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Helmut Hattler und sein Lieblingsprojekt


Helmut Hattler (r.) mit seiner gleichnamigen Band „Hattler.“ Foto: Veranstalter.

Im Rahmen der „Live Cuts II“-Tour gastiert der „Kraan-Gründer“ in Lantershofen

Neben seiner Arbeit mit Kraan, Tab Two und Siyou’n’hell fokussiert Helmut Hattler nun seit über zehn Jahren seine ganze Erfahrung und Leidenschaft auf sein Lieblingsprojekt Hattler. Den Konzertbesucher erwartet eine unnachahmliche Melange aus coolen Clubsounds, psychedelic Pop und NuJazz, die als druckvolle Liveversionen der besten Hattler-Titel zu Gehör gebracht werden: „Wir sind halt eine echte Live-Band und es geht bei den Konzerten immer – und ohne Beweislast – nur um Musik, Rhythmus und alles was die Gehirnzellen und Füße bewegt“, angereichert von perfekten Live-Videoprojektionen. Hattler-Musik ist kraft- und druckvoll, aber auch sehr smooth & mellow, mit einem sicheren Gefühl für besondere Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Durchweg intelligente und vor allem absolut eigenständige Unterhaltung die fast immer auch tanzbar ist und zwischenzeitlich auf allen angesagen Lifestyle- und Lounge-Compilationalben zu finden ist.

Hattler ist am Donnerstag, 25. Februar, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Karten für die unbestuhlte Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 18 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Kulturlant Rookie: vier junge Bands aus Deutschland und Belgien


Betray Your Idols als Top-Act beim Nachwuchsfestival

Die Liste gestandener Künstler, die der Verein Kulturlant e.V. in den vergangenen Jahren auf der Grafschaft präsentierte, ist lang. Jetzt hat sich der Verein als weiteres das Ziel gesetzt, junge Musiker zu fördern. Unter dem Titel „Kulturlant Rookie“ wird es am 20. Februar im Lantershofener Winzerverein ein kleines Festival mit vier aufstrebenden Bands geben. Der Eintritt hierzu ist frei, unterstützt wird Kulturlant von der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler. Zu hören ist bei Kulturlant Rookie Silvan Dünker und Band. Die junge Band um den Sänger Silvan Dünker spielt Stücke in einer typischen Singer-/Songwriter Manier. Vor allem die Texte aus der Feder von Dünker lohnen das genaue Hinhören.

Bei "Kulturlant Rookie" ist Silvan Dünker mit Band zu hören. Fotos in diesem Bericht: Veranstalter.
Mit wuchtigen Arrangements treten Darjeeling auf.

Voll von vertracktem Songwriting, harmonischem Gesang und wuchtigen Arrangements sind Darjeeling halb Erben des Krautrock der 70er, halb Boygroup, halb Indie-Psychedelia. Auf der Bühne teils ekstatisch, teils schon fast poppig, aber immer auf den Punkt und mit einem Mittelfinger Richtung Mainstream, begeistern die drei Jungs vor Allem als exzellente Live-Band ohne Kompromisse.

Valley ist eine Melodic-Hardcore-Band aus dem belgischen Halle.
Betray your Idols aus Ahrweiler mit verfeinertem Stil.

Valley ist eine Melodic-Hardcore-Band aus dem belgischen Halle. Sie kombinieren Melodic-Hardcore mit Post-Rock und Einflüssen Ihrer direkten Umgebung. Valley entführen hierbei ihre Zuhörer in eine eigene Gedanken- und Gefühlswelt. Im Juni 2014 veröffentlichten sie ihre Debüt EP „Life’s Storms“. Ein Jahr später erschien mit "Eternity is Love" ihre zweite EP. Die sechs Stücke dieser EP wurde in unterschiedlichsten Shows in Belgien, Holland und Deutschland promoted.

Betray your Idols sind eine bereits im Oktober 2006 gegründete Ahrweiler Melodic Hardcore Band. Seit Bestehen haben die Jungs ihren Stil stets verfeinert und sich immer durch genau diesen unbedingten Willen zur Weiterentwicklung ausgezeichnet. Stillstand, das Selbstplagiat und die Komfortzone haben das Quintett nie interessiert. Im Laufe der fruchtbaren Jahre konnte sich die Band  bei einer Vielzahl von deutschlandweiten Auftritten einen Namen machen.

Kulturlant Rookie am Samstag, 20. Februar, im Saal des Lantershofener Winzervereins beginnt um 20 Uhr, das Festival wird rund vier Stunden dauern, jede Band ist dabei runde 45 Minuten lang zu hören. Lange Umbaupausen wird es nicht geben.

Mit stressfreien Tönen ins neue Jahr


Für Jazzfreunde ist das Event „Jazz ohne Stress“ zum Jahresauftakt ein Pflichttermin

„Das gehört einfach zum Beginn eines Jahres dazu“, so die Aussage einer Besucherin von „Jazz ohne Stress“ am Samstagabend im Saal des Lantershofener Winzervereins. Dort fand die Veranstaltung, die vom örtlichen Saxophonisten Jonas Röser, der mittlerweile in Essen lebt und arbeitet, vor elf Jahren ins Leben gerufen wurde, zum 12. Mal statt. Erstmals stand mit Kulturlant e.V. ein Verein hinter dem Jazzevent, dass von zuletzt zwei auf ein Konzert reduziert wurde. Die Folge: für Kulturlant blieb es keineswegs stressfrei, der Andrang auf die Karten war so groß, dass die frühere Club-Atmosphäre einer Reihenbestuhlung weichen mußte. Rund 200 Besucher waren es schließlich, die die besondere Atmosphäre des Abends genießen wollten.

Zum 12. Mal gastiert Jonas Röser mit seinen Musikern im Saal des Winzervereins. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Begeisterte Gäste im vollen Winzervereinssaal spenden Beifall in einer besonderen musikalischen Atmosphäre.

Wie in den vergangenen Jahren üblich, war zunächst das Trio „Tricycle“ zu hören. Dahinter steckten die Berufsmusiker Jonas Röser (Altsaxophon), Caspar van Meel (Kontrabass und E-Bass) und Dominic Brosowski (Schlagzeug). Eine ungewöhnliche Instrumentalisierung, zumal hierbei ganz auf ein harmoniebegleitendes Instrument wie das Klavier verzichtet wird. „Mit Free-Jazz hat das, was wir spielen, übrigens nichts zu tun“, machte Jonas Röser deutlich. Vielmehr orientiere sich das Trio am Komponisten Thelonious Sphere Monk (1917-1982), der die Musikrichtung der drei entscheidend prägte. Die präsentierten Titel seien allesamt äußerst konzipiert und durcharrangiert, betonte Röser. Grundlage der Bearbeitungen, die überwiegend von Tricycle selbst vorgenommen wurden, sind Stücke für Orchester, die auf die Instrumente des Trios runtergebrochen werden. Bei „At night“, „Dionysus Dance“ oder „What if?“ waren die Soli klar definiert, ein führendes Instrument jedoch nicht zu erkennen.

Marta Król und Jonas Röser präsentieren sich vielfältig. Erstmals stand Kulturlant hinter dem Jazzevent.
2012, 2013 und 2015 fand aus genehmigungsrechtlichen Fragen der Event im Saal statt, nachdem in den Jahren davor jeweils zwei Konzerttermine im Gewölbekeller gegeben wurden. 2014 war man nach Dernau ausgewichen.

Gäste aus Polen begrüßten Tricycle im zweiten Konzertteil. Eigens für dieses Konzert aus dem Nachbarland angereist war Marta Król. Sie gehört zu den führenden jungen Jazzsängerinnen einer üppig bestückten polnischen Jazzszene. Ihr erstes Album erhielt zahlreiche hohe Auszeichnungen. In Lantershofen präsentierte Król überwiegend Stücke aus ihrem aktuellen zweiten Album „Thank God I’m a Woman“, zumeist in englischer Sprache. An ihrer Seite musikzierte Pianist Łukasz Flakus, der Marta Król schon seit vielen Jahren begleitet und unterstützt. Für deren neues Album hatte Flakus nun auch erstmals einen Titel komponiert, der in polnischer Sprache zu hören war: „Uśmiech“, was so viel bedeutet wie „Lächeln.“ Sie habe sich sogleich in das Stück verliebt, gab die sympathische Sängerin zu. Aber auch sonst präsentierte sich Marta Król als vielfältig. In ihrem Repertoire wechselten sich sanfte Liebeslieder, die nicht unbedingt mit einem Happy End enden mußten, mit markanten Songs ab. Der „Song of Longing“ handelte von Hoffnung und Liebe und einem „lucky day“, der CD-Titelsong „Thank God I’m a Woman“ behandelte die Vorzüge der Frau. Den Rock-Song „Light My Fire“, den „The Doors“ 1967 veröffentlichten, präsentierte sie in einer von Robby Krieger geschriebenen Jazz-Version. „From this Moment on“ aus der Feder von Cole Porter war schon von Berühmtheiten wie Frank Sinatra oder Shania Twain gecovert worden. Als eine der beiden Zugaben war „Summer Soft“ von Stevie Wonder zu hören. Mit dem Gospel „Don’t Let Go“ verabschiedeten sich die fünf Musiker nach rund zweieinhalb Stunden unter lang anhaltendem Applaus von der Bühne in Lantershofen.

Musikalisch wird Kulturlant nach Karneval wieder aktiv. Während es am 20. Februar ein Rookie-Festival für vier junge Bands geben wird, kommt Deutschlands Top-Bassist Helmut Hattler mit seinem Bandprojekt „Hattler“ am 25. Februar nach Lantershofen.

Marta Król und Tricycle sorgen für „Jazz ohne Stress“


Kulturlant startet mit Top-Jazzmusikern aus Polen, den Niederlanden und Deutschland ins neue Jahr

„Jazz ohne Stress“ heißt es am 9. Januar bereits zum 12. Mal, wiederum ist es dem Saxofonisten Jonas Röser dabei gelungen, ein musikalisches Top-Programm auf die Beine zu stellen. Das Lantershofener Jazz-Event wird dabei erstmals vom Verein Kulturlant e.V. veranstaltet.

Tricycle bieten zum wiederholten Mal „Jazz ohne Stress.“ Foto: Veranstalter.
Mit Marta Król ist eine der führenden Jazzgrößen Polens zu Gast in Lantershofen. Foto: Veranstalter.

Die Jazzformation Tricycle präsentiert sich dabei schon beinahe traditionell, und zwar in einer eher selten zu hörenden Trio-Besetzung mit Altsaxophon (Jonas Röser), Kontrabass (Caspar van Meel) und Schlagzeug (Dominic Brosowski). Ihre gemeinsamen musikalischen Interessen brachten die drei Profimusiker aus Deutschland und den Niederlanden auf die Idee, ganz auf ein harmoniebegleitendes Instrument wie Klavier zu verzichten. Über ein dichtes Zusammenspiel und eine sensible Spielhaltung im Umgang mit dem Klang ihrer Instrumente formulieren die drei Musiker eine musikalische Synthese aus traditionellen Ansätzen und improvisierter Musik. Das konzertante Auftreten des Trios beruht auf dem Prinzip der Gleichberechtigung: keines der Instrumente dominiert den Sound der Formation.

Im Gegensatz zu früheren Jahren wird es zum Jahresstart von Kulturlant nur einen statt zwei „Jazz-ohne-Stress-Abende geben. Die Musiker sind am Samstag, 9. Januar, ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 18 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.

Torsten Sträter-Gastspiel ausverkauft


Torsten Sträter im DGH Winzervereinssaal ist am 11. Mai 2016 ausverkauft. Foto: Veranstalter.

Das Comedy-Gastspiel von Torsten Sträter am 11. Mai 2016 in Lantershofen ist ausverkauft. Das gab der veranstaltende Verein Kulturlant e.V. jetzt bekannt.

Der Auftritt von Sträter ist die letzte Veranstaltung in der Saison 2015/16. Für alle übrigen Veranstaltungen und auch für die ersten Termine der Saison  2016/17 sind noch Karten erhältlich. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite www.kulturlant.de.

Fußball spielt man besser auf dem Mars


Schonungsloser politischer Jahresrückblick mit Thilo Seibel

In einer solch schnelllebigen bereits Anfang Dezember einen Jahresrückblick zu präsentieren, ist gewagt. Das wusste auch Thilo Seibel, der dennoch am Donnerstag bei Kulturlant e.V. in Lantershofen die Dinge, die die Menschen 2015 bewegten, den rund 100 Gästen noch einmal vor Augen führte – zunächst als zusammenfassendes Gedicht, dargebracht in Rap-Form, dann detailliert. „Es ist noch viel Jahr übrig“, machte Seibel klar, um dann zurück zu blicken. Und das schonungslos und mit Blicken hinter die Kulissen. „Was mir nicht gefällt, lasse ich einfach weg. So wie eine gute Nachrichtensendung im Fernsehen“, zog Seibel die Massenmedien durch den Kakao.

Breit ist Thilo Seibels politische und sonstige Welt angelegt, nicht immer locker komisch, häufig Satire, umgesetzt aus der schweren politischen Kost des abgelaufenen Jahres. Fotos in diesem Bericht: Gerd Weigl.
Hier spricht Thilo Seibel nicht von Andrea Nahles als der "größten Nervensäge des Kabinetts", sondern von Kanzlerin Angela Merkel. Man erkennt es an der typischen Haltung der Hände.

Was das Jahr brachte, war überwiegend schwere Kost und es war gar nicht so einfach, diese locker rüberzubringen, ohne die Inhalte zu verwässern. Seibel sprach mit Blick auf den IS-Terror davon, dass es nicht „um die Islamisierung des Abendlandes gehe, sondern eher um die waffenmäßige Germanisierung des Morgenlandes.“ Überall werde mit deutschen Waffen gekämpft. Die Folge seien die großen Flüchtlingsströme. Seibels Empfehlung an Europa: einfach denen, die vor allem in Osteuropa nicht bereit seien, Flüchtlinge aufzunehmen, die EU-Gelder, Zuschüsse und Förderungen streichen. Dafür gab es jede Menge Beifall. Dass die Flüchtlingssituation und der Umgang damit das Ansehen Deutschlands in der Welt positiv beeinflusse, könne schon bald wieder vorbei sein. Stichwort AfD: „Nicht nur die Angler grüßen sich mit Petri Heil“, so der Kabarettist zu diesem Thema.

 

Themen, die gerade erst ein paar Monate zurückliegen und dennoch aus den Köpfen sind, brachte Thilo Seibel in eben diese zurück. Griechenland und die Finanzkrise zum Beispiel. Eine Folge hierzulande: CDU-Mann Wolfgang Bosbach schien im Fernsehstudio bei Anne Will eingezogen zu sein. Und warum müsse Griechenland seine lukrativsten Flughäfen verkaufen, noch dazu an ein deutsches Unternehmen, das dem Staat gehöre? „Weil man selber keinen Flughafenbau hinbekommt“, so die Antwort. Überhaupt hatte Seibel so manchen Politiker im Visier, bezeichnete den teuren G7-Gipfel im Sommer in Bayern als ergebnislose „Butterfahrt für überbewertete Flachstruller“ und sah in Andrea Nahles die größte Nervensäge des Kabinetts.

 

Und was brachte der Sport? Skandale. Daher verlas Seibel auch eine jahreszeitabhängige Geschichte und nannte sie „Das Sommermärchen.“ Die Moral von der Geschicht‘: Blatters Vorschlag umsetzen, Fußball künftig auf dem Mars zu spielen. Hierzulande mache es ja keinen Spaß mehr. Denn Zusammenhänge zwischen einer Fußball-WM sowie anderer sportlicher Weltereignisse in Katar und der Lieferung von Waffen an dieses Land schienen nicht aus der Luft gegriffen. Das macht der Wahl-Kölner klar.

 

Ebenfalls nicht verschont blieb die Wirtschaft. Einblicke ins Freihandelsabkommen TTIP gebe es so gut wie keine, auch nicht für Abgeordnete des Europaparlaments. Begründung: sie könnten die Inhalte ja ihren Regierungen verraten. Und sonst? Die Autoindustrie bescheißt kollektiv und die Commerzbank tut gleiches mit genau dem Staat, von dem sie während der Bankenkrise acht Milliarden Euro erhalten hat. Zum Schluss gab es Statistisches, Jubiläen etwa, wie 40 Jahre Farbfernsehen oder 20 Jahre Klonschaaf Dolly. Rücktritte, wie die von Blatter, Jauch oder Gregor Gysi. Schließlich die Vorschläge zum Zitat des Jahres, Sieger könnte eines von Armin Latschet zu dessen verlegter Klausuren gegenüber der Presse sein: „Ich könnte ihnen das erklären, ich mache es aber nicht.“

 

Mit dem politischen Jahresrückblick endeten die Veranstaltungen von Kulturlant für dieses Jahr. Der Grafschafter Verein startet am Samstag, 9. Januar, ins neue Jahr. Dann präsentiert er im Lantershofen Winzerverein die zwölfte Ausgabe von „Jazz ohne Stress.“

KULTURLANT sucht Helfer im Bereich Werbung!


Mit Kulturlant-Geschäftsführer Thomas Weber freut sich auch Vorstandssprecher Klaus Dünker (Bild) über jede Hilfe beim Verteilen von Flyern und Plakaten. Foto: Thomas Schaaf.

Wer hat, Zeit, Lust, Auto, Führerschein und möchte Kulturlant e.V. ein wenig unter die Arme greifen? Wir suchen Helfer für die Werbung. Zu tun sind folgende Dinge: 1.) Flyer und Plakate in unregelmäßigen Abständen an Geschäfte, Hotels, etc. verteilen, und zwar im Raum Grafschaft / Bad Neuenahr-Ahrweiler / Sinzig-Remagen-Breisig sowie 2.) Plakatierungen in und rund um die Gemeinde Grafschaft vornehmen. Kulturlant ist natürlich bereit, diese Arbeiten zu entlohnen und erstattet auch die entsprechenden Fahrtkosten. Interessenten werden um eine Mail an info(at)kulturlant.de gebeten.

Ein Mann, ein Jahr, ein Blick zurück


Thilo Seibel blickt im Winzervereinssaal auf 2015 zurück. Foto: Veranstalter.

Der politische Jahresrückblick 2015 mit Thilo Seibel in Lantershofen

Politisches Kabarett bei Kulturlant, das gibt es erstmals am 10. Dezember ab 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen zu sehen und zu hören. 2015 - am Anfang waren alle Charlie, aber niemand war jüdischer Supermarkt. Dann wurde es ein Jahr der -isten: Neben den zeitweilig allgegenwärtigen Islamisten, Salafisten und Pegidisten gab es noch CSU-Mottenkisten, Finanzlobbyisten, moskautreue Separatisten, in Großbanken angestellte Briefkastenfirmen-Spezialisten und endlose Was-von-Angela-Merkel-allesliegengelassen-wurde-Listen. Und begann der Untergang des Abendlandes 2015 nur deswegen nicht in Dresden, sondern in Athen, weil dort Minister ohne Krawatten herumliefen?

Was in diesem Jahr alles wahr und was davon nicht wahr war - Thilo Seibel hat es sich für sein Publikum gemerkt. Dann hat er nach wissenschaftlichen Kriterien Themen ausgewählt und alles weggelassen, was ihm nicht passt. Somit ist dieser Jahresrückblick genauso objektiv wie eine Nachrichtensendung im Fernsehen. Darüber hinaus ist es der einzige politische Jahresrückblick, in dem das Publikum mitbestimmen kann, was das Jahr einzigartig gemacht hat. Seibel blickt zurück auf die unterhaltsamsten Fehlentscheidungen, die windigsten Begründungen, die vollmundigsten Versprechungen und die besten Versprecher. Nicht zu vergessen das Wort, das Bild, das Hype-Getränk, die Stromleitung und den Schmierlappen des Jahres.

Und um gemeinsam mit dem Publikum das Zitat des Jahres zu küren, geht Seibel nach der Seehofer-Methode vor: Es wird am Ende das genommen, was am meisten Applaus bringt. Ein Jahresüberblick - nicht einfach von Januar bis Dezember, sondern sauber geordnet von oben nach unten, von wichtig nach nichtig und von drunter nach drüber.

Thilo Seibel ist am Donnerstag, 10. Dezember, um 20 Uhr im Winzerverein Lantershofen zu erleben. Karten sind zum Vorverkaufspreis von 14 Euro zzgl. Gebühren erhältlich in der Plattenkiste (Bad Neuenahr), bei Ahrtal-Tourismus (Ahrweiler und Bad Neuenahr), Rewe-Markt Ringen, Getränke Visang (Karweiler), der Eifeldestillerie (Lantershofen) sowie online unter www.kulturlant.de und telefonisch unter 02641/202118 und 0175/5700262.