Neues vom Dorf


Aktuelle Berichte

Kanonendonner im Winzerverein


Coverband „AC/BC“ ließen es so richtig krachen

Es war eine Riesenparty für die AC/DC-Fans der Region: die Cover-Band AC/BC wartete am Samstagabend im Lantershofener Winzerverein mit einer Hommage an die australische Rockband auf, die es in sich hatte. Zweieinhalb Stunden lang sah sich der altehrwürdige Saal in einen Rockpalast verwandelt, in dem die fünfköpfige Band um Frontmann Klaus Opreé eine Tribute Show lieferte, die buchstäblich das „volle Programm“ enthielt. Purer Rock’n’Roll, donnernde Kanonen und eine “Angus Kopie” vom Feinsten begeisterten das Publikum im gut gefüllten Saal. Klar, dass das Publikum vor allen Dingen bei den Superhits der Band tobte: „Thunderstruck“,  „Hells Bells“ oder „Highway to hell.“ Die Musikauswahl mit mehr als 20 Stücken reichte von der “Bon Scott Ära” bis zum aktuellen “Black Ice Album.”

Foto: Thomas Weber.

Vor allen Dingen Klaus Opreé in der Rolle des „Brian“ und Lead-Gitarrist Wolfram als perfekter „Angus Young“ heizten die Menge immer wieder auf. Oberle alleine zog eine Wahnsinnshow ab, rockte auf der Theke statt auf der Bühne und lies im Saal auch mal die Hüllen fallen. Aber auch Bernd Gummersbach am Schlagzeug, Micha Kröll am Bass und Wulf Hanses-Ketteler (Rhytmus Gitarre) stellten unter Beweis, dass AC/BC schon jahrelang zusammen arbeiten und ihre australischen Vorbilder perfekt kopieren können. Höhepunkt und Abschluss der zweieinhalbstündigen Show waren schließlich pyrotechnische Einlagen aus einer echten Kanone, deren Schläge in Kombination mit den johlenden Fans für absolutes Gänsehaut-Gefühl sorgten.

„Eine super Show und ein tolles Konzert“, zeigten sich die AC/BC-Fans, die längst eine eigene Fangemeinde bilden, am Ende überglücklich und hochzufrieden. Für den veranstaltenden Verein „Kulturlant e.V.“ war es ebenfalls ein voller Erfolg. Das erste Konzert der neuen Kultur-Spielzeit des Vereins wurde mit einem neuen Konzept präsentiert, dass neben der Konzert-Location im Saal des Winzervereins auch einen Rückzugsbereich in der ehemalige Gaststätte beinhaltete. Hierhin konnte man sich zurückziehen, um einmal durchzupusten. Live-Musik bietet Kulturlant schon bald wieder an: am 22. November kommt Stephan Glöckner mit seinem neuen Bandprojekt „Stingchronicity“ nach Lantershofen, um dort die Musik von Sting und „The Police“ zu covern.

Ortsbeirat in Lantershofen - Birnenrundwanderweg


Mit der ersten Sitzung nach der Konstituierung hat der neue Ortsbeirat in Lantershofen seine Arbeit aufgenommen. Dringlich zu behandeln gab es dabei die Anfrage der Verwaltung, die wissen will, welche Haushaltsmittel der Ort für das kommende Jahr für sich auszugeben gedenkt. Grund: Grafschafts Kämmerer will planen. Die Wünsche der Lantershofener beschränkten sich hierbei auf genau ein Projekt, dem der Ortsbeirat einen eigenen Tagesordnungspunkt widmete: die Gestaltung des seit 2013 in der Planung befindlichen Birnenrundwanderweges. Der ist ein "Kind" des Fördervereins "Zukunft".

Auch am Birnensortengarten an der Einfahrt zur Betriebszufahrt der Kettiger Thonwerke und der Villa Maria, heute Asbacher Hof genannt, führt der Birnenrundweg vorbei. Mehrere Holzbänke und -konstruktionen sollen installiert werden. Foto: Thomas Schaaf.

Horst Saame erinnerte an die Idee, die im vergangenen Jahr geboren wurde. Die endgültige, rund 8,2 Kilometer lange Wegeführung durch sowie rund um Lantershofen, die an zwei Stellen an den Rotweinwanderweg anknüpft, ist inzwischen beschlossen. Für die Ausschilderung bedarf es noch der Zusage der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Aktuell geht es nun um die Projekte an der Wegstrecke, die den Rundwanderweg besonders attraktiv werden lassen sollen.Das sind verschiedene Hochbänke, die Aussichten aus einigen Metern Höhe ins Siebengebirge oder ins Ahrtal bieten. Zudem ist eine kleine Kapelle, intern auch "spirituelle Tankstelle" genannt, in der Planung, außerdem eine großflächige Überdachung als Wetterschutz. Alle Bauwerke sind in Holzbauweise geplant, für die gesamte Umsetzung kalkuliert der Verein einen finanziellen Aufwand von 78.000 Euro. Die Hälfte dieses Geldes kommt als Zuschuss aus einem EU-Fonds und ist bereits bewilligt. Zudem hätte der Verein gerne eine Unterstützung von der Gemeinde in Höhe von 20.000 Euro. Den Rest, also rund 19.000 Euro, will man aus eigenen Geldern und Spenden generieren. Nur vier der anwesenden Ortsbeiratsmitglieder stimmten über diesen Tagesordnungspunkt ab, die restlichen hatten wegen Befangenheit den Tisch verlassen. Unter den verbliebenen Ortsbeiräten aber herrschte Einstimmigkeit darüber, dass man die Gemeinde um Finanzhilfe bitten wird.Ansonsten erinnert der Lantershofener Rat nur noch einmal, an bereits in der Förderung befindliche Projekte, wie die Thematik der Oberflächenentwässerung oder die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses. Ebenfalls wird die Verwaltung gebeten, noch vor dem anstehenden Winter die zahlreichen Schlaglöcher in den Dorfstraßen zu reparieren.Ortsvorsteher Leo Mattuscheck informierte schlussendlich noch über verschiedene Themen, wie den anstehenden DSL-Ausbau und die Planungen der Gemeinde, die angekaufte Alte Schule wieder zu veräußern.