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SC Altendorf/Ersdorf überraschte an der Ahr


Sieg beim VfB-Cup 2016 – Dernauer Alte Herren erfolgreich

Erstmals hat der SC Altendorf/Ersdorf das Seniorenturnier bei den Hallenfußball-Turnieren des VfB Lantershofen gewonnen. Am Sonntag setzte sich das Team aus dem Meckenheimer Vorort im Endspiel gegen Gastgeber und Titelverteidiger FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf durch. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit gewann Altendorf/Ersdorf die Partie vom Strafstoßpunkt aus im Entscheidungsschießen mit 4:3.

Hier hat Leon Schneider als Torwart der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf das Nachsehen. Mit diesem Tor steht der SC Altendorf/Ersdorf als Sieger fest. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
VfB-Vorsitzender Holger Bucher (links) überreicht dem Spielführer des SC Altendorf/Ersdorf den Siegerpreis.

Mit dem gleichen Resultat hatte zuvor bereits ein Entscheidungsschießen beider Mannschaften um den Gruppensieg geendet. Auch hier hatte der SC Altendorf/Ersdorf die Nase vorn. Beide Teams hatten sich in der gleichen Gruppe ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Damit war zunächst nicht zu rechnen, denn der spätere Turniersieger verlor sein Auftaktspiel gegen den SV Leimersdorf mit 0:1 und kam auch gegen die SG Franken/Königsfeld nicht über ein 1:1 hinaus. Aber die Kombinierten steigerten sich von Spiel zu Spiel, gewannen 1:0 gegen den SV Remagen und mit dem gleichen Resultat gegen den Ahrweiler BC II. Ein 1:0 gegen den späteren Finalgegner bescherte Altendorf/Ersdorf das Entscheidungsschießen um den Gruppensieg. Im Halbfinale bewies der spätere Sieger dann einmal mehr seine Coolness vom Siebenmeterpunkt und bezwang nach einem 0:0 den Ahrweiler BC, und zwar ebenfalls mit 4:3.

Der Ball ist unverkennbar "drin".
In kühnem Flug wehrt Torhüter Leon Schneider die Attacke des SV Kripp ab.

Ahrweiler und der SV Kripp hatten sich in der zweiten Turniergruppe fürs Halbfinale qualifizieren können. Während sich die Kripper mit Vorrundensiegen gegen Ahrweiler (1:0), den Grafschafter SV (2:0), die Reserve aus Bengen/Lantershofen/Birresdorf (2:0) und den SV Dernau (3:1) schadlos hielten, legte Ahrweiler nach der Niederlage gegen Kripp drei Siege nach. Im Halbfinale blieb der ABC dann ohne eigenen Treffer und unterlag dem SC Altendorf/Ersdorf. Im zweiten Halbfinale unterlag der SV Kripp der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf nach Treffern von Kenneth Friese und Patrick Reineri mit 0:2. Das Entscheidungsschießen um Platz drei gewann der Ahrweiler BC mit 5:3 gegen Kripp.

Mit sehr viel Einsatz und Spaß kicken die Bambinis unter manch gestrenger Aufsicht ihrer Vätertrainer.
Hier wachsen vielleicht schon die kleinen Peles, Beckenbauers, Ronaldos und Götzes heran.

Bereits am Samstag hatte der SV Dernau das Altherren-Turnier des VfB-Cup für sich entscheiden können. Dernau siegte dank eines Treffers von Thomas Laux im Endspiel mit 1:0 gegen den Ahrweiler BC. Die Blau-Gelben holten sich damit zum vierten Mal den VfB-Cup. Das Neunmeterschießen um Platz drei gewann Vorjahressieger Sportfreunde Bengen mit 5:4 gegen den SC Kempenich. In der Vorrunde hatten der Tu Dausenau, AH II Bad Neuenahr, Hertha Buschhoven, der SV Wormersdorf, TuS Oberwinter und die SG Leimersdorf/Birresdorf die Segel streichen müssen. Trotz der Tatsache, dass „nur“ auf Handballtore gekickt wurde, erzielte jede Mannschaft mindestens einen Treffer und gewann auch mindestens einen Punkt. Es war also recht ausgeglichen. Abgerundet wurde der 28. VfB-Cup am Sonntagmorgen durch einen Bambinitreff. Dabei gab es weder Pokale, noch Punkte, aber jede Menge Süßigkeiten für die Nachwuchskicker.

Vier Fußball-Turniere unterm Hallendach


VfB Lantershofen lädt wieder in die Berufsschulhalle nach Bad Neuenahr ein

Lantershofen/Bad Neuenahr. Zum 28. Mal findet am 9. und 10. Januar der „VfB-Cup“ statt. Die Hallenfußballturniere des VfB Lantershofen werden in der Sporthalle der der Berufsbildenden Schulen in der Bad Neuenahrer Kreuzstraße ausgetragen. Dort finden an zwei Tagen insgesamt vier Wettbewerbe statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. 1987 begann die Turnierserie der Lantershofener Kicker, seit 1990 wird das Turnier ununterbrochen im Januar ausgetragen.

Aus dem VfB-Coup 2005. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Starker Einsatz in den Spielen.

Jeweils ab Mittag finden am Turnierwochenende Wettkämpfe der Spieler statt, die schon etwas länger dem runden Leder nachjagen. Samstag treten dabei zehn Altherren-Teams an, Titelverteidiger sind die Sportfreunde Bengen, die den VfB-Cup im vergangenen Jahr erst im Entscheidungsschießen des Endspiels gegen den Ahrweiler BC gewinnen konnte. Bengen erwartet als Gegner in der Vorrunde den TuS Dausenau, die AH II Bad Neuenahr, Hertha Buschhoven und den SC Kempenich. In der zweiten Turniergruppe spielen der SV Wormersdorf, TuS Oberwinter, Ahrweiler BC, SG Leimersdorf/Birresdorf und Blau-Gelb Dernau. Turnierbeginn ist um 13 Uhr, das Finale findet kurz nach 18 Uhr statt.

Höhepunkt der Turnierserie ist zweifelsfrei der Seniorencup am Sonntag, 11. Januar. Um diesen spielen ab 13 Uhr elf Teams. Mit-Gastgeber und Titelverteidiger FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf trifft in seinen Vorrundenpartien in einer Gruppe mit sechs Teams auf den SC Altendorf/Ersdorf, den SV Remagen, die SG Franken/Königsfeld, den Ahrweiler BC II und den SV Leimersdorf. In der zweiten Turniergruppe kicken der Ahrweiler BC, die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf II, SV Kripp, SV Dernau und der Grafschafter SV um den Einzug in die Halbfinalspiele. Das Endspiel findet um 18.10 Uhr statt.

VfB Lantershofen wandert


Ob es am 29. November bei der VfB-Winterwanderung so in der Lantesche Landschaft aussieht, weiß man natürlich nicht, wäre aber vielleicht zu wünschen. Foto: Thomas Schaaf.

Auf Schusters Rappen begeben sich die Mitglieder des VfB Lantershofen, die der Vorstand herzlich einlädt. Am Sonntag, 29. November, startet zum zweiten Mal die Adventswanderung der Sportlerfamilie, los geht es um 13 Uhr an der Lantershofener Mehrzweckhalle. Die Strecke der kleinen Winterwanderung ist überschaubar und auch nicht anstrengend, so dass alle Mitglieder mitkommen können. Zum Abschluss der Wanderung wird es eine Einkehr beim Lantershofener Adventsmärktchen am Winzerverein geben.

Selbst Christoph Daum sprach seinen persönlichen Glückwunsch aus


3. u. 4.10.2015. Hohe Wellen schlug die Einweihung des neuen Sportheims des VfB Lantershofen, denn nicht nur Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Achim Juchem zählten zu den Gratulanten, sondern auch Trainerlegende Christoph Daum. Der frühere Bundesliga-Trainer von Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln, der mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister wurde, kam auf Einladung von VfB-Vorstandsmitglied Dieter Sebastian, mit dem er privat eng befreundet ist, zu Besuch. Und er war sichtlich beeindruckt von dem, was der VfB auf die Beine gestellt hatte. Anderthalb Jahre hatte es gedauert, 3500 ehrenamtliche Arbeitsstunden mussten erbracht und 245.000 Euro an Materialkosten investiert werden, bis das neue Vereinsheim am Stadion „Rote Erde“ fertiggestellt war.

Geflaggt über alle Masten hat der Sportplatz mit dem einzuweihenden neuen Sportlerheim. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die beiden Freunde Yannik (links) und Felix sind begeisterte Fußballer und freuen sich über das gerade eingeweihte Sportheim. Die Festgesellschaft finden sie weniger interessant.

Vorsitzender Holger Bucher war sich sicher: „Ohne die zahlreichen Bauhelfer würden wir heute nicht hier stehen.“ 35 Vereinsmitglieder hätten hier ehrenamtlich in ihrer Freizeit mit angepackt und dazu beigetragen, dass heute ein kleines, aber sehr zweckmäßiges und vor allem schönes Gebäude dastehe. Das gebe dem Verein neuen Handlungsspielraum und neue Perspektiven, und die Jahre in nicht mehr zeitgemäßen Containern seien vorüber. So war die 65 Quadratmeter große, teilweise überdachte Terrasse schon bei der Einweihung gut gefüllt.

Illustre Gäste interessieren sich für das neue Vereinsheim, so am runden Tisch (von links) Eberhard Valder, Karl-Josef Scholl, Heinzbert Kurth, Werner Kuttig, Klaus Huse und Manfred Dünker.
Auch die Hohe Geistlichkeit hat sich angesagt, Pastor Alexander Burg (links) wird das Vereinsheim gleich einweihen, der neue Subregens auf Burg Lantershofen, Philip Peters, auf dem Kirmesfrühschoppen bereits vorgestellt, informiert sich über Sport, Sportler, Land und Leute.

Zahlreiche Lantershofener und Vertreter der örtlichen Vereine ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, das neue Werk zu bewundern. Auf einer Nutzfläche von 95 Quadratmetern ist hier alles untergebracht, was man für einen geregelten Fußballbetrieb braucht. Neben einem Mehrzweckraum mit Küchenzeile, der auch als Versammlung- und Aufenthaltsraum dient, gibt es Duschen und Umkleidekabinen für die Heim- und die Gästemannschaft sowie für den Schiedsrichter, außerdem eine Toilettenanlage.

Architekt Manfred Dünker stellte klar, dass das Haus einen Wert von gut 400.000 Euro repräsentiere, was wiederum bedeute, dass die Eigenleistungen des Vereins etwa 160.000 Euro wert seien. So lobte auch Bürgermeister Achim Juchen das ehrenamtliche Engagement der Lantershofener und sagte im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte: „Probleme sind zum Lösen da.“ In Zeiten leerer Kassen sei es nicht einfach gewesen, dieses Projekt zu realisieren, und nur durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Verein habe man es möglich gemacht. Man habe kreative Wege gesucht und schließlich den Gemeinderat davon überzeugen können, die Materialkosten in Höhe von 240.000 Euro zu übernehmen. Jetzt könnten die mehr als 180 Mitglieder des Vereins ihrem Hobby noch besser frönen.

Zur Einweihung stehen die geladenen Fest- und Ehrengäste in Reih und Glied unter dem neuen Vereinsheimdach.
Holger Bucher erläutert in seiner Eröffnungsrede den Werdegang des Sportheims und lobt den Einsatz der zahlreichen Helfer.

Landrat Jürgen Pföhler sah in dem Sportlerheim nicht nur „ein wichtiges Stück Sport-Infrastruktur“, sondern auch einen Beitrag zur Mehrgenerationenarbeit. Der VfB Lantershofen biete schließlich ein umfangreiches Programm für alle Generationen im Bereich Fußball und Turnen an. Bei der Jugendarbeit setze man auf die Jugendspielgemeinschaft mit den Sportfreunden Bengen, dem SV Blau-Weiß Leimersdorf und dem Birresdorfer Sportclub. Derzeit gibt es deshalb stolze neun Mannschaften in der JSG, die alle Altersklassen von den Bambini bis zur A-Jugend abdecken. Im Seniorenbereich spiele der VfB Lantershofen in der Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Bengen und dem SC Birresdorf als eines der wenigen Teams im Kreis in der Bezirksliga. „All dies zeigt, dass das Vereinsleben des VfB aktiv und lebendig ist“, fand Pföhler. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang auch die gute Jugendarbeit der Kicker. Wichtige Werte wie Kameradschaft und Teamfähigkeit würden hier spielerisch und mit viel Spaß gefördert. Diese Arbeit sei praktisch unbezahlbar, denn sie trage sehr dazu bei, zu verhindern, dass Jugendliche auf die schiefe Bahn gerieten. Auch der Kreis habe den Neubau aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum mit dem höchstmöglichen Zuschuss von 5000 Euro unterstützt. „Dies ist ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Sport allgemein und die ehrenamtliche Arbeit in unseren Vereinen“, unterstrich der Landrat. Es zeige, welch hohen Stellenwert Sport und Ehrenamt für den Kreis hätten.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hebt neben den Eigenleistungen beim Bau des Sportheims auch die Wichtigkeit des Objektes für die Jugendarbeit hervor.
Bürgermeister Achim Juchem dankt allen Helfern für den hohen Einsatz beim Bau des Heimes und überreicht dem Verein einen Dankesscheck.

Ortsvorsteher Leo Mattuscheck fand es wichtig und gut, dass der Verein diese Leistung erbracht habe, wo es doch im Vorfeld so zahlreiche Bedenkenträger gegeben habe. Damit habe der VfB eine enorme Zusammengehörigkeit und ein intaktes Vereinsleben unter Beweis gestellt. Der Vizepräsident des Sportbundes Rheinland, Fritz Langenhorst, staunte nicht schlecht darüber, wie schnell das Bauvorhaben in die Tat umgesetzt wurde – gerade in einer Zeit, in der andernorts die Zahl der aktiven Mitglieder und ehrenamtlich Tätigen stetig zurückgehe. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer Alexander Burg, der den „Geist der Gemeinschaft“ beschwor.

Auch Christoph Daum bewunderte das große Engagement des Vereins für den Sport und insbesondere auch den Jugendfußball.
Die VfB-Vorstandsmitglieder Dieter Sebastian, Jörg Bender und Vorsitzender Holger Bucher (von links), freuen sich über großes Lob aus dem Munde von Christoph Daum, der viel Lob für die Helfer beim Bau des Vereinsheims verteilte und die Notwendigkeit einer intensiven Sportförderung hervorstrich.

Christoph Daum hatte sich seine Ansprache bis zum Schluss aufgehoben und sprach davon, sein Kommen sei eine „Herzensangelegenheit“. Denn schließlich sei die Basisarbeit im Amateurbereich die Grundlage für den Fußball. Er habe selbst als Jungtrainer die oft beklagenswerten Zustände von Umkleidekabinen und Sportheimen erlebt, „doch für Lantershofen gehört dies nun alles der Vergangenheit an.“ Das neue Sportheim sei ein echtes „Schmuckstück“geworden. Augenzwinkernd bedauerte er, dass der Vorstand  des VfB sich gegen ihn als Trainer entschieden habe, wünschte der Mannschaft aber dennoch alles Gute. Und an Bürgermeister Achim Juchem hatte er einen letzten Wunsch: „Machen Sie aus dem Hartplatz hier einen Kunstrasenplatz.“

VfB Lantershofen lädt zur Einsegnung des neuen Gebäudes ein


Fußballfest: Fußballtrainer Christoph Daum hat sich angesagt

In rund 18-monatiger Bauzeit und nach rund 3.500 in Eigenleistung erbrachter Arbeitsstunden kann der VfB Lantershofen nun sein neues Umkleidegebäude am Sportplatz präsentieren. Entstanden ist auf 130 Quadratmetern Fläche ein schmuckes Funktionsgebäude mit zwei Kabinen für Mannschaften, einer Schiedsrichterkabine, einem Mehrzweckraum und Toiletten. Rund 35 Helfer haben den Verein bei seinem Bauprojekt aktiv unterstützt. Finanzielle Unterstützungen gab es seitens der Gemeinde Grafschaft (240.000 Euro) und des Landkreises Ahrweiler (5.000 Euro). Mit einem Fußballfest will der VfB am 3. und 4. Oktober die Fertigstellung feiern. Hierzu hat sich auch der ehemalige Fußballprofi und heutige Fußballtrainer Christoph Daum angesagt.

Viel Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder und Helfer erbracht. Im April 2014 begannen die Bauarbeiten, im Juli wurde das Fundament erstellt. Foto: Thomas Schaaf.
Ansicht des fertigen Vereinsheimes von der Westseite. Foto: Thomas Weber.

Das ganze Dorf ist eingeladen, sich das neue Gebäude anzuschauen und bei hoffentlich schönem Spätsommerwetter ein paar Stunden am Sportplatz zu verweilen, für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Pastor Alexander Burg wird dem neuen Gebäude am Samstag, 3. Oktober, um 15:30 Uhr den kirchlichen Segen geben, danach ist ein gemütliches Beisammensein am Sportplatz angesagt. Tags darauf, am Sonntag, 4. Oktober, finden Fußball-Punktspiele statt. Die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf II trifft in einem Spiel der Kreisliga C um 11 Uhr auf die SG Brohl-Lützing. Um 14:30 Uhr erwartet dann Bezirksligist FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf den FC Plaidt. Für Kaffee und Kuchen ist am Sonntagnachmittag ebenfalls gesorgt.

VfB Lantershofen feiert noch nicht


Im August geplantes Fußballfest wird verlegt

Der VfB Lantershofen muss sein für den 8. und 9. August geplantes Fußballfest am Lantershofener Sportplatz verlegen. Grund hierfür sind Verzögerungen beim Baufortschritt des neuen Funktionsgebäudes, ließ der Vorstand verlauten. So gebe es beispielsweise zum angekündigten Termin noch keine funktionierenden Toilettenanlagen und Duschen.

Wegen der noch laufenden Bauarbeiten muss das Fußballfest verschoben werden. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die Toilettenanlagen und Duschen sind noch nicht ganz fertig, auch sind noch nicht alle Fußbodenheizungen verlegt.

Das Gebäude errichtet der Verein mit ehrenamtlichen Helfern. Möglicherweise wird es aber noch in diesem Jahr ein Fußballfest in Lantershofen geben, einen Termin im Oktober hat man bereits ins Auge gefasst. Das aber hängt maßgeblich vom Baufortschritt ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verkündet werden.

Neue Trainer bei der FSG Bengen / Lantershofen / Birresdorf


Wolfgang Müller kommt vom Rheinlandligisten aus Mendig – Dieter Nolden trainiert FSG II

Die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf hat neue Trainer für ihre Mannschaften im Seniorenbereich. Wolfgang Müller steht ab sofort an der Seitenlinie des Fußball-Bezirksligisten, für das Reserveteam in der C-Klasse heuerte Dieter Nolden an.

Die Fußball-Verantwortlichen der FSG-Vereine präsentierten den neuen Bezirksliga-Trainer: (v.l.) Karl-Heinz Manhillen, Gerd Harzem, Wolfgang Müller, Jörg Bender, Wilfried Ley, Sven Fabritius. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Dieter Nolden (3.v.l.) übernimmt das Traineramt bei der FSG Bengen / Lantershofen / Birresdorf II.

Kurz vor dem offiziellen Saisonende hatte der erst von Jahresfrist beim Bezirksliga-Team der FSG installierte Spielertrainer Jeset Akwapay sein Engagement völlig überraschend gekündigt, die FSG stand ohne Trainer da. Bis zum Mittwoch, da wurde dem Team in Bengen der neue Übungsleiter präsentiert. Bei der Auswahl haben die Grafschafter mit Wolfgang Müller einen bekannten Namen aus dem Hut gezaubert. Der 54-jährige A-Lizenz-Inhaber war zuletzt sechs Jahre lang Trainer der SG Eintracht Mendig/Bell und führte das Team dabei von der A-Klasse bis in die Rheinlandliga. Ende April wurde Müller, der seinen Rückzug in Mendig zum Saisonende angekündigt hatte, in der Brauerstadt entlassen.

Ziele hat er seinem neuen Team bislang nicht setzen können, Müller hat die Mannschaft am Mittwoch erst kennengelernt. „Kommenden Dienstag geht das Training los, dann sehen wir weiter“, so der pensionierte Soldat, der bereits 27 Jahre lang als Fußballtrainer unterwegs ist. Mit den Verantwortlichen auf der Grafschaft war sich Müller schnell einig: „Das waren sehr gute Gespräche.“

Aus dem Kader der FSG sind derweil neben Akwapay (zu Rot-Weiß Merl), Tim Rieder (SV Dernau), Sam Schüring und Minas Haydaroglu (beide Ahrweiler BC) abgewandert. Neu hinzugekommen sind bis jetzt Simon Lang (SC Niederzissen), Simeon Knieps (SG Bachem/Walporzheim), Felix Halm (SG Landskrone) und Jannick Dresen (eigene Jugend).

Auch die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf II hat einen neuen Trainer. Dieter Nolden ist seit 1. Juli mit der Mannschaft in der Saisonvorbereitung, nach dem Abstieg in die Kreisliga C ist in der neuen Klasse zunächst einmal Konsolidierung angesagt. Das wichtigste für den neuen Übungsleiter: der in der Vergangenheit meist sehr kleine Kader konnte personell aufgestockt werden.

Zeitweise Regen: Ahratonläufer kommen auch durch Lantershofen


Das freundliche und aufmunternde Beifall-Klatschen aus den Vorjahren werden die Ahratonläufer am Lantershofener Sportplatz zum Teil wohl vermisst haben.

Bei zeitweise strömendem Regen quälen sich die Ahraton-Läufer auf dem Ahrweiler Berg Richtung Heimkehrerkreuz, nachdem sie schon die steile Ellig von Ahrweiler her bezwungen hatten. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Am Sportplatz sind die Läufer, hier an der Schwallhüll, schon vorbei, locker läuft es sich bergab zum nächsten Versorgungspunkt in den Weinbergen am Rotweinwanderweg.

Ursache dafür, dass in diesem Jahr der VfB-Stand fehlt, ist leicht zu erklären: Es fehle einfach die Man-Power, die einen solchen Stand hätte organisieren können, wie Vereinssprecher Wilfried Ley erklärt.

Viele "Spaßläufer" sind kostümiert wie Römer, Kelten oder Luftballontrauben. In diesem Jahr gibt es hier am neuen Vereinsheim keine Unterstützung, dem VfB fehlt in diesem Jahr schlichtweg die Man-Power.
Top-Aussicht auch bei Regen bietet das "Fliegende Dach", mit dem man das Ahrgebirge und das Ahrtal bis in die Dörfer der Grafschaft visuell "abfliegen" kann. Hier vereinen sich der neue Birnen-Rundwanderweg mit seinen Holzattraktionen und der bekannte Rotwein-Wanderweg.

Im nächsten Jahr, wenn das Vereinsheim fertig ist, wollen die VfB-Männer die Ahraton-Läufer wieder mit Beifall und Getränken unterstützen, so Wilfried Ley und erinnert schon einmal an das Straßenturnier im August: "Wir freuen uns über viele Gäste!"