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vom Verein

Lieder zum Lachen und Lieder zum Weinen


Purple Schulz präsentierte in Lantershofen ein anspruchsvolles Konzert

"Purple Schulz", Kölner Sänger und Liedermacher, war am vergangenen Freitagabend zu Gast bei Kulturlant in der Grafschaft. Gemeinsam mit seinem Begleiter "Der Schrader" bot er im Winzerverein Lantershofen ein beinahe dreistündiges Konzert, das einen musikalischen Querschnitt durch sein mehr als 30-jähriges musikalisches Schaffenswerk aufzeigte. Natürlich waren sie dabei alle zu hören, die Hits, die Purple Schulz in den 1980er Jahren prägten, und das waren beileibe nicht wenige. "Ich hatte eigentlich nur noch "Verliebte Jungs" und "Sehnsucht" im Hinterkopf, aber das es doch so viele Hits waren, hätte ich nicht gedacht", drückte ein Konzertbesucher am Freitagabend in Lantershofen aus, was wohl viele der gut 150 Besucher im Winzerverein gedacht haben mögen. Mit Schulz trat dort einer der Deutsch-Pop-Sänger aus den 1980er Jahren auf, die seinerzeit kurz nach den Blödeltexten der Neuen Deutschen Welle die Hitparaden eroberten. Damals füllte Purple Schulz riesige Hallen und räumte Preise wie die "Goldene Europa" ab. "Darauf habe ich längst keinen Bock mehr", gab er gegenüber den Veranstaltern vom Verein Kulturlant e.V. zu. Kleine Säle und dabei ganz nah am Publikum sein, dass macht dem Kölner Sänger und Entertainer heute Spaß. Und darum war er auch nach Lantershofen gekommen.

Schulz' Persiflage auf das jecke Treiben in Köln. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Der Saal stimmt lauthals ein ins "Kölle Alaaf".

Dort waren es beileibe nicht nur die bekannten Gassenhauer, mit denen Schulz das sangesfreudige Publikum zu unterhalten wußte. "Es wird ein Drei-Gang-Menue werden heute Abend", war die klare Ansage. Das bedeutete zunächst einen Einblick in sein aktuelles Werk "So und nicht anders", dem ersten gemeinsam Werk von Schulz und seiner Frau nach mehr als 25 Ehejahren.

Im Saal des Winzervereins war es beinahe stockdunkel, als sich "Purple", wie ihn all seine Freunde nennen, singend leise singend den Weg durchs Publikum auf die Bühne bahnte. "Ich hab Feuer gemacht" erzählte vom Werdegang des kleinen Kindes hin zum Erwachsenen. "Geh deinen eigenen Weg" wollte Schulz ausdrücken, verdeutlicht durch Verse, wie "Visionen sind wichtig, Träume sind gut. Spinnen ist richtig, verrückt sein braucht Mut." Gleich mit dem ersten Titel hatten Schulz und Schrader das Publikum auf ihrer Seite. In der Folge ließen sie kaum ein aktuelles Thema aus. Sei es die Alzheimer-Erkrankung von Schulz' Vater im  Lied "Fragezeichen" oder aber die aktuelle Religionsdebatte mit all ihren Folgen. Sei es die Gratwanderung zwischen Normalität und Wahnsinn in "Die dünne Wand" oder aber der veräppelnde Aufarbeitung der Ernährungs- und Gesundheitswelle, die aus Metzgereien Bioläden werden lässt: "Ich wollt doch nur Aufschnitt nehmen und nicht diese Tofu-Creme."

Im zweiten Gang des Menüs kamen dann die auf ihre Kosten, die Schulz aus den 1980er-Jahren kannten. "Verliebte Jungs", "Du hast mir gerade noch gefehlt", "Sehnsucht" oder "Kleine Seen", da wurden Erinnerungen wach. Klar fehlte auch der Schrei, der Schulz berühmt machte, nicht: "Ich will raus." Und ebenso klar, dass ein Kölner nicht am Thema Nummer eins seiner Stadt, dem Karneval, vorbeikommt, auch wenn er dort nicht auftritt. Seine Persiflage auf das jecke Treiben aber kam an, der Saal stimmte lauthals ins "Kölle Alaaf" ein. Da war das Duo schon längst beim dritten Gang seines Menüs, dass mit einem ernsten Thema endete. Im Stück "Der letzte Koffer" hat der Künstler das Thema "Tod und Abschied nehmen" in Gedenken an seinen Freund Fritz Roth aus Köln verarbeitet. Am Ende: Frenetischer Applaus und stehende Ovationen. Nicht nur für Purple Schulz, sondern auch für dessen genialen musikalischen Partner "Schrader", der großen Anteil am Erfolg des Abends hatte. Auch Schrader ist hochdekoriert, komponiert und co-produziert beispielsweise mit Guildo Horn & den Orthopädischen Strümpfe, mit denen er am  Grand Prix d'Eurovision '98 in Birmingham teilnahm. "ECHO", die "goldene Stimmgabel" und den "Viva-Comet", als das hat er in der Vitrine stehen. Zurecht, so das Publikum in Lantershofen.

Purple Schulz spiel Popmusik für Erwachsene


Den Kölner Sänger machte ein Schrei berühmt

Nach der selbst verordneten „Karnevalspause“ geht das Programm beim Grafschafter Verein „Kulturlant“ weiter. Am Freitag, 6. März, findet in Lantershofen ein Konzert mit Purple Schulz statt. Der Popsänger und Songschreiber feierte seine größten Erfolge in den 1980er Jahren mit Titeln wie „Sehnsucht“, „Verliebte Jungs“ und „Kleine Seen.“ Bekannt wurde er dabei aber auch durch seinen Schrei „Ich will raus!“ aus der Single „Sehnsucht“, wofür er mit der „Goldenen Europa 1985“ für die meistgespielte und -verkaufte Single des Jahres ausgezeichnet wurde. Purple Schulz stand auch 1986 neben Rio Reiser, Grönemeyer, den Toten Hosen und BAP auf der Bühne beim „WAAhnsinnsfestival.“

Pop, Kleinkunst und Comedy bieten Purple Schulz und Schrader. Foto: Veranstalter.

Mit dem ersten und im eigenen Studio selbst produzierten Studioalbum „So und nicht anders“ (2013) geht Purple Schulz seit 2014 wieder auf Tour. Dort macht er das, was er am besten kann: Popmusik für Erwachsene, mit Themen, die diese Generation beschäftigen. Auf der Bühne entpuppt sich der Kölner Songschreiber und Pianist Purple Schulz als ein großartiger Geschichtenerzähler.

Ob bissig-böse, ironisch oder einfühlsam und zutiefst berührend - immer gelingt es ihm mit seinen tiefgründigen Texten und der eindringlichen Interpretation, seine Zuhörer auf eine Reise mitzunehmen, an deren Ende mancher bei sich selber ankommt. Dass dabei auch gelacht werden darf, versteht sich bei einer rheinischen Frohnatur wie Purple Schulz von selbst. Dafür sorgt nicht zuletzt Gitarrist Schrader mit seiner mitreißenden Spielfreude und Virtuosität. Neben vielen Songs des Albums „So und nicht anders“ werden aber auch die Hits der vergangenen Jahrzehnte nicht ausgelassen. In ihrem Duoprogramm bieten Purple Schulz & Schrader eine einmalige Mischung aus Pop, Kleinkunst, Liedermacherabend, Comedy und Kabarett, wie man sie so noch nicht erlebt hat.

Purple Schulz und Schrader gastieren am 6. März ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen. Karten für  die bestuhlte Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 22 Euro zuzüglich möglicher Gebühren in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de erhältlich.

Comedian Hennes Bender präsentierte sich in Bestform


Mit dem Gastspiel „klein/laut“ des TV-bekannten Comedian Hennes Bender hat der Verein Kulturlant e.V. am Donnerstag seine Comedyreihe im Lantershofener Winzerverein fortgesetzt. Gut 150 Gäste wollten dabei hören, was Bender, den sein Comedy-Kumpel Jochen Malmsheimer als das "Cornichon des deutschen Kabaretts“ tituliert, zu sagen hat. Bender brachte das Publikum dabei zu einem Dauergrinsen. Kein Wunder, wenn der 1,62-Mann mit den Worten „Früher, als ich klein war…“, beginnt. Denn klein ist er heute noch, sogar noch kleiner, als vor ein paar Jahren. Da war es noch 1,63 Meter. „Andere Körperteile wachsen im Alter“, wusste Bender zu berichten. Aber: „warum werden die Ohren größer und ich höre trotzdem immer schlechter.“

Comedien Hennes Bender im Winzerverein. Foto: Thomas Weber.
Hennes Bender im Star-Wars-Kostüm. Foto: Thomas Weber.

Bender gab sich in Lantershofen keineswegs kleinlaut, er war gewohnt klein und laut, wenn auch nicht mehr so laut, wie in früheren Programmen. Ist auch kein Wunder, er ist ja schon 47 und regt sich nicht mehr über alles auf. „Das ist ein Art resignative Reife“, so die Selbstdiagnose. Zudem habe man sich in diesem Alter auch zu benehmen, wie ein 47-jähriger. Aber was heißt das und woher soll er das wissen. Bender war ja vorher noch nie 47. Sprach es, und zeigte dem Publikum stolz die Verpackung seines Reisegepäcks: ein Rollkoffer im Design des tollpatschigen Robotors R2D2 aus der Kult-Serie „Stars-Wars.“ Ja, Bender ist auch heute noch durch und durch Star-Wars-Fan. Aber dazu später mehr.

Der „König der Stand-up-Comedy“ machte sich erst einmal ein Bild: von Lantershofen, der Grafschaft, der Weingegend und von seinem Publikum, mit dem er den ganzen Abend über köstlich zu kommunizieren wußte. Dabei setzte er zu einem Rundumschlag über seine Wahrnehmungen in der realen und der virtuellen Welt um. Kaum ein Thema, dass nicht zur Sprache kam. Oberflächlichkeit konnte man ihm dennoch nicht vorwerfen. Wenn es was zu nörgeln gab, dann auch bitte detailliert. So schaute er früher gerne Fernsehen, bis zu jener ominösen Verkaufsshow, in der die Fernsehverkäuferin den Brotkasten mit den Worten „Viel Spaß beim Brotaufbewahren“ anpries. Seither ist bei Benders in Bochum die Mattscheibe schwarz. „Wenn Werbung nervt, boykottiere ich die Produkte“, machte der Comedian klar. Soll heißen: er ißt kein Müsli von Saitenbacher. Und wenn die Windschutzscheibe kaputt ist und ein Schneesturm tobt – zu Carglass fährt er trotzdem auf keinen Fall. Ein wenig politisch wurde es auch, da ging es in Richtung von Verteidigungsministerin von der Leyen (die Waffen der Bundeswehr sind Restbestände von Yps), gegen oberflächliche Aussagen der Bundeskanzlerin und natürlich zu Peer Steinbrücks „Was-Wäre-Wenn“ Spruch „Hätte, hätte Fahrradkette.“ So manch einer bekam sein Fett weg, nur für Papst Franziskus fand Bender lobende Worte: „Er sagt Sachen, die hat noch nie ein Papst gesagt.“ Dafür aber widmete er dem „Grafen“, also dem Sänger der Band „Unheilig“ für dessen Erfindung des Beerdigungs-Pop eine Hommage.

Mehr als zwei Stunden plauderte Hennes Bender in Lantershofen, zumeist in rasender Geschwindigkeit. Wer zu lange lachte, hatte schon wieder einen Gag verpasst. Kultig wurde es dann bei den beiden Zugaben, wo er zunächst im SpongeBob Schwammkopf-Kostüm auflief. Bender wird vielfach mit dem deutschen Synchronsprecher Santiago Ziesmer verwechselt, der den Spongebob fürs deutsche Fernsehen spricht. Bender hat die Quietsch-Stimme aber auch drauf, an der Nummer kommt er in keiner seiner Shows vorbei. Am Ende gab es dann auch noch einen Strip zu Joe Cockers Musik „You can leave your hat on.“ Kein normaler Strip, denn Bender entblätterte sich zu Disco-Nebel und Light-Show aus einem Star-Wars-Kostüm, und zwar bis aufs Blech. Auslöser der Nummer war vielleicht sein Befund aus dem letzten Gesundheits-Check-Up, in dem der Arzt notiert hatte: „Das Entkleiden gelingt selbstständig.“

Jazz ohne Stress wieder in Lantershofen


Jazz ohne Stress geht zu Jahresbeginn 2015 in eine weitere Runde. Unter der musikalischen Leitung von Jonas Röser (Saxophon) bietet die 11. Auflage der erfolgreichen Konzertreihe erneut eine abwechslungsreiche Mischung aus solide swingendem Jazzfeeling, kontrastierenden Grooves und improvisierter Vielfalt. Als Geheimtipp gehandelt dürfen sich alle Konzertbesucher auf ein buntes Programm und ein stimmungsvolles Konzertwochenende freuen.

Tricycle mit Jonas Röser (m.) eröffnen das Event „Jazz ohne Stress“, später stoßen Marion Wichterich und Michael Feist dazu. Foto: Veranstalter.

Nach einem Jahr des „Auswärtsspiels“ in Dernau findet die weit über die Kreisgrenzen bekannte Jazz-Veranstaltungen nun wieder in Lantershofen statt, und zwar am 9. und 10. Januar jeweils ab 20 Uhr im Saal des Winzervereins. Veranstalter ist der Verein Kulturlant e.V., der sich glücklich zeigt, dass er das unter Jazzfreunden aus der nahen und weiteren Umgebung beliebte Konzert wieder zurück an seinen Ursprungsort holen konnte.

Unter dem Motto „Jazz, Country, Blues & Folk“ mischt sich ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Das Publikum darf sich auf eine Mischung aus kreativer „Musikmalerei“ und gesungenen Gefühlen freuen. „Tricycle“ eröffnen das Konzert instrumental. Tricycle ist eine eher in dieser Besetzung selten zu hörenden Jazzformation mit Altsaxophon (Jonas Röser), Kontrabass (Caspar van Meel) und Schlagzeug (Dominic Brosowski). Man darf gespannt sein, wie die drei Musiker über ein dichtes Zusammenspiel und eine sensible Spielhaltung im Umgang mit dem Klang ihrer Instrumente eine musikalische Synthese aus traditionellen Ansätzen und improvisierter Musik finden. Das konzertante Auftreten des Trios beruht auf dem Prinzip der Gleichberechtigung. Zu hören ist eine Mischung aus Klangästhetik, swingendem Jazz-Feeling und einer experimentierfreudigen Haltung gegenüber modernen jazzigen Klängen. Neben eigenen Kompositionen bieten Komponisten wie Thelonious Monk oder Steve Coleman ausreichend Inspiration für die drei Profimusiker.

Für den weiteren Abend werden Marion Wichterich und Michael Feist die drei Musiker ergänzen und mit ihren eigenen Songs zu Gast bei „Jazz ohne Stress“ sein. Die Geschwister schreiben Musik, die direkt aus dem Bauch ins Herz trifft. Die Lieder, die sich stilistisch zwischen Country, Blues, Jazz, Rock und Funk bewegen, handeln von den großen Gefühlen, die die Welt bewegen. Liebe und Hass, Freude und Not, Verzweiflung und Hoffnung finden Ausdruck im rohen, erdigen Sound der beiden. Ursprünglich minimalistisch instrumentiert, präsentieren sie Ihre Songs an den beiden Abenden gemeinsam mit den Vollblutjazzern von Tricycle. Gepaart mit Einflüssen aus der hiesigen Jazzszene treffen kreative Improvisation auf ehrliche Grundfeste des Songwriting.

Tickets zum Preis von 15 Euro (evtl. plus Gebühren) sind unter 0151/46443658 sowie online unter www.kulturlant.de und www.bonnticket.de erhältlich. Einlass ist jeweils um 19 Uhr.

„Op Weihnachte waade“


Kaum ist die Session am 11.11. eingeläutet, so erschallen kurz danach die ersten Glocken und verkünden die Advents- und Weihnachtszeit. Da ist es für den Liebhaber der kölschen Mentalität nicht immer ganz einfach, dieses "Wechselbad der Gefühle" zu überstehen. Doch "freuet euch sehr", die Hilfe naht und hat einen Namen: WinterJeck.

WinterJeck ist eine Vorweihnachts-Revue in Rheinischer Mundart, eine besondere eine unterhaltsame Mixtur aus besinnlichen und jecken, ernsten und heiteren, leisen und lauteren Tönen in der Adventszick. Zu sehen ist WinterJeck am Freitag, 12. Dezember, bei Kulturlant im Winzerverein Lantershofen. In weihnachtlich geschmückter Umgebung wechseln sich Musik, Gesang, Geschichten, Comedy und Interaktion mit dem Publikum in unterhaltsamer Weise ab.

Die Kölsche Mundartgruppe "Joker Colonia" zaubert mit dem "Pfundskerl" Kai Kramosta und der Sängerin Sarah Lutze eine Christelowend-Show, die auf Weihnachten einstimmt; von nachdenklicher Besinnlichkeit bis ironischem Augenzwinkern bieten sie perfekte Unterhaltung.

Weihnachten kommt ja immer so plötzlich! Deswegen sollte man sich mit dem WinterJeck-Team vorbereiten, dann wird das stressige Christmasevent zum unvergesslichen Christelovendsjeföhl.

Tickets für Winterjeck zum Vorverkaufspreis von 14 Euro (zzgl. Gebühr): Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtaltourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), im Rewe-Markt (Ringen), der Eifeldestillerie (Lantershofen), bei Getränke Visang (Karweiler) sowie telefonisch unter 0175/5700262 oder 02641/202118 und online unter www.kulturlant.de oder www.bonnticket.de. Fotos: Veranstalter.

Kanonendonner im Winzerverein


Coverband „AC/BC“ ließen es so richtig krachen

Es war eine Riesenparty für die AC/DC-Fans der Region: die Cover-Band AC/BC wartete am Samstagabend im Lantershofener Winzerverein mit einer Hommage an die australische Rockband auf, die es in sich hatte. Zweieinhalb Stunden lang sah sich der altehrwürdige Saal in einen Rockpalast verwandelt, in dem die fünfköpfige Band um Frontmann Klaus Opreé eine Tribute Show lieferte, die buchstäblich das „volle Programm“ enthielt. Purer Rock’n’Roll, donnernde Kanonen und eine “Angus Kopie” vom Feinsten begeisterten das Publikum im gut gefüllten Saal. Klar, dass das Publikum vor allen Dingen bei den Superhits der Band tobte: „Thunderstruck“,  „Hells Bells“ oder „Highway to hell.“ Die Musikauswahl mit mehr als 20 Stücken reichte von der “Bon Scott Ära” bis zum aktuellen “Black Ice Album.”

Foto: Thomas Weber.

Vor allen Dingen Klaus Opreé in der Rolle des „Brian“ und Lead-Gitarrist Wolfram als perfekter „Angus Young“ heizten die Menge immer wieder auf. Oberle alleine zog eine Wahnsinnshow ab, rockte auf der Theke statt auf der Bühne und lies im Saal auch mal die Hüllen fallen. Aber auch Bernd Gummersbach am Schlagzeug, Micha Kröll am Bass und Wulf Hanses-Ketteler (Rhytmus Gitarre) stellten unter Beweis, dass AC/BC schon jahrelang zusammen arbeiten und ihre australischen Vorbilder perfekt kopieren können. Höhepunkt und Abschluss der zweieinhalbstündigen Show waren schließlich pyrotechnische Einlagen aus einer echten Kanone, deren Schläge in Kombination mit den johlenden Fans für absolutes Gänsehaut-Gefühl sorgten.

„Eine super Show und ein tolles Konzert“, zeigten sich die AC/BC-Fans, die längst eine eigene Fangemeinde bilden, am Ende überglücklich und hochzufrieden. Für den veranstaltenden Verein „Kulturlant e.V.“ war es ebenfalls ein voller Erfolg. Das erste Konzert der neuen Kultur-Spielzeit des Vereins wurde mit einem neuen Konzept präsentiert, dass neben der Konzert-Location im Saal des Winzervereins auch einen Rückzugsbereich in der ehemalige Gaststätte beinhaltete. Hierhin konnte man sich zurückziehen, um einmal durchzupusten. Live-Musik bietet Kulturlant schon bald wieder an: am 22. November kommt Stephan Glöckner mit seinem neuen Bandprojekt „Stingchronicity“ nach Lantershofen, um dort die Musik von Sting und „The Police“ zu covern.