Aktuelles


vom Verein

Musikalisches Orchesterwochenende der Musikfreunde


Am Freitag, dem 13.4.2018 starteten die Musikfreunde Lantershofen ihr diesjähriges Orchesterwochenende mit einem gemeinsamen Anspielen der Konzertstücke in der Mehrzweckhalle in Lantershofen. Am Samstag, dem 14.4. und Sonntag dem 15.4. trafen sich die Musiker in der Grundschule Leimersdorf und erarbeiteten ganztägig in Registerproben die Feinheiten der einzelnen Musikstücke. Für die Verpflegung an beiden Tagen hatte der Vorstand, vor allem der Vereinssmutje Jürgen Holzapfel sehr gut gesorgt. Viele Vereinsmitglieder spendeten Kuchen und Salate, so dass niemand Hunger leiden musste oder gar verdurstet wäre. So konnte am Samstag zum Mittagessen original „Irish Stew“, ein irischer Eintopf passend zum Thema des diesjährigen Konzertes „ Whisky in The Jar“, einem musikalischen Ausflug nach Irland und Schottland, genossen werden.

Die Teilnehmer des Orchesterwochenendes. Foto: Esther Sebastian.
Verschiedene Instrumentengruppen proben zunächst alleine, später gemeinsam. Foto: Manfred Sebastian.

Am Nachmittag hatte Vorsitzender Hubertus Feist das beliebte „Eismobil“ bestellt. Auch hier gab es passend zum Konzertprogramm grasgrünes Eis, das an die weiten Grasflächen Irlands erinnerte und allen gut mundete. Am Nachmittag kam der gespendete Kuchen zum Einsatz und zum Schluss des ersten Tages wurde abends der Grill in Gang gesetzt. Nach einem Abschlussbier ging es dann ab nach Hause ins heimische Bettchen, um am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr wieder mit der Probenarbeit zu beginnen. An diesem Tag wurde das Orchester in Holz und Blechbläser getrennt trainiert. Nach dem Mittagessen spielten die Musiker in einer finalen Gesamtprobe die 12 Stücke des Programms nochmals in voller Besetzung durch. Um 15:30 Uhr war das Übungswochenende dann beendet und Drigent Manfred Sebastian zufrieden.

Das Frühlingskonzert „Whisky in the Jar“ findet am Samstag, dem 12. Mai um 19:30 Uhr im Saale des Winzervereins Lantershofen statt. Neben irischer und schottischer Musik erwartet die Zuhörer eine Auswahl von landestypischen Speisen wie „Irish Stew“, Scottich Eggs, Scottich Salmon sowie Guiness Stout und Killkenys Ale sowie eine Auswahl von schottichen und irischen Whiskys. Um den Gästen ausreichend Zeit zum Probieren dieser Köstlichkeiten zu geben, öffnet sich der Winzerverein bereits um 18:00 Uhr. Konzertbeginn ist 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Musiker freuen sich über zahlreichen Besuch.

Harmonische Generalversammlung der Musikfreunde


Am Sonntag, dem 4.3. um 11:00 Uhr fand die diesjährige Generalversammlung der Musikfreunde Lantershofen im Probenraum der Mehrzweckhalle statt. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Hubertus Feist,  begrüßte die anwesenden Vereinsmitglieder und stellte die satzungsgemäße Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. In der Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder des Vereins wurde besonders des im letzten Jahr von uns gegangenen Schlagzeugers Werner Schüttler gedacht. Als erster Tagesordnungspunkt stand der Bericht des 1. Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Hubertus Feist, der den Verein nun seit mehr als zwei Jahren führt, verwies auf die bewältigten Aufgaben im verflossenen Vereinsjahr, wobei die  Integration der seit einem Jahr bestehende Bläserklasse für Erwachsene  im Jahresverlauf im Vordergrund der Vorstandsarbeit stand.

Es folgte der Jahresbericht der Schriftführerin Esther Sebastian, die das Vereinsjahr mit seinen zahlreichen Aktivitäten in ihrem kurzweiligen und humorigen Vortrags nochmals Revue passieren ließ. Kassierer Jürgen Holzapfel trug den Kassenbericht vor und konnte erfreulicher Weise einen leichten Zuwachs in der Vereinskasse vermelden. Die beiden Kassenprüfer Yvonne Knieps und Hannes Dengg  bedankten sich im Namen des Vereins für die gute Arbeit und bescheinigten ihm eine ordnungsgemäße Kassenführung. Sie beantragten die Entlastung von Kassierer und Vorstand für das abgelaufene Vereinsjahr. Diese Entlastung wurde dem Vorstand von der Versammlung einstimmig erteilt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Hubertus Feist als 1. Vorsitzender, Jürgen Holzapfel als Kassierer und Alena Utzel als Zeugwartin in ihren Ämtern für die nächsten zwei Jahre einstimmig bestätigt. Für die seit längerem vakante Position des Jugendwarts stellt sich zukünftig Markus Winterhagen zur Verfügung. Seine Wahl erfolgte ebenfalls ohne Gegenstimme, ebenso wie die Wiederwahl der Kassenprüfer Yvonne Knieps und Hannes Dengg

Mit dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde besonders das Rahmenprogramm für das kommende Frühlingskonzert diskutiert, das unter dem Motto „Whiskey in the Jar“ die Musik Schottlands und Irlands in den Focus stellt. Neben einem ausführlichen Whiskey-Tasting wird mit landestypischen kulinarischen Spezialitäten für ein stimmiges „Drumherum“ gesorgt werden. Das Frühlingskonzert wird am Samstag, dem 12. Mai 2018 um 19:30 im Neuen Winzerverein in Lantershofen stattfinden. Nach ausführlichen Diskussionen über Auftritte, Beteiligung der Vereinsmitglieder an Auftritten und Arbeitseinsätzen schloss der Vorsitzende um 13:30 Uhr die harmonische Generalversammlung.

Veilchendienstagszug in Lantershofen


Zugwegbeschreibung für den Veilchendienstagszug.

Der Veilchendienstagszug startet am 13. Februar um 14:11 Uhr im August-Doerner-Ring hinter der Lantershofener Mehrzweckhalle. Der Zug schlägt den neuen Weg wie schon im Vorjahr ein, um dann als Ziel den NEUEN Winzerverein anzupeilen. Hier sorgen die Veranstalter, Musikfreunde und Junggesellen-Schützen, für eine After-Zoch-Party bei freiem Eintritt und Ende spätestens Aschermittwoch. Alle jecken Freunde aus der Umgebung sind eingeladen, am Veilchendienstag beim „Zoch“ dabei zu sein oder gerne auch als Fußgruppe oder mit Festwagen mitzugehen. Der Zugweg ist: Start im August-Dörner-Ring an der Mehrzweckhalle, Lambertusstraße, Karweilerstraße, Brennerstraße, Rheinstraße, Zweibrückenstraße, Hemmessenerstraße, Winzerstraße zum NEUEN Winzerverein mit der anschließenden After-Zoch-Party.

Lantershofener Narren versuchten sich mit anderem Konzept


Hitparade trifft Karneval

Neuer Winzerverein – neues Karnevalskonzept. Die Veranstalter der Lantershofener tollen Tage haben sich in diesem Jahr einiges an Neuerungen einfallen lassen, um die Narren zu unterhalten. Auf den Prüfstand geriet auch die einstige Karnevalsparty am närrischen Sonntag. Die fand nun einen Tag früher unter professioneller Mithilfe statt. Der Mayener Discjockey Johannes Held, der seit einigen Jahren immer am letzten Oktobersamstag mit seiner „Jukeboxparty“ zu Gast ist, konnte für einen weiteren Abend gewonnen werden.

Vollstes Haus in allen Sälen des NEUEN Winzervereins bei bester Karnevals- und Discostimmung. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
DJ Johannes Held ist mit allen Wassern der Musikarten gewaschen: Ob Beat, ob Hummbaa oder Täterää, er kann alles.

Die Zielgruppe war dabei nicht „Ü30“, es gab eine Jukeboxparty für jedes Alter. Das neue Konzept: die größten Hits aller Zeiten wurden mit jeder Menge kölscher Karnevalsmusik gemischt. Die Karnevals-Jukeboxparty lockte so viele Partygänger an, wie noch nie, seitdem die Veranstaltung in Lantershofen ist. Bis tief in die Nacht war die Tanzfläche voll, und dazu blieb es absolut friedlich. Zu erleben war zudem eine Riesen-Polonaise, aber auch jede Menge Hits aus den letzten fünf Jahrzehnten. Johannes Held traf alle Musikgeschmäcker.

„Weinkönigin“ steigert in Lantershofen den Umsatz


„Lantesche Alaaf“ hieß es im Lantershofener Winzerverein Dutzende Male, Raketen stiegen in den Himmel, Orden wurden verteilt: Das Dorf stieg in die Karnevalsfeiern ein. Mit Wucht und ohne Karnevalsgesellschaft (KG). Für die Narretei sorgten Junggesellen und Musikfreunde. Seit Jahrzehnten geht es ohne KG, aber dennoch genauso zünftig. Und dabei sind die Lantershofener ihrer Linie bisher treu geblieben. Auf dem Plakat steht schlichtweg „Kappensitzung“, auf der Bühne stehen überwiegend die Kräfte aus dem Ort. Einer der Schwerpunkte sind die Büttenreden, die es gleich zwei Mal sogar als Reimreden zu hören gab. Knapp 200 Gäste im restlos ausverkauften Winzerverein hatten fast sechs Stunden lang richtig Spaß. Das renovierte Dorfwohnzimmer gab das Motto her: „Auf zur Feier, auf zum Tanz – ein jecker Saal in neuem Glanz.“

Ein Spruch aus der Feder von Rolf-Dieter Schmitz. Der ist mittlerweile 80 Jahre alt und stieg als erster in die Bütt, und zwar als „Gutenberg“, der den Sinn seiner Erfindung infrage stellte: „Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch … .“

Rolf-Dieter Schmitz beeindruckt als Gutenberg: "Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch …. " Foto und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Beeindruckende Pantomime zaubern die örtlichen Kräfte Dany Celner (r.) und Lefti Salomidis (l.) auch unter Einbindung von Stefan Dünker als Liebhaber, der schließlich durch einen Schuss dem gehörnten Ehemann zum Opfer fällt.

Aber in Lantershofen gebe es viel Positives, das er gerne drucken würde: die Publikation rund um die Kirche, die Programme des Vereins Kulturlant, die Pläne des neuen Winzervereins oder aber die „jecken Dinge“ des Karnevals im Priesterseminar auf Burg Lantershofen. Die erste Rakete war fällig. Als Anheizerin für Stimmung und den Umsatz entpuppte sich die „Lantesche Weinkönigin“ Gaby Fabritius. Auch sie sprach in Versen, vor allem aber prostete sie dem Publikum nach jedem zweiten Satz zu. Ihr Tenor: „Wer im Frühjahr einen hebt, hat den Winter überlebt.“

Weniger beschaulich ging es beim Gespräch zwischen Doll & Döllchen zu, wo Tochter Stefanie Doll ihrer Mutter Gerda Schminktipps mit auf den Weg gab: „Du brauchst kein Make-up, da hilft nur plastische Chirurgie.“ Mutters Knutschflecken entpuppten sich als Würgemale und der Vater fehlte seit Wochen.

„Den findest Du im Garten, du musst nur ein bisschen graben.“ Gleich vom Bischofsbesuch auf die Bühne verschlug es die „Burgherren“, Regens Volker Malburg und Subregens Philipp Peters. Die waren alleine das Eintrittsgeld wert, schmiedeten Plänen zur finanziellen Rettung des Studienhauses in schweren Zeiten. Geld aus des Bürgermeisters Goldbären-Schatztruhe sei nicht zu erwarten, denn „dem hat der Pastor ja schon Kindergärten und Kirchturm angedreht, da geht nix mehr.“ Weil die Regenten ja nichts Vernünftiges gelernt hatten, müssten die Studenten des dritten Bildungswegs ran. Sie selbst präsentierten sich gekonnt als Doubles von Udo Jürgens oder Heinz Rühmann. Der Saal tobte und stimmte in die neue Dorfhymne „Lantershofen an der Ahr, bekannt durchs Priesterseminar“ ein.

Für den Zungenschlag aus dem Ruhrgebiet sorgte unterdessen Harry Weckbecker als „Kalle Grabowski.“ Der Aachener mimte den Schalke-Fan aus Gelsenkirchen: „Wenn du da niest, fallen dir zwei Briketts aus der Nase.“

Doll & Döllchen sind endlich auch wieder da. Stefanie Doll führt ernste Gespräche mit ihrer Mutter Gerda Doll.
Einen der vielen Höhepunkt im närrischen Sitzungsverlauf stellen die „Burgherren“, Regens Dr. Volker Malburg und Subregens Philipp Peters dar.

Aber es gab nicht nur Vorträge in Lantershofen. Das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen kombinierte Marsch- und Karnevalsmusik. Die Ahrweiler Karnevalisten füllten die Bühne mit Prinzenpaar, Kinderprinzessin Clara, Stadtgarde und Funken vollends aus und boten zwei tolle Tänze. Das Männerballett Gelsdorf wagte riskante Hebefiguren, und die Bachemer Merle verwandelten den Winzerverein in ein überdimensionales Puppentheater. Da flogen die Mädchen beinahe bis auf den Winzervereins-Speicher.

Den Fast-Profis hatten die Lantershofener einiges entgegenzusetzen. Als LA-Freibeuter wirbelten Väter ihre Kinder durch die Lüfte. Die drei „dollen Trolle“ Jürgen Holzapfel, Hannes Dengg und Frank Luxem brachten ihre Zwergenfreunde mit, die ihnen auf Schritt und Tritt nachtanzten. Das war „Hänneschen-Theater“ lebensgroß. Starke Pantomime gab es vom Ouzo-Duo Dany Celner und Lefti Salomidis, sie holten die 30er Jahre zurück. Vom Fürsten zum Prinzen verwandelte sich schließlich Matthias I. (Fürst), Prinz auf Burg Lantershofen und einziger Prinz der Grafschaft. Als er verriet, dass Sitzungspräsiden Erich Althammer immer zu spät zur Messe kommt, hätte der ihm fast das Mikrofon verboten, nahm es dann aber karnevalistisch jeck zur Kenntnis und verteilte wieder einen der Orden.

Harmonische Weihnachtsfeier der Musikfreunde im NEUEN Winzerverein


Am 3. Adventssonntag fand direkt nach dem  in der St. Lambertuskirche sehr gut besuchten Weihnachtskonzert im Saal des neuen Winzervereins die Weihnachtsfeier des Musikvereins statt. Wegen der stark gestiegenen Musikerzahl waren die Räume in der Mehrzweckhalle in diesem Jahr zu klein, so dass mit dem neuen Saal eine neue Lokalität gefunden wurde. Die Musiker hatten zu dieser Feier auch ihre Familien und Angehörigen eingeladen, so dass der Saal mit mehr als 150 Personen sehr gut gefüllt war.  Der Saal war festlich dekoriert, auf den Tischen standen Teller mit weihnachtlichen Süßigkeiten und ein richtiger Weihnachtsbaum rundete das weihnachtliche Ambiente ab.

Im weihnachtlich geschmückten Saal des Winzervereins ließ es sich gut zur Vorweihnacht feiern. Fotos in diesem Bericht: Manfred Sebastian.
Auch St. Nikolaus wusste die Musikfreunde Lantershofen zu loben ob ihrer musikalischen Tätigkeiten.

Der 1. Vorsitzende Hubertus Feist begrüßte die Gäste und danke allen, die sich für die Dekoration der Kirche, des Festsaals sowie der Vorbereitung der Weihnachtsfeier engagiert hatten. Der Kassierer des Vereins, Jürgen Holzapfel, hatte 40 kg Fleischkäse im Backofen zubereitet, die in ein Brötchen gelegt reißenden Absatz bei den hungrigen Musikanten  und deren Gästen fanden. Glühwein und Punsch stillten neben anderen kalten Getränken die durstigen Seelen. Auch St. Nikolaus in Person des 2. Vorsitzenden Heinz Schütz fand seinen Weg in den Winzerverein. In seinem humorvollen Beitrag ließ er das verflossene Vereinsjahr Revue passieren und verteilte neben Lob und Tadel an besonders fleißige Musiker seine Weihnachtsgeschenke. Die Musikanten der Bläserklasse für Erwachsene gestaltete die Feier mit weihnachtlichen Melodien. Dabei waren alle Zuhörer erstaunt über die Leistung der Neumusikanten, die erst seit einem Jahr am Instrument unterrichtet werden. Das Vereinsjahr der Lantershofener Musiker findet traditionell jedoch erst am 24.12. sein Ende. Am Heiligabendnachmittag touren die Musiker ohne Gage durch die Altenheime und das Krankenhaus der Kreisstadt, um den dort lebenden Menschen mit weihnachtlichen Melodien eine kleine  Freude zu bereiten.

Musikfreunde boten tolles Adventskonzert in der Lambertuskirche


Warm ums Herz trotz Schnee und Eis

Zum Abschluss der Feiern der Einsegnung der Lantershofener Lambertuskirche vor einem halben Jahrhundert fand dort am Sonntagabend das traditionelle Adventskonzert der Musikfreunde Lantershofen statt. Diese wachsen immer weiter, zählen aktuell fast 100 Musikerinnen und Musiker in ihren Reihen. 83 von ihnen nahmen am Sonntag auf gleich zwei Bühnen in der vollbesetzten Kirche Platz, um das Auditorium mit ihren musikalischen Darbietungen zu erfreuen. Nicht Advent oder Weihnachten standen als Thema in diesem Jahr auf dem Programm, sondern „Schnee & Eis.“ Dazu hatten die Musikfreunde die Kirche mit blau-weiß schimmerndem Licht illuminiert, neben den Lämpchen für die Noten an den Instrumenten und einigen Kerzen blieb es im Kirchenraum dunkel. Eine fast schon gespenstische Kulisse, bei der die Musikanten zu Beginn zu den Klängen von „Pachelbels Canon“ von allen Seiten in das Gotteshaus einzogen und sich dabei hymnenartig ankündigten. Es war das einzige Lied, dass nicht zum Thema passte, das aber für einen solchen Einzug prädestiniert war, erklärte der Vorsitzende Hubertus Feist, der die vielen Besucher des Konzerts begrüßte und einen Reigen mit Musik von der Schneeflocke bis zum Eisberg ankündigte. Dennoch wurde es den Besuchern mit jedem Ton wärmer ums Herz. Jeder der insgesamt 14 Titel wurde von einem Mitglied des Orchesters auf seine eigene Weise angekündigt, mal mit dem Liedtext oder seiner Übersetzung, mal mit einem passenden Gedicht oder einer Geschichte.

Wie immer hat Dirigent Manfred Sebstian seine Musiker voll im Griff. Foto: Dirk Unschuld.
Wie „Schnee & Eis“ mit blau-weiß schimmerndem Licht ist die Lambertuskirche illuminiert. Am Schluss fehlen natürlich die Wunderkerzen nicht. Foto: Klaus Schmidt.

Die musikalische Reise durch Schnee und Eis führte die Zuhörer in der Folge durch einen Querschnitt der Musik. Vivaldis „Winter“ folgte Matt Conaways Elfentanz, der zu Rolf Zuckowskis Kinderlied „Es schneit“ überleitete. Die Musikfreunde führten durchs „Winter Wonderland“ von Felix Bernard und Dick Smith. Es ging über das „Zwergenlied“ aus Schneewitschen (Heigh Ho) von Frank Churchill zu den Eisbergen, die der Titanic zum Verhängnis wurden („My Heart Will Go On“) und zurück auf die „Petersburger Schlittenfahrt.“ Beim viersätzigen Stück „A Prehistoric Suite“ von Paul Jennings, dass in die Eiszeit entführte, hatten die Nachwuchs-Spielleute der Lantershofener „Bläserklasse für Erwachsene“, bei der seit Jahresbeginn rund 40 Musikfreunde lernen, ihren großen Auftritt.

Über die Geschichte des schmelzenden Schneemanns „Milton“ von Len Orcino und die Reise mit dem „Polar Express“ kamen die Musikfreunde am Ende ihres Konzerts zu einem großen Medley mit traditionellen Weihnachtsliedern. „Es ist ein Ros entsprungen“, „Vom Himmel hoch“ oder „Stille Nacht“ sorgten für einen finalen Höhepunkt der ohnehin in mehr als einer Stunde verbreiteten festlichen Stimmung. Und weil die Musikfreunde vorab Wunderkerzen verteilt hatten, war klar, dass mit Abschluss des offiziellen Programms das Konzert noch nicht zu Ende war. Es fehlte die traditionelle Zugabe „White Christmas“, die nicht lange auf sich warten ließ, ehe das Auditorium schließlich gemeinsam mit den Bläsern ins „O du fröhliche“ einstimmte und bestens aufs nahende Fest eingestimmt in der Lambertuskriche zu stehenden Ovationen ausholte.

Adventskonzert der Musikfreunde 2017


In diesem Jahr findet das vorweihnachtliche Konzert der Musikfreunde Lantershofen ausnahmsweise, weil der 4. Advent und Heiligabend dieses Jahr zusammenfallen, bereits am dritten Adventssonntag, dem 17.12. um 17:00 Uhr in der St. Lambertuskirche in Lantershofen statt.

Unter dem Thema „Schnee und Eis“ haben die Musiker ein interessantes und abwechslungsreiches  Programm zusammengestellt. Erstmalig sind auch die dreißig Musiker der im Januar gestarteten „Bläserklasse für Erwachsene“ mit zwei eigenen Stücken mit von der Partie, so dass fast 90 Musiker an diesem Konzert beteiligt sein werden. Die Musikfreunde um ihren Vorsitzenden Hubertus Feist, freuen sich darauf viele Konzertbesucher begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei.