eine Fahrt in die Kölner Südstadt an. Los geht es um 14 Uhr am Ahrweiler Bahnhof. Ab 16 Uhr erfolgt ein musikalischer Rundgang durch die Kölner Südstadt. Die „Stroßesängertour“ wird begleitet von Krätzchensänger Philipp Oebel. Im Anschluss kehrt die Gruppe in die seit 1889 bestehende Traditionsgaststätte „Wirtz“ im Kölner Süden ein. Dort wird Philipp Oebel die Gruppe noch ein wenig unterhalten, zudem besteht die frischem Kölsch die Gelegenheit zum Abendessen und gemütlichem Beisammensein. Gegen 20 Uhr erfolgt die Rückreise, Rückkehr in Ahrweiler ist gegen 21:50 Uhr.

Die Kostenbeteiligung für Fahrt und „Stroßesängertour“ beträgt 20 Euro, nicht enthalten sind die Kosten für den Verzehr. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Verbindliche Anmeldungen nimmt Kulturlant unter info(at)kulturlant.de oder telefonisch unter 0175/5700262 entgegen.

Jahresfahrt der kfd Untere Grafschaft nach Aachen


Die Frauengemeinschaft der kfd Untere Grafschaft auf ihrer Jahresfahrt in Aachen. Foto: Doris Krämer.

Auf den Spuren Kaiser Karls machte sich die kfd Bengen / Karweiler / Lantershofen mit einigen Gästen am Dienstag, dem 28. Juli 2015 auf nach Aachen, in die Stadt der heißen Quellen, der Pferde und der Printen. Zunächst ging es in den Aachener Wald zum Landgut Entenpfuhl, wo ein leckeres Frühstück auf uns wartete. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter zum Aachener Dom, der 1978 als erstes deutsches Denkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Zwei Führerinnen erklärten uns gekonnt und informativ dieses imposante Bauwerk, dessen Kern seit 1200 Jahren erhalten geblieben ist. Aus der ehemaligen Pfalzkapelle Karls des Großen hat sich eine der interessanten Kathedralen Westeuropas entwickelt. Grabeskirche für Karl den Großen, Krönungsort der deutschen Könige und bedeutende Pilgerstätte – der Aachener Dom ist ein kulturhistorisches Kleinod.

Nach einer Mittagspause, die zum Essen oder zum Kaffeetrinken in einem der vielen Aachener Restaurants und Cafés genutzt werden konnte, traf man sich am Elisenbrunnen zur Altstadtführung durch die engen Gassen und zu historischen Plätzen. Auch hier hatten wir das Glück, eine sehr kompetente Stadtführerin zu haben, die mit einem großen Fachwissen und viel Witz und Ironie ihre Stadt rund um Dom und Rathaus und die vielen alten und neuen Brunnen vorstellte. So manche Anekdote wusste sie zu berichten.

Am späteren Nachmittag gab es noch die Möglichkeit zur Besichtigung einer kleinen Printenbäckerei. Hier wurden uns die vielen Zutaten und die Herstellung des Aachener Nationalgebäcks umfassend erklärt, natürlich mit Verkostung des feinen Gebäcks. Gemeinsam ging es dann mit dem Bus zurück nach Rheinbach, wo ein leckeres und zünftiges Abendessen auf uns wartete. Das obligatorische Likörchen zum Abschluss durfte auch nicht fehlen. So kamen wir nach einem erfüllten und interessanten Tag wohlbehalten wieder zu Hause an.

Kfd „Untere Grafschaft“ feiert das Fest Mariä Himmelfahrt


Hunderten von sogenannten „Kräuterbuschen“ binden die kfd-Frauen von Bengen, Karweiler und Lantershofen. Foto: Doris Krämer.

Wie in jedem Jahr haben die kfd-Frauen aus Bengen, Karweiler und Lantershofen anlässlich des Festes der Aufnahme Mariens in den Himmel wieder viele Kräuter und Blumen gesammelt, die am Freitag, dem 14. August 2015 zu Hunderten von sogenannten „Kräuterbuschen“ gebunden wurden. Diese Tradition gibt es schon seit einigen Jahren in den Dörfern der unteren Grafschaft. Die Kräutersträuße wurden in den Sonntags-Gottesdiensten in Bengen und Karweiler von Herrn Pfarrer Alexander Burg gesegnet und konnten anschließend zum Aushängen nach Hause mitgenommen werden. Nach getaner Arbeit saßen die Frauen noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen. Im Anschluss wurde einigen kfd-Mitgliedern, die nicht an den Gottesdiensten teilnehmen konnten, ein Kräutersträußchen nach Hause gebracht.

Grillfest der kfd „Untere Grafschaft“ in Lantershofen


Das traditionelle sommerliche Grillfest der kfd Bengen/Karweiler/Lantershofen fand in diesem Jahr wieder in Lantershofen statt, und zwar in und um die „Kleine Kneipe“ des Seminars Studienhaus St. Lambert. Die kfd-Frauen und ihre Familien waren zum Fest herzlich eingeladen.

Gemütliche Runde vor der Burgkneipe und der Lambertuskirche. Foto: Doris Krämer.
Bei kühlen Getränken und Buffet mit gegrillten Steaks und Würstchen ließ es sich gut feiern. Foto: Doris Krämer.

Über 40 Frauen und Männer waren an diesem heißen Sommerabend der Einladung gefolgt, hatten reichlich Salate und Nachtisch für ein fantasievolles Büfett gespendet und verbrachten einen unterhaltsamen und geselligen Abend bei leckeren Steaks und Würstchen und frischen Getränken, zunächst in der kühlen „Kleinen Kneipe“ und später auf der Wiese vor dem Studienhaus. Es war ein schöner und gemütlicher Grillabend der Frauengemeinschaft und ihren Gästen, ein Höhepunkt im Jahresprogramm der kfd, der wieder viel Anklang fand.  

Zur kfd Bengen/Karweiler/Lantershofen gehören über 90 Mitglieder aus allen drei Orten der Pfarreien Bengen und Karweiler, die in ihrem abwechslungs­reichen Jahresprogramm zu Gottesdiensten, frohen Zusammenkünften, Wanderungen und Fahrten, aber auch zu Bildungsveranstaltungen einlädt. Aber auch die Unterstützung von Aktionen in der Pfarrgemeinde kommt nicht zu kurz. Immer sind viele Frauen zur Stelle, um zu helfen und mit dafür zu sorgen, dass lebendiges Gemeindeleben möglich ist. Neue Mitglieder sind gerne willkommen (Doris Krämer 02641-892-0 oder 2641-6308).