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vom Verein

In fünf Wochen soll der Lantershofener Winzerverein fertig sein


Umbau in Rekordzeit ist auf der Ziellinie

In der wahrlich als Rekordzeit zu bezeichnenden Zeitspanne von knapp acht Monaten aus dem eher maroden und alten Lantershofener Winzerverein ein schmuckes Dorfgemeinschaftshaus entstehen zu lassen, diese Aufgabe hatte sich die Verwaltung der Gemeinde Grafschaft als neuer Besitzer gestellt. Ende August soll das Haus fertig sein. Selbst die Außenanlagen, die sich eigentlich als weiterer Bauabschnitt an die Sanierung anschließen sollten, werden dann fertiggestellt sein. Gerade rechtzeitig für die Lantershofener, um Mitte September die traditionelle Lambertuskirmes feiern zu können, die ohne den Winzerverein für die Bevölkerung und die ausrichtende Junggesellen-Schützen-Gesellschaft nicht vorstellbar ist. Dementsprechend waren die im Schnitt alle zwei Wochen stattfindenden öffentlichen Begehungen, bei denen immer wieder Vorschläge und Ideen auf den Tisch kamen, auch recht gut besucht. Vor allem die Vertreter der Nutzervereine aus Lantershofen machten sich dort ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Am Mittwoch vergangener Woche fand der vorerst letzte dieser „Jour-fixe-Termine“ statt, der deutlich machte, dass die Umbau- und Sanierungsphase auf der Ziellinie angekommen ist. Mittlerweile ist der neue Parkettboden im 225 Quadratmeter großen Saal, dem Mittelpunkt des Hauses, verlegt. Derzeit sind aber auch die Elektriker damit beschäftigt, die vom Grafschafter Gemeinderat nachträglich beschlossene Aufrüstung der technischen Voraussetzungen zur Durchführung größerer kultureller Veranstaltungen zu schaffen. So soll der Saal künftig zwei verschiedene Bühnenpositionen für die Darstellung verschieden großer Produktionen erhalten, die beide auch licht- und tontechnisch bestens ausgestattet sind. Dort können künftig Konzerte, große Feiern, aber auch Theaterproduktionen stattfinden. Und auch der Karneval wird sich hier weiterhin heimisch fühlen.

 Künftig ist das Haus über ein vorgebautes Foyer erreichbar, dem ein auch als Künstlergarderobe zu nutzendes kleines Stuhllager angebaut wurde. Erst nach dem Eintritt entscheidet der Besucher, ob er den Weg in den Saal oder in den ehemaligen und in Teilen erhaltenen Gaststättenbereich wählt. Rollstuhlfahrer können mittels eines Aufzugs auf die höhere Ebene gelangen, direkt im Foyer wurde eine Behindertentoilette errichtet. Auch der direkt ins Foyer übergehende ehemalige Gaststättenpart wird derzeit technisch aufgerüstet und bietet künftig die Möglichkeit, Sitzungen und kleinere Veranstaltungen, die einer medientechnischen Begleitung bedürfen, zu beherbergen. Dass die Vertreter der Grafschafter Vereine das Haus künftig ebenfalls für ihre Sitzungen oder Vorstandsbesprechungen nutzen werden, ist eines der Ziele des äußerst rührigen Trägervereins des Hauses, der sich seit nunmehr gut drei Jahren um die Umsetzung der Vermietungen und die Nutzung kümmert und der künftig mit Unterstützung der örtlichen Vereinswelt in dem Haus auch einen wöchentlichen Dorftreff anbieten möchte.

Wenn dann Umbau und Sanierung in gut fünf Wochen abgeschlossen sind, werden nicht nur die Zeitpläne, sondern auch die Kostenrahmen eingehalten sein, betonten Architektin Sarah Dünker und Bauamtsleiter Friedhelm Moog am Mittwoch. Rund 850.000 Euro waren für Sanierung und Anbau veranschlagt, weitere 100.000 Euro durften in die technische Ausstattung investiert werden. Über die aufwändige Veranstaltungstechnik hinaus wird es aber auch eine einfach zu bedienende Anlage für technisch weniger anspruchsvolle Veranstaltungen, wie Vereinsfeiern oder Kommerse geben.

Kirmes und erste Konzerte im September dienen als Probelauf. Vom 6.-8. Oktober wird dann es im Winzerverein ein dreitägiges Fest unter dem Oberbegriff „Der NEUE Winzerverein“ geben. Um diese Umsetzung kümmert sich eine Veranstalter-Gemeinschaft von zehn Lantershofener Ortsvereinen unter der Leitung des Trägervereins. Es werden Veranstaltungen für jedes Alter und viele Genres geboten. Und das alles bei freiem Eintritt, lediglich für eine Wein- und eine Spirituosenprobe werden Unkostenbeiträge fällig, die die Betriebe aber für die Finanzierung des Wochenendes stiften. Neben der feierlichen Eröffnung am 6. Oktober stehen drei Konzerte im Mittelpunkt. A-capella sind Rondo Vocal zu hören, Rockmusik präsentieren AC/BC und kölsche Tön bringen der kölsche Musiker, wie der Kölnbarde oder Jeckediz in den Winzerverein. Auch die Lantershofener Chöre und die Musikfreunde werden zu hören sein. Es gibt Kinderfeste, Kinderkino, Früh- und Dämmerschoppen, Mitsingnachmittag, Sternwanderungen, Führungen und eine Ausstellung. Kurzum: es wird nicht langweilig werden.

Weiterer Jour Fix auf dem Winzervereinsgelände


Zu einem weiteren "Jour Fix", einem regelmäßig wiederkehrenden Besprechungstermin auf dem Gelände des ehemaligen Winzervereins trafen sich jetzt wieder einmal die Vertreter des Trägervereins für den  Winzerverein und der anderen Dorfvereine. Thema war der "Stand der Dinge" und der Fortschritt der Umbau- und Renovierungsarbeiten.  

Die neue Eingangstür zum Foyer des neu gestalteten Gebäudes ist eingebaut. Foto und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Derzeit wird auch der Vorplatz neu hergerichtet. Er wird bei Bedarf bis an die Fahrbahn in der Winzerstraße heranreichen können. Foto: Thomas Schaaf.

Friedhelm Moog und Diana Porten von der Gemeindeverwaltung Grafschaft standen den Vereinsvertretern Rede und Antwort und erläuterten den Stand der Arbeiten und das weitere Vorgehen. Nach wie vor liegt das Umbau- und Renovierungsvorhaben sowohl zeitlich als auch finanziell im erwarteten Rahmen. Es zeichnet sich ab, dass auch die medientechnische Umsetzung im Bereich Kneipe/Foyer nach den Wünschen der Vereine  darstellbar ist. Möglicherweise benötige es aber auch noch finanziellen Aufwands der Vereine, wobei hier in erster Linie Kulturlant und der Trägerverein zu nennen seien, so Thomas Weber, Geschäftsführer von Kulturlant.

Die alten Strukturen wie Fenster, Türen, Empore und Zugang zur Gaststätte bleiben erhalten. Neu ist die gesamte Infrastruktur in Wasser, Gas, Elektrik, Heizung, Statik und Medientechnik. Foto: Thomas Weber.
Die verschiebbare Treppe vom Saal in den Gastraum ist bereits geliefert. Friedhelm Moog von der Gemeindeverwaltung (4.v.r.), Manfred Dünker (3.v.r.) und Sarah Dünker (2.v.r.) vom Architekturbüro Dünker erläutern den Gang der Arbeiten. Foto: Thomas Weber.

Erste Festveranstaltung im neuen Gebäude wird die Kirmes im September sein. Für die Tage vom 6.-8. Oktober plant der Trägerverein dreitägige Eröffnungsfeierlichkeiten im und am neuen Winzerverein mit buntem Programm und allerlei Veranstaltungen.

Wieder Eigenleistungen am Winzerverein


Am Samstag, 24.6.1207, wurden in Eigenleistung der Lantershofener Ortsvereine Arbeiten im Winzerverein erledigt. So wurden die Platten aus der abgehangenen Decke im ehemaligen Kneipenteil entfernt und entsorgt. es wurde ein uraltes Holzgerüst abgerissen und entsorgt. Ein vorhandener Schaukasten wurde verkabelt und für seine Montage vorbereitet.

Die Deckenverkleidungen werden abgenommen. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Ein Teil der Helfer im Winzerverein.

Ferner wurde umherliegender Müll entsorgt und die Baustelle im Bereich ehemalige Kneipe/Küche/Remise grob gereinigt. Tätig waren ab 10 Uhr: Simon Schaaf, Manuel Efferz, Benedikt Queckenberg, Hermann Efferz, Willi Dünker, Wilfried Sprinkmeier, Rolf Ahrend, Wilfried Ley, Hermann Günther Krämer, Adalbert Krämer, Raimund Pfennig, Helmut Dünker, Ralf Münch, Heinz Albert Bender.

Trägerverein bittet um Mithilfe am Winzerverein


Auch an den Außenanlagen wird gearbeitet. Für kommenden Samstag bittet der Trägerverein um Hilfe.

Eigenleistungsstunden sind für Samstag 24. Juni von 10-13 Uhr eingeplant

Die Arbeiten am Winzerverein sind schon weit voran geschritten. Nun stehen wieder Eigenleistungen an, für die der Vorstand des Trägervereins die Hilfe seiner Mitglieder und auch der Mitglieder der anderen im Trägerverein involvierten Vereine braucht. Vorsitzender Sven Krämer: "Es wäre schön, wenn wir das getreu dem Motto „viele Hände – schnelles Ende“ gemeinsam hinbekommen." Daher sind Arbeitsstunden für Samstag, 24. Juni, von 10-13 Uhr eingeplant. 

Dabei wird jede helfende Hand benötigt, zum einen handwerklich, zum anderen zum Räumen, zum Säubern und zum Transportieren. Im Gaststättenbereich müssen die Platten in der abgehangenen Decke demontiert und entsorgt werden, es liegt noch einiger Müll herum, der entsorgt werden muss, in der Remise steht noch ein altes Holzregal, dass zerlegt und entsorgt werden muss, am Schaukasten sind Arbeiten zu erledigen und zudem wäre eine Grobreinigung von Gaststätte, Küche, Remise notwendig. Es wäre super, wenn sich also am Samstag viele Helferinnen und Helfer finden würden, so Sven Krämer.

Trägerverein wechselt zur Kreissparkasse


Die Filiale der fusionierten Raiffeisenbank Voreifel in der Brennerstraße in Lantershofen. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Raiba Voreifel kündigt Konto

Der Trägerverein des Winzervereins möchte Mitglieder und Zahler künftiger Kautionen oder Kosten darüber informieren, dass der Verein seine Bankverbindung ändern musste. Der Trägerverein hat sein Konto mit sofortiger Wirkung bei der Kreissparkasse Ahrweiler eingerichtet. Grund für den Wechsel war die Ankündigung der Raiffeisenbank Voreifel, das bislang kostenlose Vereinskonto mit Gebühren ähnlich einem Firmenkonto zu belegen. Weil der Trägerverein gegen die Umstellung Widerspruch einlegte, hat die Raiffeisenbank Voreifel das Konto gekündigt und aufgelöst.

Lantershofener packten am Winzerverein an


Um Unterstützung bei der Ausführungen von Arbeiten im Rahmen von Eigenleistungen hatte der Vorstand des Trägervereins des Winzervereins Lantershofen gebeten. Dem Aufruf folgten am Samstagmittag insgesamt 16 Personen, die binnen drei Stunden allerhand Tätigkeiten ausführten.

Auf- und Ausräumen im Vorratsraum in der Remise. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Bald sind die letzten Zaunteile vor dem Winzerverein entfernt.

So wurde der Gitterzaun entlang der Winzerstraße vollumfänglich per Flex entfernt und mitsamt des ehemaligen Tores, dass jahrelang eingelagert war, entsorgt. Mit dem Zaun fiel auch der Mast der ehemaligen Leuchtreklame der Kneipe des Winzervereins. Im Innern des Hauses wurde noch dort gelagertes Mobiliar gereinigt und zur Lagerung an einen anderen Ort verbracht. Ein solcher hatte bislang nicht zur Verfügung gestanden. Dazu kamen noch einige Aufräum- und Umräumarbeiten, die die Lantershofener gerne erledigten.

Helferinnen und Helfer räumen das Mobiliar der ehemaligen Gaststätte aus und transportieren es in die alte Schule.
Benedikt Queckenberg (rechts) und Roland Schaaf haben das Ölgemälde "gesichert". Foto: Thomas Schaaf.

Entsorgt werden sollte auch ein Ölbild aus den früheren Jahren der Gastwirtschaft, die ehemals Hedwig und Karl Krupp und davor Fritz Schiffbauer betrieben haben. Wegen des Erinnerungswertes an diese Zeiten fiel es schwer, das Bild einfach in den Container zu befördern. R. Delhasse hat das Bild gemalt. Näheres über die Herkunft des Bildes und den Maler ist bisher nicht bekannt. Thomas Schaaf als Chronist der Bürgervereinigung nahm es zunächst einmal unter seine Fittiche, um es abzufotografieren und dann "einzulagern" bis zu einer eventuellen Neuverwendung.   

Eigenleistungen des Dorfes am Winzerverein gewünscht


Eigenleistungen für den Winzerverein: Auch der Zaun muss weg. Foto: Thomas Schaaf.

Trägerverein bittet Bevölkerung um Unterstützung

Am kommenden Samstag, 20. Mai, bittet der Trägerverein des Winzervereins Lantershofen die Bevölkerung um Unterstützung. Es geht um Eigenleistungen im Rahmen des Winzervereinsumbaus. Gesucht werden Menschen mit Fähigkeiten auf den Ebenen "Handwerk", "Säubern" und Transport. Es muss der Zaun zur Winzerstraße abgeflext werden (bitte Flex und langes Kabel mitbringen), das Inventar der Gaststätte muss in die Alte Schule verbracht werden (wer hat ein großes Auto/LKW), es muss aber vorher gereinigt werden (bitte Putzzeug mitbringen). Geplant ist das Ganze jetzt am Samstag von 12-15 Uhr, Treff natürlich am Winzerverein.

Außenplanung des Winzervereins ist Thema im Ortsbeirat


Ist ein neuer Name für den Winzerverein angebracht? 

Auf der Ortsbeiratssitzung am Mittwoch, 26. April 2017 um 18:00 Uhr im St. Ursula-Haus (Mehrzweckhalle) Lantershofen soll die Ausführungsplanung für das Außengelände am Winzerverein Lantershofen anerkannt werden. Hier kann die Planung des Architekturbüros Dünker als PDF-Datei eingesehen werden. Vorgesehen sind ansprechende Elemente wie Ruhebank, Fahnenmasten, Begrünung und ein Rankgitter mit wildem Wein. Die bestehende Bepflanzung mit Weinreben wird integriert. Die bisher im Innenhof geplante Infotafel würde in unmittelbarer Gehwegnähe allerdings mehr interessierte Blicke auf sich ziehen. Hier erscheint die Positionierung überdenkenswert. Die Arbeiten am Außengelände stehen in den gemeindlichen Gremien in Kürze zur Vergabe an und sollen aufgrund des guten Baufortschritts bis zur diesjährigen Kirmes abgeschlossen werden.

Der alte Name mehr als hundert Jahre lang: "Winzerverein Lantershofen". Die Bezeichnungen "Versammlungsstätte" oder "Dorfgemeinschaftshaus" sind Funktionsbezeichnungen und als Name nicht geeignet. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.
Für die Fassadenbeschriftung plädierte der Trägerverein einmütig, es bei der gewohnten Bezeichnung "Winzerverein Lantershofen" zu belassen. Die kleine Giebel-Beschriftung "anno 1897" könnte dagegen bei einer Neuanordnung größer oberhalb der Türe platziert werden. Fotomontage und Bildunterschrift: Roland Schaaf.

Auch auf der Tagesordnung ist der Name des dorfprägenden Gebäudes. Seit mehr als hundert Jahren trägt das Anwesen zwischen Winzerstraße und Landstraße den Namen "Winzerverein Lantershofen“. Jetzt soll der Ortsbeirat einen neuen Namen anerkennen: "Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein Lantershofen". 

Des Weiteren folgt eine Beratung zu den Ergebnissen der Voruntersuchung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes, das bereits auf einer Informationsveranstaltung am 17. März 2017 durch Bauamtsleiter Friedhelm Moog vorgestellt wurde. Der Ortsbeirat soll sein Einverständnis erklären.