Aktuelles


vom Verein

Vereine legten Hand am DGH an


Frühjahrsputz am Lantershofener Dorfgemeinschaftshaus

Gut zwei Wochen, nachdem im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Vorstand des Trägervereins des Lantershofener Dorfgemeinschaftshauses komplett neu gewählt worden war, startete der Verein am vergangenen Samstag einen großen Frühjahrsputz. Mit Unterstützung von Mitgliedern der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, der Bürgervereinigung und des MGV Cäcilia wurden im Innen- und Außenbereich des ehemaligen Winzervereins „klar Schiff“ gemacht. Dabei wurden unter anderem zahlreiche, vor Erich Althammer gestiftete Reben gepflanzt. Zudem fanden umfangreiche Räumungs- und Aufräumungsarbeiten statt, die Grundausstattung an Geschirr wurde in den Küchentrakt verbracht und das Biergartenmobiliar wurde umgelagert. Aufräumtage im Winzerverein Lantershofen, bei denen auch Reparatur- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt werden sollen, will der Trägerverein nun in regelmäßigen Abständen durchführen.

Gelände am Winzerverein gesäubert und aufgeräumt. Fotos in diesem Bericht: Robin Grießel.
Aufräumtruppe (v.l.): Manuel Efferz, Florian Scholl, Marco Schmidt, Simon Schaaf, Benedikt Queckenberg, Alfons Schmickler, Erich Althammer und Sven Krämer.

In den beiden ersten Wochen nach den Neuwahlen konnte der neue Vorstand bereits zahlreiche Buchungen für private Feiern sowie jede Menge Termine Lantershofener Vereine entgegen nehmen, über die Auslastung des Hauses und weitere Informationen können sich Interessenten auf der Internetseite www.dgh-lantershofen.de informieren.

Maibäume im Dorf


Katharinastraße.
Barbarastraße.
Karweilerstraße.
Zum Ahrblick.
Pechweingarten.
Flachsgraben.
Schmittstraße.
Franz-Bresgen-Straße.
Ursulastraße.
Ursulastraße.
Zweibrückenstraße.
Am Frumech.

Versammlung lehnte Satzungsänderung ab


Bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen bleibt alles beim Alten

Ein halbes Dutzend „Neue“ weiß die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen seit der Nacht zum 1. Mai in ihren Reihen. Sie wurden in die Gesellschaft aufgenommen, weil sie zum Zeitpunkt der Generalversammlung das 17. Lebensjahr vollendet hatten. In der Lambertushütte galt es, einen halben Liter Bier auf ex zu trinken, um dann vom Hauptmann und Vorsitzenden Robin Grießel per Handschlag in den Verein integriert zu werden. Aber gerade die Altersgrenze von 17 Jahren stand bei den Junggesellen auf dem Prüfstand. Es wurde intensiv darüber diskutiert, ob man die Jungs nicht schon im Alter von 16 Jahren, wie bei vielen umliegenden Vereinen üblich, als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft aufnehmen könne. Wer noch keine 17 Jahre alt ist, kann derzeit aktiv nur im vereinseigenen Tambourcorps mitwirken. So wird es auch in der Zukunft sein, für die angedachte Satzungsänderung sprach sich zwar eine Mehrheit der 55 anwesenden Mitglieder des Vereins aus, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit wurde aber verpasst.

Der aktuelle Vorstand der Lantershofener Junggesellen-Schützen mit (v.l.) Marco Böhm, Sven Krämer, Robin Grießel, Benedikt Queckenberg, Lars Henscheid, Johannes Schütz und Stefan Dünker. Es fehlt Markus Fabritius. Foto: privat.

Bei der Generalversammlung der Lantershofener Junggesellen, die traditionell am Vorabend des 1. Mai stattfindet, blickte Schriftführer Benedikt Queckenberg, der gleichzeitig auch amtierender Schützenkönig der Gesellschaft ist, auf ein überaus vielfältiges Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten zurück. Dabei stachen die vereinseigenen Veranstaltungen wie das Maubichfest, die Lambertuskirmes oder die gemeinsam mit den Musikfreunden ausgerichteten Karnevalsveranstaltungen heraus. Kassierer Marco Böhm konnte anschließend eine ausgeglichene Jahresbilanz ziehen, obwohl die Junggesellen außerordentliche Aufgaben, wie die Mitfinanzierung einer Bühne im Dorfgemeinschaftshaus, zu stemmen hatten. Die Kassenprüfer Johannes Kappen und Patrick Palm bestätigten die ordnungsgemäße Buchführung, der Vorstand konnte entlastet werden.

Bis auf den durch den jährlichen Königsschuss im September feststehenden Schützenkönig werden bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen alle Vorstandsposten in jedem Jahr neu vergeben. Dabei wurden Hauptmann Robin Grießel, der 1. Offizier Stefan Dünker, der 2. Offizier Johannes Schütz, Schwenkfähnrich Markus Fabritius, Tambourmajor Lars Henscheid und Schriftführer Benedikt Queckenberg in ihren Ämtern bestätigt. Marco Böhm gab das Amt des Kassierers an Sven Krämer ab, dafür ist Böhm nun neuer Fähnrich der Tragfahne. Neben den Vorstandsmitgliedern wurden Patrick Palm und Dominik Knieps zu Kassenprüfern gewählt, zu Fähnrichsbegleitern der Fahnen wählte die Versammlung Justin Waldecker, Sebastian Glees, Matthias Schopp und Clemens Queckenberg.

Nach ausführlichen Diskussionen über Inhalte der Geschäftsordnung sowie über den in diesem Jahr neuen Austragungsort der Generalversammlung entließ der Vorsitzende, Hauptmann Robin Grießel, die Junggesellen um 1:30 Uhr in eine für viele noch recht lange Mainacht.

Verregnetes Maiansingen am Frumech


Bei unfreundlichem Wetter mit leichtem Nieselregen zeigte sich der scheidende April  beim Maiansingen auf dem "Frumech" vor der Lambertuskirche noch recht grauverhangen. Demzufolge waren weniger Besucher um den von den Junggesellen-Schützen errichteten Maibaum  mit seiner rot-weißen Fahne geschart. Trotzdem erfreuten die Lantershofener Chöre und die Musikfreunde Lantershofen mit fröhlichen Waisen zum Mai und zum Frühling.

Die Chöre des MGV Lantershofen setzen zum Maianfang einen ersten gesanglichen Akzent unter der Leitung von Rolf-Dieter Schmitz. Foto: Sven Krämer.
Wie jedes Jahr sind beim Mai-"Ansingen" und -"Spielen" auf dem Frumech auch die Musikfreunde Lantershofen mit von der Partie. Foto: Sven Krämer.

Vorausgegangen waren die Darbietungen von Tambourcorps, Schwenkfähnrich und Mitgliedern der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft. Im Anschluss an das  Maiansingen tagen die Junggesellen vor der späten Mainacht und dem Aufstellen der Maibäume traditionell im Gewölbekeller des Winzervereins und halten dort ihre jährliche Generalversammlung ab. In diesem Jahr mussten sie jedoch wegen fehlender Freigabe der Räumlichkeiten in die Lambertushütte ausweichen.

Fähnrich der Schwenkfahne Markus Fabritius zeigt musikalisch begleitet vom Tambourkorps sein Können. Foto: Sven Krämer.
"Op de Pomp" trennt sich die Mai-Gesellschaft zur Generalversammlung der Junggesellen-Schützen zur Lambertushütte und in den Winzerverein zum "offenen Singen" und gemütlichem Maiabend, vorneweg König Benedikt Queckenberg (Mitte), Hauptmann Robin Grießel (links) und 1. Offizier Stephan Dünker. Foto: Thomas Schaaf.

Nach dem Anspielen und Ansingen des kommenden Wonnemonats Mai ging es in gemeinsamen Zug, voran das Tambourcorps unter Leitung von Tambourmajor Lars Henscheid zunächst bis zur "Pomp", wo sich der Zug zur Lambertushütte bzw. zum Winzerverein aufteilte. Hier war jeweils für das leibliche Wohl gut gesorgt und demzufolge das ungemütliche Wetter bei guter Stimmung und musikalischer Unterstützung von Rolf-Dieter Schmitz am Quetscheböggel beim gemütlichen offenen Singen schnell vergessen.  "Der Mai ist gekommen" und andere Stimmungslieder aus der ausliegenden Liederfibel begleiteten die Gesellschaft bis in die späte Nacht hinein.

Karneval: Manöverkritik und Ideenbörse


Die aktuell für den Lantershofener Karneval verantwortlichen "Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus" und "Musikfreunde" laden zu einer Besprechung der aktuellen Karnevalssituation in Verbindung mit einer "Ideenbörse" alle Freunde des Lantershofener Karnevals ein. Das Treffen findet am Dienstag, 28. April, ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein statt. Gesprochen werden soll über alles was mit dem Lantershofener Karneval zu tun hat: neue Ideen, Kritik, Lob, Verbesserungen und vor allen Dingen über die Zukunft des Karnevals in dem Grafschafter Ort.

Mexikanischer Abend am 8. Mai in der Gaststätte


Gäste mit Sombrero erhalten einen Tequila gratis

Bereits seit längerem werden die Gaststättenräume des Winzervereinsgebäudes regelmäßig freitags durch Privatpersonen und Vereine bewirtet um so einen zentralen Treffpunkt im Dorf zu erhalten.

Am Freitag, den 8. Mai, übernimmt die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen die Bewirtung und veranstaltet einen mexikanischen Abend: Gereicht werden neben mexikanischem Bier und natürlich Tequila auch passende Snacks. Die Musikauswahl wird selbstverständlich auch auf das Motto des Abends abgestimmt sein. Als besonderes Angebot wird es Tequila für 1 € geben. Wer mit Sombrero erscheint, bekommt einen Tequila gratis, für Träger von Sombrero und Poncho ist das erste Bier umsonst!

Wie an jedem Freitag kommen die Einnahmen des Abends in voller Höhe dem Winzervereinsgebäude zu Gute.

Vereine griffen tief in die Tasche


Sachspenden für mehr als 10.000 Euro an die Gemeinde übergeben

Wie sehr ihnen der Lantershofener Winzerverein am Herzen liegt, haben die drei Vereine Kulturlant e.V., Musikfreunde Lantershofen und Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen unter Beweis gestellt. Nachdem das Gebäude zum Dorfgemeinschaftshaus Lantershofen umgewidmet und in den Besitz der Gemeinde Grafschaft übergegangen ist, haben sich die Vereine mächtig ins Zeug gelegt, um verschiedene Anschaffungen zu tätigen.

Vor neuem Vorhang und neuer Bühne: Bürgermeister Achim Juchem (von links), Christoph Münch und Klaus Dünker (Kulturlant), Robin Grießel (Junggesellen-Schützen) und Klaus Engels (Musikfreunde). Foto: Thomas Schaaf.

So wurde eine komplett neue, 32 Quadratmeter große Bühne angeschafft, damit in dem Haus auch künftig Karnevalsveranstaltungen, Kirmesfeiern und Konzerte stattfinden können. Ein Theatervorhang sowie Halterungen für Lautsprecher und Beleuchtung wurden ebenfalls angeschafft und installiert. Bereits im vergangenen Jahr war anlässlich der Fußball-WM ein Flachbildschirm in der ehemaligen Gaststätte installiert worden.

Die Anschaffungen im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro haben die Vorstandsmitglieder Klaus Dünker und Christoph Münch (Kulturlant), Klaus Engels (Musikfreunde) und Robin Grießel (Junggesellen-Schützen) der Gemeinde Grafschaft als Spende der Vereine und zum Verbleib im Lantershofener Dorfgemeinschaftshaus übergeben. Bürgermeister Achim Juchem zeigte sich von dem großen Engagement der Lantershofener Vereine für den Erhalt „ihres Winzervereins“ angetan: „In Lantershofen versteht man es nicht nur, in hervorragender Weise tolle Feste zu feiern, sondern auch etwas für seine Mitmenschen zu tun. Ein herzliches Dankeschön nicht nur für die Verbesserung der Ausstattung des Winzervereines, sondern auch für ein grandioses Engagement der drei Vereine für ein bemerkenswertes kulturelles Angebot.“

Vorstand beschließt Änderung der Geschäftsordnung


Auf seiner Sitzung vom 10. Januar 2015 setzte der Vorstand der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen eine neue Fassung der Geschäftsordnung des Vereins in Kraft. Bei den Änderungen gegenüber der zuvor gültigen Fassung handelt es sich vor allem um kleinere Anpassungen der Formulierung, wodurch bisher missverständliche Passagen des Textes ausgeräumt wurden. Inhaltlich wurde die Geschäftsordnung an drei Stellen modifiziert:

  • Beim Aufziehen der Gesellschaft anlässlich dorfinterner Jubelhochzeiten wurde neben der Gold- und der Diamant Hochzeit die Eiserne Hochzeit ergänzt (vgl. II.6.4.).
  • Bezüglich der Bestimmung von Königsbegleitern, welche bisher in der Geschäftsordnung keine Erwähnung fand, wurde die Regelung getroffen, dass der König seine beiden Begleiter frei aus den Mitgliedern der Gesellschaft wählen kann, es jedoch üblich ist den König des Vorjahres zu einem dieser Begleiter zu bestimmen (vgl. II.1.2.).
  • An Schützenfest nimmt der 2. Offizier zukünftig nicht mehr am Festzug teil, sofern er nicht durch die Stellvertretungsregelung der Geschäftsordnung (I.3.) dort den 1. Offizier oder den Hauptmann zu vertreten hat (vgl. II.1.2.). Stattdessen koordiniert er zukünftig in dieser Zeit den Ablauf des Festes und der Arbeiten am Schützenplatz.

Des Weiteren wurde der Geschäftsordnung als Anhang eine Liste mit Erläuterungen zu nicht allgemein verständlichen Fachbegriffen, die in der Geschäftsordnung Verwendung finden, wie beispielsweise „Attila“ oder „Pallasch“, angefügt