Katzenschutzverein


Geschichte

Damit der Fressnapf der Katzen möglichst nie leer ist 2002
N.N. / Rheinzeitung vom 26. März 2002

Allein mit den Beiträgen der 150 Mitglieder kann der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler, 1978 gegründet, seine vielfältige Arbeit kaum noch finanzieren.

Vor allem die Tierarztrechnungen sowie die Betreuung und Pflege kranker Tiere kosten jede Menge Geld, so dass die Katzenfreunde immer dankbar für Spenden sind.


Foto: Hans-Jürgen Vollrath.
Petra (links) und Reiner Westhoff aus Birresdorf hatten nun eine zündende Idee: In Heimarbeit bauten die neuen Mitglieder des Katzenschutzvereins eine Futterspende-Box, die beim "Fressnapf" in Ahrweiler aufgestellt werden soll.

Dafür bedankten sich (von rechts): zweite Vorsitzende Helga Giesen, Schriftführerin Christine Efferz und Vorsitzende Doris Efferz. Infos zum Verein unter Telefon 02641 - 29996.

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"Aktion Ehrenamt": Auszeichnung 2001
Brief Volker Jost, Rhein-Zeitung / 15. November 2001

Frau Doris Efferz
Ursulastraße 4
Lantershofen

Sehr geehrte Frau Efferz,

ich freue mich außerordentlich, Sie im Namen der Rhein-Zeitung und ihrer Partner als einen der Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung unserer "Aktion Ehrenamt" einladen zu können.

Sie wurden vom Katzenschutzverein, Helga Giesen, als besonders aktiver und verdienter Mitbürger benannt und haben es sich damit verdient, ein kleines Dankeschön für Ihre geleistete Arbeit in der Vergangenheit und hoffentlich auch noch in der Zukunft zu erhalten.

Die Rhein-Zeitung und ihre Partner Dorint Parkhotel und Kongresszentrum Bad Neuenahr, Kreissparkasse Ahrweiler, Intersport Nett, Apollinaris & Schweppes sowie das Opel Autohaus Gerlach nehmen das "Internationale Jahr der Freiwilligen " 2001 zum Anlass, den verdienten Ehrenamtlichen ein kleines Dankeschön zurück zu geben.
Wir laden Sie also samt Begleitperson ein zu unserem "Dankeschön-Fest" am Sonntag, 25. November, ab 11 Uhr, im Dorint Parkhotel Bad Neuenahr, Am Dahliengarten.

Zwei Eintrittskarten, die auch als Lose für die große Tombola dienen, liegen bei.
Wir möchten damit eine Lanze brechen für die ehrenamtliche Arbeit in all ihren Facetten - und besonders für die Menschen, die sie leisten. Denn ohne Sie, Frau Efferz, und alle anderen Männer und Frauen, die ihre Freizeit in erheblichem Maße opfern, würden viele Bereiche unserer Gesellschaft schlicht und einfach nicht funktionieren.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
Volker Jost, Stv. Redaktionsleiter der Rhein-Zeitung

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Landrat überreichte Spenden an vier Tierschutzvereine 2000
suj / General-Anzeiger vom 31. Oktoiber 2000

Ehrenamt: Unterstützung trotz knapper Kasse

Als Tierfreund erwies sich Landrat Jürgen Pföhler: Vertreter von vier Tierschutzorganisationen des Kreises Ahrweiler hatte er ins Kreishaus eingeladen, um ihnen je einen Scheck über 5 000 Mark zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit zu überreichen.

Mit der Spendenübergabe würdigte Pföhler die Arbeit der Vereine und ganz besonders das ehrenamtlich geleistete Engagement der Mitglieder. „Es ist uns allen bewusst, dass Tierschutz auch Geld kostet", so Pföhler. Daher freue es den Kreis, trotz knapper Haushaltsmittel den Tierschutz unterstützen zu können. Auch die Bevölkerung bat der Landrat um ihre Mithilfe.

Den Scheck für den Tierschutzverein Remagen nahm die erste Vorsitzende Anette Breest entgegen. Das von dem Verein in der Römerstadt betriebene Tierheim, das vorwiegend Hunde und Katzen aufnimmt, arbeitet eng mit dem erst 1999 gegründeten Tierschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen, welcher durch seinen Vorsitzenden Horst Rohr vertreten wurde.


Foto: Hans-Jürgen Vollrath.
5 000 Mark gab es auch für den Katzenschutzverein der Kreisstadt mit seiner Vorsitzenden Doris Efferz, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, verwilderte Katzen einzufangen und zu kastrieren.

Und den vierten Scheck übergab Pföhler an Barbara Töpfer vom Tierschutzverein Bonn und Umgebung, welcher seit 1995 auch im Kreis Ahrweiler ein Tierheim unterhält: Hunde, Katzen und Pferde werden auf dem Eifelhof Frankenau in Oberheckenbach aufgenommen und versorgt.

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Tierschutzverein bittet um Hilfe 1999
N.N. / Wochenspiegel vom 25. August 1999

Jedes Jahr in der Urlaubszeit stehen Tierheime und Tierschutzorganisationen vor dem gleichen Problem.

Ausgesetzte Hunde und Katzen können nicht aufgenommen oder weitervermittelt werden. Der Tierschutzverein Remagen und Umgebung und der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler, der es sich seit über 20 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, in Not geratenen Katzen zu helfen, suchen derzeit für viele Tiere ein neues Zuhause. Fast täglich gehen Meldungen von gefundenen oder auch vermißten Katzen ein.

Bei verschwun denen Tieren kann es sehr hilfreich sein, wenn diese im Ohr tätowiert oder mit einem Mikrochip versehen sind. Die Tiere sind dann beim TASSO-Haustierzentralregister registriert und können so besser dem Besitzer zugeordnet werden. Auch sollten Katzen unbedingt kastriert oder sterilisiert werden. Nur so kann der rasanten Vermehrung der Katzen und der damit verbundenen Probleme vorgebeugt werden.

Wer ein Tier bei sich aufnehmen möchte meldet sich beim Tierschützverein Remagen, Telefon: 02642-21600 oder beim Katzenschutzverein, Telefon: 02641-29996.

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20 Jahre Katzenschutzverein 1998
SH, Kreisstadt-Echo / 1998

Selbstlose Hilfe und Vermittlung für alle Hauskatzen im Kreis Ahrweiler

Seit 1978 haben Katzen auch im Kreis Ahrweiler eine Lobby: vor 20 Jahren gründete sich der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Die 1. Vorsitzende damals war Frau Bourtscheidt, ihr folgten Ingeborg Hommes, Roland Hofmann, Dr. vet. Franz Josten, Ute Tolksdorf, Ingeborg Bünnagel und jetzt Doris Efferz - die erst vor kurzem das Amt übernahm. In enger Anlehnung an das Tierschutzgesetz hat man es sich zur Aufgabe gemacht, im Bereich des Kreises Ahrweiler und Umgebung in Not geratenen Katzen zu helfen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie und warum die Katze in Not geriet.

Die Hauptaufgabe der 130 ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder besteht denn auch darin, verwilderte Katzen einzufangen und einem Tierarzt zur Erstversorgung vorzuführen. Tollwut, Wurmbefall und weiteren wie Seuchen auftretenden Krankheiten wird entgegen gewirkt. Sollte das eingefangene Tier ein Kater sein, ist eine Kastration zur Verhütung weiteren Katzenelends unumgänglich.

Diese Behandlungen kosten natürlich Geld. Danach beginnt die Pflege und Vermittlung der Tiere. Bis zur Abgabe in ein neues Zuhause verbleiben die Stubentiger erst mal bei Pflegeeltern. Vereinsmitglieder und Pflegeeltern übernehmen auch häufig anstehende Fahrten zum Tierarzt und die Aufzucht verwaister Katzenkinder.

Der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler finanziert sich in erster Linie aus seinen Mitgliedsbeiträgen, daneben aber auch aus Geld- und Futterspenden aller Art. Flohmärkte werden regelmäßig genutzt, um auch andere gestiftete Sachen zu Geld zu machen, welches man dringend braucht. Frau Buhck (Tel. 02641-56 79) kümmert sich um derlei verwendbare Flohmarktartikel. Sämtliche Geldmittel, die der Verein aus seinen Beiträgen, Spenden und Erlösen erwirtschaftet, kommen ausschließlich den immens gestiegenen Tierarztkosten und der Betreuung und Pflege von kranken, ausgesetzten und verwilderten Katzen zu Gute.

In naher Zukunft erweitert sich das Betätigungsfeld des Katzenschutzvereins noch beträchtlich. Zu den Tierheimen in der näheren Umgebung hat man freundschaftliche Beziehungen geknüpft. So nimmt das Tierheim Frankenau im Kesselinger Tal absolut unvermittelbare Katzen schon mal auf und das Tierheim Remagen hilft mit Futter aus.

Die Vorsitzende des Katzenschutzver-eins Bad Neuenahr-Ahrweiler, Doris Efferz, hat noch eine Bitte zum Verhalten in Katzennotfällen: „Wenn man eine verwilderte Katze findet: bitte melden Sie uns das schnellstens, wir fangen sie ein. Wenn Sie eine ganze Katzenfamilie in der Wildnis finden: verscheuchen sie sie nicht. Melden Sie uns umgehend den Standort und wir werden versuchen, diese Tiere an Menschen zu gewöhnen und später erst einzufangen. Verwilderte Katzen bilden später immer ein großes Problem. Diese Tiere stehen sich selbst im Weg beim Finden eines neuen Zuhauses unter Menschen. Und vor allem: verschenken Sie bitte keine Katzen an Menschen, die Sie nicht seit langer Zeit persönlich kennen. Es besteht sonst die Gefahr, daß die verschenkte Katze als Futter für Reptilien o.Ä. endet. Das wäre nicht nur inhuman, sondern auch noch per Tierschutzgesetz verboten - also strafbar, passiert aber öfters als man gemeinhin denkt."

„Im Moment", so Doris Efferz weiter, haben wir so an die zehn Kätzchen im Alter zwischen 8 Wochen und 3 Jahren abzugeben und würden uns freuen, wenn ein neues, katzenfreundliches Zuhause finden könnten."

Kurzinfo:
Name des Vereins: Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler
1. Vorsitzende: Doris Efferz; 2. Vorsitzende: Helga Giesen; 3. Vorsitzende: Ilona Piske;
Kassenwartin: Inge Nitz-Bauer; Schriftführung: Christine Efferz; Beisitzerin: Frau Buhck.

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