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vom Verein

Liedermacherin Sarah Lesch startete ihre Deutschlandtournee


„Und dann dachte ich mir, da muss ich ein Lied drüber machen.“ Das war nicht nur einmal für mehr als 200 Gäste, die am vergangenen Freitag den Tourneeauftakt der Leipziger Liedermacherin Sarah Lesch in Lantershofen erlebten, zu hören. Sarah Lesch erzählt in ihren Liedern aus ihrem Leben. Lieder, die von der Liebe handeln, von Kindern, aber auch Protestsongs und Stücke mit viel Sarkasmus waren dabei. Begleitet vom Berliner Liedermacher Lukas Meister, bot die 32-jährige dem Publikum, dass teilweise aus großer Entfernung angereist war, einen Rundumschlag ihren musikalischen Schaffens, bei dem Alben mit Namen, wie „Rummelplatzmusik“ oder „Lieder aus der schmutzigen Küche“ entstanden sind. Im Mittelpunkt des fast dreistündigen Konzerts aber standen Songs aus ihrem neuen Album „Da draußen“, mit dem sie mittlerweile ein großes Publikum erreicht. Den Titelsong, der über den alltäglichen Krieg auf den Straßen erzählt, gab es ganz zum Schluss des Konzerts zu hören, sozusagen als Höhepunkt. Poesie mit zumindest einem Gedicht gab es obendrauf. Das meiste aber erzählte Lesch in ihren Liedern.

Mit ihren Liedern erzählt Sarah Lesch aus ihrem Leben. Lukas Meister begleitet sie und bringt auch eigene Songs zu Gehör. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der volle Saal des NEUEN Winzervereins zeigt das Interesse des Publikums an Sarah Lesch.

Ehe die zierliche Sarah Lesch zu hören war, gehörte die Bühne Lukas Meister, der in fast schon kabarettistischer Art und Weise mit „Geballte Weisheit“ über die verbale Überlegenheit der Frau sang. Meister hatte den berühmten „Schalk im Nacken“, nicht nur bei seinem Lied über die Verlassenen, denen das oft genug als „gar nicht so schlimm“ vorkommt. Nur die Frage, was denn Leichtigkeit ist, ließ Meister musikalisch offen.Kulturlant betrat mit dem Konzert ein wenig Neuland, eine Liedermacherin, wie Sarah Lesch, war auf der Lantershofener Bühne noch nicht zu hören. Das spiegelte sich auch im Publikum nieder, rund 80 Prozent der Besucher waren zuvor noch nie im Winzerverein gewesen.

Das nächste Konzert des Kulturvereins findet am Samstag, 28. April statt. Dann kommt die seit 2011 bundesweit bekannte Formation „Emma6“ nach Lantershofen und präsentiert ihre deutschsprachigen, äußerst melodischen Texte. Tickets und Infos sind unter www.kulturlant.de zu finden.

Kabarettistin Barbara Ruscher schenkte ganz schön aus


Bissiger Humor, viel Ironie und eine gute Prise Sarkasmus, all das vereint Kabarettistin Barbara Ruscher in ihrem Programm „Ekstase ist nur eine Phase“, mit dem sich am vergangenen Samstag auf der Kulturlant-Bühne in Lantershofen knapp 200 Besucher unterhielt. Zumeist am Flügel sitzend, erklärte die in Köln lebende, geborene Rheinbacherin dem Publikum ihre Welt und ihre Sicht auf die Dinge. Ruscher spielte kein starres Programm herunter, sondern fand immer wieder den Weg in die Aktualität. Dass Deutschland bei den aktuellen Olympischen Spielen so viele Medaillen im Rodeln gewann, erklärte sie beispielswese damit, dass es hierzulande kein Tempolimit gebe.

Volles Haus im NEUEN Winzerverein bei Barbara Ruscher, die gehörig "ausschenkte". Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Bissiger Humor und viel Ironie verbindet Barbara Ruscher zu einem beeindruckenden Kabarettvortrag.

Barbara Ruscher zeigte sich sprunghaft, minütlich wechselten die Themen. Von der Forderung, dass Mücken endlich aussterben sollten, ging in ihre ganz private Welt, nach Köln-Sülz, dem wohl kinderreichsten Stadtteil der Stadt, wo die Kaninchen auf der Wiese angesichts des menschlichen Verhaltens Komplexe bekommen. Und Ruscher mittendrin, ein krähender Hahn in Nachbars Garten zur einen und 50 Bienenhotels im Grün zur anderen Seite, wo der Nachbar ganz alleine die Welt retten will. „Da muss man ja bekloppt werden“, so ihr Fazit, als sie sich selbst beim Song über Veganer begleitete und mit Möhren auf einem Kürbis trommelte.

Und immer wieder Köln-Sülz, wo die frühgeförderten Digital Natives natürlich bilingual aufwachsen. Sogar der Analphabet. „Der kann in zwei Sprachen nicht lesen.“ Manchmal blieb dem Publikum schon das Lachen im Halse stecken. Da gab es dann gleich noch eine Ansage hintendrauf: „Das hier ist Kabarett und nicht der Quatsch Comedy Club.“ Nach zwei Stunden endete Barbara Ruscher mit ihrer ganz persönlichen Hymne auf Multifunktions-Küchengeräte: „Ich mach aus Früchten Matsche, ich hab einen an der Klatsche.“

Am Freitag, 16. März, geht das Kabarettprogramm in Lantershofen weiter. Dann steht der preisgekrönte H.G. Butzko auf der Kulturlant-Bühne. Sein Programm „Menschliche Intelligenz“ trägt den Untertitel „Wie blöd kann man sein.“

Umtriebige Liedermacherin mit viel Sarkasmus


Man sieht es ihr nicht an, aber Liedermacherin Sarah Lesch kann verbal ganz schön hinlangen. Foto: Veranstalter.

Sarah Lesch erreichte mit Protestsongs Hunderttausende

Sarah Lesch, Jahrgang 1986, lebt und arbeitet heute, nach vielen Jahren in Baden-Württemberg, in Leipzig. Sie schrieb Musik für Kindertheaterstücke und zählt seit Jahren zu den umtriebigsten und produktivsten Liedermachern, mit mittlerweile zwei Alben und unzähligen Konzerten in der Vita. Sarah Lesch ist Preisträgerin des Troubadour Chansonpreises, des FM4 Protestsongcontests, des Preises der Hanns-Seidel-Stiftung (Songs an einem Sommerabend) sowie des Udo Lindenberg Panikpreises 2016. Der Grundton der Songs ist in der Mehrzahl zwar lässig bis sonnig, doch bei genauerem Hinhören entdeckt man nicht selten einen hemdsärmeligen Sarkasmus. Keine Frage: Sarah Lesch ist eine Liedermacherin, die verbal hinlangen kann: Ihre Lieder handeln von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen, aber auch von Heuchelei, Ausbeutung und Ignoranz. Ihre Lieder auf den Internetplattformen werden von Hunderttausenden Fans angeklickt. Am Freitag, 2. März, gastiert Sarah Lesch ab 20 Uhr bei Kulturlant in Lantershofen. Mit dabei ist der Berliner Liedermacher Lukas Meister, der Sarah Lesch begleiten wird.

Tickets für die bestuhlte Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 20 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Wittich Medien KG (Ahrweiler), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Tanzen – feiern – singen: Karnevals-Jukebox


Der bekannte DJ Johannes Held bittet am Karnevalssamstag zur Jukeboxparty

Der altehrwürdige Winzerverein ist mittlerweile die erfolgreichen Jukeboxparties am 31. Oktober seit 2012 gewöhnt. Doch jetzt kommt es noch besser: die Jukebox-Karnevals-Party. Zum ersten Mal kommt das Team der Jukeboxparty um DJ Johannes Held (auch bekannt durch SWR1) am Karnevalssamstag in die Grafschaft, um mit allen Jecken die fünfte Jahreszeit zu ihrem ersten Höhepunkt zu bringen. Hits der Bläck Fööss, Brings, Cat Ballou, Höhner, Kasalla, Paveier oder der Räuber treffen hier mit der gewohnt hohen Qualität an Licht und Ton auf alle feierwütigen Partyjecken. Partyklassiker der letzten sechs Musikjahrzehnte fehlen ebenso wenig, wie Ausflüge in die Schlager- und Apres-Ski-Szene. Mitsingen und abfeiern ist also garantiert, wenn es heißt: Die Jukebox-Karnevals-Party am 10. Februar im Winzerheim Lantershofen. Alle richtig kostümierten Jecke – eine rote Pappnase reicht also nicht aus – erhalten ein Begrüßungsgetränk. Einlass ist um 20 Uhr, los geht’s gegen 21 Uhr.

Barbara Ruscher – Ekstase ist nur eine Phase


Barbara Ruscher, scharfsinnige Kabarett-Lady. Foto: Veranstalter.

Barbara Ruscher zeigt sich selbst beim Thema Erotik lakonisch und bissig zugleich

Mit ihrem neuen Programm erobert die scharfsinnige Kabarett-Lady Barbara Ruscher charmant und intelligent nun auch die letzten Tabus unserer Zeit: sowohl die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar: „Beckenbauer hat keine Sklaven gesehen, die Inklusion ist gelungen! Sehbehinderte Funktionäre sind voll integriert!“ Aber auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty Shades of Grey“: „S-M ist normal geworden, selbst der Papst sagt, leichte Schläge sind erlaubt“. Der nahtlose Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt ihr ebenso charmant wie die Kunst, die Welt nicht moralinsauer, aber wunderbar ätzend zu spiegeln.

Auch als Autorin äußerst erfolgreich liest sie auf der Bühne aus ihrem Bestseller „Fuck the Möhrchen – Ein Baby packt aus“, in dem ein manisch frühgefördertes Baby namens Mia die Absurdität der Erwachsenenwelt furztrocken auf die Schippe nimmt: „Mama beschwert sich, dass Papa nur noch mit Bier vor der Glotze sitzt und sie nicht mehr attraktiv fände. Papa sagt, dass er ihre Attraktivität manchmal einfach nicht aushalten könne, und sich dann mit Glotze und Bier ablenken müsse.“

Tickets für Barbara Ruscher am Samstag, 24. Februar, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen sind zum Vorverkaufspreis von 19 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Wittich Medien KG (Ahrweiler), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Ein stressfreies Quartett aus zwei Trios


Bei „Jazz ohne Stress“ taten sich „Trey“ und „Tricycle“ zusammen

„Jazz ohne Stress“ heißt es zum Jahresauftakt auf der Grafschaft, und das nunmehr zum 14. Mal. Der Essener Saxophonist Jonas Röser, aufgewachsen in Lantershofen, nutzt die Bühne bei Kulturlant alljährlich, um musikalische Experimente und Projekte zu präsentieren. Das ist bei den Freunden des experimentellen Jazz längst zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. Der Name ist dabei Programm, Entspannung pur stand auf der Agenda des Abends. Für Röser geht es eigentlich zumeist darum, im Laufe des Konzerts weitere Musiker in sein Trio „Tricycle“ einzubinden, zu dem auch Schlagzeuger Dominic Brosowski und Bassist Caspar van Meel gehören. Die ungewöhnliche Besetzung lässt viele Spielarten zu. In diesem Jahr stand neben den dreien von Beginn an Bastian Ruppert auf der Bühne. Auch der Kölner Gitarrist bedient sich in seiner dreiköpfigen Formation „Trey“ der musikalischen Unterstützung von Brosowski und van Meel.

Saxophonist Jonas Röser aus Essen, ein "Lantesche Jung", setzt musikalisch starke Akzente mit Experimenten und Projekten. Foto: Thomas Biesenbach. Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Hannah Köpf setzt musikalische Zeichen mit Liedern, die größtenteils aus ihrer eigenen Feder stammen. Foto: Thomas Biesenbach.

Erstmals wurden nun die beiden Trios zur einem Quartett vereint, „Tricycle“ mit Gitarre verstärkt oder aber „Trey“ mit Saxophon. Die „gewollte Fusion zweier Lager“, wie es Jonas Röser betitelte, war eine Premiere, bei der die vier sich in erster Linie Musik aus der Feder van Meels bedienten. „Er hat so viele tolle Stücke geschrieben, die wollten wir alle dabei haben“ begründete Jonas Röser die Auswahl der musikalischen Vorträge. Da waren sanfte Balladen, wie „For Erik“ oder die „Ballade pur toi“ zu hören, da wurde es auch aufbrausend und flott. Gitarre und Saxophon ergänzten sich hervorragend und sorgten auch bei den Bands für ein ganz neues, knapp einstündiges Musikerlebnis. Mit „Gesucht gefunden“ hatte Bastian Ruppert, der in der deutschen Musikszene ein viel gefragter Gitarrist ist und der auch schon mit Lena Meyer-Landrut spielte, ein eigenes Stück für die Fusion der beiden Trios verfasst.

Die Musiker auf der Bühne im NEUEN Winzerverein ziehen die Besucher in ihren musikalischen Bann. Foto: Thomas Schaaf.
Ein beifallfreudiges Publikum regt die Musiker zu musikalischen Experimenten und Projekten an. Foto: Thomas Schaaf.

Im zweiten Teil des Abends kam dann Sängerin Hannah Köpf dazu. Nun standen Stücke auf dem Programm, die zu großen Teilen aus ihrer Feder stammten. Da passte es hervorragend, dass Gitarrist Bastian Ruppert auch Mitglied der Band Köpfs ist. Beim Stück „Bridges“ gehörte die Bühne den beiden alleine. Meist jedoch trat nun eine fünfköpfige Formation vors Publikum. In ihren ehrlichen und direkten Liedern erzählte die Songwriterin zumeist in englischer Sprache über Menschen. Menschen, die alles haben, aber in den sozialen Medien zu großen Nörglern werden. Menschen, die Frühlingsgefühle entwickeln oder die einfach ihre Träume leben. Oder über Menschen, die verliebt sind. Verliebt ihr ihr Smartphone. Da war hin und wieder ein gutes Stück Ironie in den Texten versteckt, die aus den drei bislang von Hannah Köpf produzierten Alben entstanden. Nur einmal griff die Kölnerin nicht auf ihre eigenen Texte zurück, nämlich bei der jazzigen Interpretation von Paul Simons „Diamonds“ aus dem genialen Simon & Garfunkel-Album „Graceland.“ Da war sogar das Publikum gefragt, mitzusingen.

Röser nutze die Gelegenheit, dem Publikum zu erklären, wie ein solcher Abend zustande kommt: „Bei uns gibt es für Jazz ohne Stress keine Castings, wir versuchen einfach nur, passende Künstler zu finden und musikalisch zusammen zu bringen.“ Der Saxofonist macht sich derweil bereits Gedanken über die musikalische Mischung bei der 15. Auflage von Jazz ohne Stress, mit der der Verein Kulturlant dann das Jahr 2019 in Lantershofen musikalisch beginnen möchte. Der Grafschafter Kulturverein legt nun eine Karnevalspause ein, ehe das Programm am 24. Februar mit Barbara Ruschers musikalischem Kabarettprogramm „Ekstase ist nur eine Phase“ fortgesetzt wird.

Weg zum Winzerverein gut ausgeleuchtet


Gut beleuchteter Weg zum Haupteingang des Winzervereins. Foto: Thomas Schaaf.

Beim kurzen Blick  auf den NEUEN Winzerverein bei der Vorbeifahrt durch die S-Kurve fällt in der Dunkelheit der gut beleuchtete Weg über das Treppchen zum Haupteingang auf. Im Hintergrund auf dem Vorplatz verrät der Weihnachtsbaum noch die Jahreszeit.  Auch die Kulturlant-Fahnen, die immer, wenn sie gehisst sind, einen neuen Event ankündigen, laden zum Begehen ein. Heute ab 20.00 Uhr eröffnet Jonas Röser mit der 14. Auflage von "Jazz ohne Stress" den Reigen der Veranstaltungen im neuen Jahr 2018. Jonas Röser stammt aus Lantershofen und bringt noch Bastian Ruppert, Hannah Köpf, Dominic Brosowski und Caspar van Meel mit auf die Lantershofener Bühne im Saal des Winzervereins.

Jonas Röser bringt die 14. Auflage von Jazz ohne Stress


Die gewollte Fusion kreativer Lager -  Hannah Köpf und Bastian Ruppert

Zum mittlerweile 14. Mal konnte Saxophonist Jonas Röser kreative Köpfe für die Konzertreihe „Jazz ohne Stress“ gewinnen. Verschiedene Künstler treffen mit ihren individuellen Ideen und Historien für einen abwechslungsreichen Konzertparcours aufeinander. Dabei eröffnen zwei Triobesetzungen den Konzertabend in gemeinsamer Sache. Zwei Besetzungen, die jeweils von den Qualitäten gemeinsamer Musiker profitieren. Neben Dominic Brosowski (Schlagzeug) und Caspar van Meel (Kontrabass), die ihren kreativen Input sowohl für „Tricycle“ als auch für „Trey“ geben und als kongeniale Rhythmusgruppe in beiden Bestzungen nicht wegzudenken sind, planen Jonas Röser (Saxophon) und sein Gegenüber Bastian Ruppert (Gitarre) ein gemeinsames Konzertprogramm in Quartettformat.

Saxophonist Jonas Röser spielt im NEUEN Winzerverein. Fotos in diesem Bericht: Veranstalter.
Hannah Köpf gibt Jazz ohne Stress ihre Stimme.

Der Kölner Musiker Bastian Ruppert tourte 2011 mit Lena Meyer-Landrut. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bis einschließlich 2015 ist er vor allem in verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen anzutreffen. Ebenso ist er Sideman der Hannah Köpf Band. Über ihre Bandkollegen sind sich die beiden Musiker zufällig über den Weg gelaufen und nun bietet sich ein konkretes Ziel: die gewollte Fusion, beide kreative Lager zusammenzubringen. Gemessen an musikalischer Vielfalt, eigenen Kompositionen und geteilter Freude an improvisierter Musik, gilt alle Aufmerksamkeit insbesondere dem gemeinsamen Dialog auf der Bühne.

Der Kölner Musiker Bastian Ruppert.

Neben dem vielseitigen musikalischem Auftakt für Jazz ohne Stress Vol. 14 wird Hannah Köpf mit ihrer Stimme als weiterer musikalischer Act die Bühne betreten. Sie ließ sich gemeinsam mit ihrem Bandkollegen Bastian für die Konzertidee begeistern. Derzeit ist sie überwiegend mit ihrem Projekt Hannah Köpf Band  unterwegs.  Die Stimme ist bereits seit Jugendtagen ihr liebstes Instrument. Über verschiedene Stationen tastete sich die Kölnerin an ihre eigene Sprache, ihre individuelle Stimmgebung heran. Mit ihrem Erstling „Stories Untold“ in der CD-Reihe Next Generation überraschte sie 2010 die Fachwelt. Mit der Platte „Lonely Dancer“ mündet Hannah  in eine raffinierte Songwriting-Sprache. Elemente des Jazz als Merkmal ihrer überfließenden Kreativität gepaart mit Tupfern aus verschiedenen Untergenres der Popmusik. Es ist aber vor allem auch diese Stimme, die Hannah Köpf unverwechselbar macht: Klar, unprätentiös und unverbildet, ehrlich und direkt. Eine Stimme, in die man sich verlieben muss.

Tickets für Jazz ohne Stress am Samstag, 6. Januar, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen sind zum Vorverkaufspreis von 18 Euro zzgl. Gebühren erhältlich bei Wittich Medien KG (Ahrweiler), in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.