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vom Verein

Rookie: Junge Bands für junge Leute


Headliner bei Rookie sind „Betray Your Idols.“ Foto: Thomas Biesenbach.

Bei Kulturlant Rookie treten drei Formationen bei freiem Eintritt auf

Unter dem Begriff „Kulturlant Rookie“ lädt der Grafschafter Kulturverein in unregelmäßigen Abständen zu einem Festival getreu dem Motto „Junge Bands für junge Leute“ in den Winzerverein Lantershofen ein. Kulturlant und weitere Sponsoren sorgen dabei für freien Eintritt. Bei der nächsten Auflage am Samstag, 26. Januar sind drei Bands am Start: Headline sind  „Betray Your Idols“, zehn Jahre Bandgeschichte führten zu dem Sound, den sie heute haben: Melodic Hardcore mit einer starken Dosis Punk-Drive und schweren, drückenden Ambient Parts. Angefangen hat alles mit den Veröffentlichungen der Platten „Cotillion“ und „We Are“, durch die sich die Band aus dem Bonner Raum viele Konzerte und eine größere Tour durch Deutschlands Großstädte ermöglichen konnte. Im April 2016 folgte die EP „Broken Arrows“, auf der „Betray Your Idols“ ihren Sound bereits in die heutige, melodisch-punkige Richtung entwickelt haben. Themen des Lebens, Hoffnung und Zusammenhalt behandelt die Platte auf eine realistische, ehrliche Art, die dem Hörer nahe geht.

Ob als Headliner, auf Festivals oder als Opener für Bands wie „Napoloen“, Hundreth“, „Capsize“, „Landscape“ oder „Polar“, es lässt sich mit Sicherheit behaupten, dass „The Pariah“ wohl nie eine Show gespielt haben, bei der sie nicht neue Fans für sich begeistern konnten. Die Kombination aus Druck, Spielfreude und absoluter Überzeugung am eigenen Tun packt letztendlich jeden, was zuletzt bei den Sommer-Shows zu beobachten war. „Valley” ist eine Melodic-Hardcore-Band aus dem belgischen Halle. Sie kombinieren Melodic-Hardcore mit Post-Rock und Einflüssen Ihrer direkten Umgebung. Valley entführen hierbei ihre Zuhörer in eine eigene Gedanken- und Gefühlswelt. Im Juni 2014 veröffentlichten sie ihre Debüt EP „Life’s Storms“. Ein Jahr später erschien mit "Eternity is Love" ihre zweite EP. Die sechs Stücke dieser EP wurde in unterschiedlichsten Shows in Belgien, Holland und Deutschland promoted.

Kulturlant Rookie findet am 26. Januar im Winzerverein Lantershofen statt. Das Festival beginnt um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausverkauft: Beide Kabaretts mit Thomas Freitag und Rainald Grebe


Am Samstag, 9. Februar, gastiert Kabarettist Thomas Freitag auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Am Samstag, 27. April, gastiert Kabarettist Rainald Grebe auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Vorverkauf für Lantershofener Karneval


Sitzung 2018: Angeheiterte Ehefrau flirtet mit dem vierten Musketier Stefan. Links nähert sich der Ehemann. Gleich knallt's. Foto: Thomas Schaaf.

Am kommenden Freitag, 11. Januar, findet ab 19 Uhr im Winzerverein Lantershofen der Vorverkauf für die Lantershofener Kappensitzung statt. Termin der Kappensitzung ist Samstag, 16. Februar, ab 18:11 Uhr. Für den Sitzungsabend angesagt haben sich bereits jede Menge Lantershofener Jecke auf der Bühne und in der Bütt. So wird es wieder eine Lantershofener Männerballett geben und die bekannten Redner der vergangenen Jahre werden ebenfalls auftreten, dazu Tanzgruppen, Pantomimen und Musiker. Ergänzt wird der Reigen der jecken Lantershofener durch renommierte Büttenredner aus Köln und Mayen, eine Showtanzgruppe von der unteren Ahr oder ein Karnevalscorps mit Funken und Tollität. Ebenfalls angeboten werden zum Vorverkauf Tickets für die Karnevals-Jukeboxparty am 2. März.

Serie „Jazz ohne Stress“ erlebte einen riesigen Zuspruch


Duke Ellingtons Vermächtnis wurde gefeiert

Den stressfreien Jazzabend unter der musikalischen Leitung des in Lantershofen aufgewachsenen Saxofonisten Jonas Röser gab es am vergangenen Samstag schon zum 15. Mal. Nur war es dieses Mal für das seit vier Jahren für die Veranstaltung federführende Team des Vereins Kulturlant nicht unbedingt ein „Jazz ohne Stress“, wollten doch so viele Gäste wie noch nie den musikalischen Jahresauftakt erleben. Dass sorgte für einen ausverkauften Winzerverein und eine Verdopplung der letztjährigen Besucherzahlen. Eine erste Erkenntnis der Musiker: es hat sich gelohnt, die musikalische Qualität der Veranstaltung in Verbindung mit der ton- und lichttechnischen Darstellung weiter zu erhöhen und zum nicht ganz runden Geburtstag von 15 Jahren das Ensemble auf der Bühne auf am Ende sechs begnadete Jazzmusiker zu verstärken. Sponsoren und private Geldgeber hatten neben den vielen Gästen, die ein Ticket lösten, diese Veranstaltung möglich gemacht und spornen Jonas Röser an, das hohe Niveau auch für die kommenden Jahre mindestens zu halten.

Sechs Jazzmusiker beeindrucken ein begeistertes Publikum im NEUEN Winzerverein. Foto und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Sängerin Barbara Barth ergänzt perfekt die insgesamt fünf Instrumentalisten der Band, hier Jonas Röser am Saxophon und Frederik Köster mit seiner Trompete. Foto: Thomas Schaaf.

Röser und seine Band „Tricycle“ wurden schon zum Auftakt des Abends doppelt verstärkt und starteten das Jazzkonzert in Fünfer-Besetzung. Neben dem Saxofonisten gesellten sich zu Bandmitgliedern Caspar van Meel (Kontrabass) und Dominic Brosowski (Schlagzeug) noch Pianist Gero Körner, vor allen Dingen aber der Kölner Ausnahmetrompeter Frederik Köster. Der 41-jährige, der bereits als neuer deutscher Trompeten-Star gefeiert wird, setzte vor allen Dingen mit seinem kraftvollen High-Note-Spiel klare Akzente. Das wurde bereits bei den ersten Tönen des Auftaktstücks „Chant“ aus der Feder von Duke Pearson deutlich. Nicht viel weniger setzte sich das Spiel von Jonas Röser in den Vordergrund. Er und Köster lieferten sich vor allem im „Recado Bossa Nova“ von Djalma Ferreira immer wieder musikalische Zwiegespräche, um am Ende gemeinsam einem vielumjubelten Höhepunkt zuzusteuern. Die Folge: schon nach der ersten Konzerthälfte kam das Quintett nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Heimspiel im Heimatdorf: Jonas Röser verstärkt seine Band „Tricycle“ doppelt, mit Ausnahmetrompeter Frederik Köster liefert er sich jazzige Zwiegespräche. Foto: Thomas Biesenbach.
Die umjubelte Sechserformation nach dem grandiosen Konzert (v.r.) Jonas Röser (Saxophon), Frederik Köster (Trompete), Dominic Brosowski (Schlagzeug), Barbara Barth (Gesang), Gero Körner (Piano) und Caspar van Meel (Kontrabass). Foto: Thomas Schaaf.

Nach der Pause gesellte sich Sängerin Barbara Barth zu den fünf Instrumentalisten. Sie bildet mit Gero Körner und Caspar van Meel das Ellington-Trio, bei dem die drei mit hohem Engagement die Musik des Bandleaders und Pianisten Duke Ellington interpretieren. Ellington war entsprechend tonangebend im zweiten Part des Abends, bei dem sich Saxophon und Trompete wunderbar ins Trio integriert wussten und die Ellington-Stücke mit tollen Soli immer wieder zu ergänzen wussten. Natürlich wurde dieser Part mit dem Stück eröffnet, mit dem die Ellington Big Band jedes ihrer Konzerte eröffnete und abschloss: „Take a Train.“ In der Folge hörte das Publikum dann gleich einige ruhige, teilweise melancholische Stücke aus der Feder der Jazzlegende. „Imagine my Frustration“, dass musikalisch von der Frau erzählte, die beim Ball nicht aufgefordert wurde oder die besonders traurige Ballade „Mude Indigo.“ Imposant und ganz was anderes dann aber das Solo des Bassisten Caspar van Meel, dass die Zuhörer auf eine Reise mit in die Wüste nehmen sollte, wo mit „Caravan“ einer der Hits und vielfach interpretierten Stücke Ellingstons spielt. Am Ende des rund zweieinhalbstündigen Konzerts kam die Gute-Laune-Musik des begnadeten Komponisten zurück. „It don’t mean a thing“ regte zu beständigen Fußwippen im Publikum an, ehe „I’m beginning to see the light“ einen großartigen Jazzabend beendete, den das Publikum mit lang anhaltenden Ovationen bedachte.

„Still Collins“ beenden das Veranstaltungsjahr im Winzerverein


Genesis-Fans feierten bei Kulturlant ein rauschenden Fest

Mit einem fulminanten Tribute-Konzert beendete der Grafschafter Verein Kulturlant am vergangenen Samstag sein Veranstaltungsjahr 2018. Auf der Bühne im seit Wochen ausverkauften Lantershofener Winzerverein stand eine der schillerndsten Coverbands der Region, nämlich Still Collins. Die Bonner Formationen mit insgesamt sieben Musikern ist seit vielen Jahren bundesweit unterwegs, um die Musik von Phil Collins und seiner Band „Genesis“ zu zelebrieren. Frontmann Sven Komp kommt dabei mit seiner Stimme dem Original richtig nah, wie er schon bei den ersten Zeilen des Auftaktstücks „No Son of Mine“ unter Beweis stellte.

Ein voller und zumeist tobender Saal im NEUEN Winzerverein. Still Collins holen alles aus ihren Gästen heraus. Foto und Bildunterschriften: Thomas Schaaf.
Still Collins können nicht nur die Musik von Phil Collins. Auch Peter Gabriel und anderes tragen sie vor, auch echt rockig geht es zuweilen ab. Foto: Thomas Biesenbach.

Das Publikum entpuppte sich schnell als große Fangemeinde von Künstler und Tributeband, klatschte und sang von Beginn an mit, jeder der mehr als zwei Dutzend großen Genesis- und Phil Collins-Hits wurde lautstark bejubelt. Dabei ließen es Komp und seine Musiker zunächst eher gemächlich angehen. Songs, wie „Something happens on the way to Heaven“ oder „You’ll be in my heart” gehören der ruhigeren Kategorie der Collins-Hits an. “Groovy kind of love” und “Another day in paradise” passen ebenfalls in diese Liste. Sven Komp und Backgroundsängerin Katja Symannek verstanden es mit ihrer Band so, einen perfekten Spannungsbogen aufzubauen. Es gab keine langen Ansagen und Erklärungen, es folgte Hit auf Hit, die ohnehin schon tolle Stimmung wuchs mit jeder neuen Nummer. Ein erster Höhepunkt dann: „I can’t dance“ dass mit seiner eigenwilligen Melodie 1992 weltweit die Hitparaden stürmte.

Mit zwei Stunden genial glorioser Musik und jeder Menge Zugaben begeistert Still Collins die Gäste im NEUEN Winzerverein. Foto: Thomas Schaaf.

Still Collins können übrigens nicht nur die Musik von Genesis und Phil Collins, wie sie im zweiten Konzertteil unter Beweis stellten. Da war auf einmal Peter Gabriel und sein „Solsbury Hill“ oder „Sledgehammer“ zu hören, ein kurzer Ausflug zu den musikalisch Artverwandten von Collins, mit dessen bekanntesten Nummern das Konzert dem Höhepunkt zusteuerte. „Easy Lover“, „You can’t hurry love“ oder „Two Hearts“; jetzt wurde es rockig und im Lantershofener Winzerverein ging so richtig die Post ab. Nach gut zwei Stunden toller Musik und einer Fülle von Zugaben verabschiedeten sich Still Collins von der Bühne und ernteten einen Riesenapplaus.

Über den freute sich auch Veranstalter Kulturlant, der mit der Idee, zwischen Weihnachten und Neujahr eine Tribute-Party auf die Beine zu stellen, einen Volltreffer gelandet hatte. Noch am Abend verkündete der Verein, dass es auch 2019 einen solchen Termin geben wird. Für Sonntag, 29. Dezember, konnte man Europas meistgebuchte Tribute-Band, „Die Toten Ärzte“ aus Hamburg verpflichten. Kommende Woche wird es bei den Grafschaftern aber erst einmal ganz andere Töne geben, am 5. Januar steht zum 15. Mal „Jazz ohne Stress“ an.

Kabarett mit Lisa Eckhart ist ausverkauft


Kabarett mit Lisa Eckhart ist ausverkauft. Foto: Veranstalter.

Am Sonntag, 20. Januar, gastiert die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart auf der Kulturlant-Bühne im Winzerverein Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Gastspiel ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Lisa Eckhart wuchs in der Steiermark und in Graz auf, später studierte sie in Wien und an der Pariser Sorbonne Germanistik und Slawistik. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden, absolvierte dann aber ein Masterstudium in Berlin, versuchte sich an diversen Schauspielschulen und entdeckte schließlich den Poetry Slam für sich. Mittlerweile ist ihr künstlerisches Wirken von Wien bis Berlin anerkannt, Preise und gute Platzierungen bei Wettbewerben dokumentieren ihr vielfältiges Schaffen. 

Jazz ohne Stress feiert in großer Besetzung


Aus dem Ellington-Trio wird bei Jazz ohne Stress mit Gesang, Bass, Trompete, Saxophon, E-Piano und Drums ein Sextett. Foto: Veranstalter, Bildunterschrift Thomas Schaaf.

Zum 15. Mal „Jazz ohne Stress“

Es ist ein Grund zum Feiern: zum 15. Mal wird am 5. Januar ab 20 Uhr ein Konzert der Serie „Jazz ohne Stress“ unter Federführung von Saxofonist Jonas Röser zu erleben sein. Röser ruft ein Ensemble auf den Plan, das stilistisch die swingenden und tanzbaren Rhythmen der unterschiedlichen Dekaden der traditionellen Jazzgeschichte zum Besten gibt. Mit seinem warmen, sonoren Tenorsound und einer für diese Zeit klassischen Quintett-Besetzung, angelehnt an die treibenden Beats der Hardbop Ära der 1950er Jahre, eröffnet er den Abend mit einem instrumentalen Set. Er hat dazu den renommierten und vielfach ausgezeichneten Trompeter Frederik Köster eingeladen. Der Kölner zeichnet sich mit melodisch-raffinierten Linien ebenso aus wie mit kraftvollem High-Note-Spiel.

Neben ihm werden Caspar van Meel (Kontrabass) und Dominic Brosowski (Drums) mit von der Partie sein. Die beiden Musiker sind neben Jonas Röser fester Bestandteil der Konzertreihe und bilden eine eingespielte Rhythmusgruppe. Dazu wird Gero Körner (Piano) das Ensemble zur Vollständigkeit ergänzen und sich mit seinem musikalischen Gespür für traditionelle Spielhaltung hervorragend in den Kontext einbringen. Musikalisch schlägt er weite Bögen und vermittelt gerne zwischen einer Pop-Kultur der letzten 40 Jahre und der hohen Kunst des Klaviertrios im Jazz.

Als wären das nicht schon genug, wird Sängerin Barbara Barth das 2. Set mit ihrer klaren Stimme erweitern. Als handwerklich exzellente Sängerin, die hörbar wirklich Lust hat, Geschichten zu erzählen, wird sie die Männerrunde unter dem Banner des Ellington Trios (Barbara Barth, Gero Körner, Caspar van Meel) stimmlich anführen. An diesem Abend allerdings nicht zu dritt, sondern in großer Besetzung. Gemeinsam mit Jonas Röser, Frederik Köster und Dominik Brosowski interpretieren die Künstler originell und zugleich traditionsbewusst Melodien des bekannten Komponisten und Big Band Leaders Duke Ellington.

Jazz ohne Stress vol. 15 findet am Samstag, 5. Januar, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen statt (Buslinie 849, Haltestelle Lantershofen, Winzerstraße). Tickets für die bestuhlte Veranstaltung kosten im Vorverkauf 18 Euro zuzüglich möglicher Gebühren, an der Abendkasse 23 Euro. Tickets und Infos sind über die Interseite www.kulturlant.de erhältlich. Weitere Vorverkaufsstellen sind in der Grafschaft Getränke Visang (Karweiler), Rewe-Markt (Ringen), Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler Wittich Medien, Plattenkiste und Ahrtal-Tourismus.

„Still Collins“-Konzert ist ausverkauft


Sorgt für ausverkauften Saal: Die Formation Still Collins. Foto: Veranstalter.

Am Samstag, 29. Dezember, gastiert die Tributeband „Still Collins“ auf der Kulturlant-Bühne in Lantershofen. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, ist das Konzert ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse mehr geben.

Still Collins blickt programmatisch auf die komplette musikalische Palette der Phil Collins- und Genesis- Musikgeschichte zurück. Stimme, Sounds, Arrangements: Selbst eingefleischte Fans des Originals tun sich schwer, einen akustischen Unterschied zwischen "Tribute" und "Meister" auszumachen.