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vom Verein

Lantershofener Junggesellen feierten Maubichfest - 70 Birnenkuchen weg


Er sieht schon ein wenig eigenwillig aus, der Maubichkuchen mit seinem dunkelbraunen und zuckersüßen Belag. Alljährlich wird er am dritten Juliwochenende in Lantershofen von der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft kredenzt und findet reißenden Absatz. Das war auch am vergangenen Sonntag nicht anders. Schon als die insgesamt 70 Kuchen am Mittag angeliefert wurden, lief den Lantershofenern und ihren Gästen das Wasser im Munde zusammen, am späten Nachmittag war dann kein Krümel der Hefekuchen mit dem dunkelbraunen Belag übrig. Das Rezept dieses Belags kennen nicht allzu viele Lantershofener. Fest steht, die Vorbereitung des Kuchens beginnt lange, bevor das Maubichfest startet. Im Herbst nämlich heißt es für die Junggesellen, möglichst viele Birnen zu pflücken. Bei denen muss es sich um besonders feste Sorten handeln. Dann folgt der zweite Schritt: die Birnen werden geviertelt, entkernt und dann gebacken, bis die Birnenviertel zäh wieder Leder sind. „Bauzen“ nennen die Lantershofen das entstandene Produkt, das in Leinensäcken auf den Speichern der Junggesellen aufbewahrt wird.

Auch der Vorstand der Bürgervereinigung Lantershofen hat sich zum Frühschoppen eingestellt: Von links hinten: Helmut Kappen, Hubertus Feist, Werner Braun und Harald Hess, vorne von links Leo Mattuscheck, Erich Althammer und Karl-Josef Scholl. Foto: Thomas Schaaf.
Fleißige Helferinnen für die Junggesellen nicht nur beim Maubichfest sind die vielen Lantershofener Brötchesmädchen, hier im Kreis mit Hauptmann Robin Grießel. Foto: Thomas Schaaf.

Zum Maubichfest kommen die Bauzen dann wieder zum Vorschein, werden gemahlen und mit allerlei leckeren Zutaten versehen. So entsteht die Masse, die auf den Hefekuchen verteilt wird. Entscheidend für die letztliche Anzahl der Kuchen ist, wie fleißig die Junggesellen im Herbst bei der Birnenernte waren. Das Fest ist übrigens in den 1970er Jahren aus der Not heraus geboren worden, weil es den Junggesellen an Geld fehlte, um die teure Lambertus-Kirmes zu finanzieren. Diese ist nämlich seit eh und je ein Zuschussgeschäft. Möglicherweise ist die Kirmes deshalb auch immer noch ein Magnet für alte und neue Lantershofener, die die Feiern an einem Montag im September zu hunderten begehen. 

Zurück zum Maubichfest: das begann am Samstag mit einem Dämmerschoppen. Im Biergarten des Winzervereins wurde es mit zunehmender Dunkelheit immer voller, die vielen jungen Menschen unter den Besuchern feierten später im Winzersaal mit Sektbar und Lounge weiter bis tief in die Nacht. Am Sonntagmorgen waren es vor allen Dingen die Vertreter der zahlreichen anderen Ortsvereine, die den Weg zum Frühschoppen fanden. Mit einem kräftigen Spießbraten am Mittag lockten die Junggesellen-Schützen all die, die keine Lust zum Kochen am heimischen Herd hatten, in den Winzerverein. Kurz nach Mittag startete das große Maubichkuchenessen, dabei unterstützten die „Brötchesmädche“ ihre Junggesellen nach Kräften, kochten Kaffee und servierten den Birnenkuchen. Für die „Pänz“ stand eine Hüpfburg und jede Menge andere Unterhaltung bereit. Nachmittags kamen dann die Freunde des „Sibbeschrööm“ zum Einsatz, es gab ein richtiges Turnier. Den Siegerpokal sicherte sich Markus Jüris. Am Abend endete das Fest dann mit einem Dämmerschoppen. Zumindest für das Gros der Gäste – aber nicht für die, die sich wieder in Lounge und Sektbar verabschiedeten, um in den Montag zu feiern.

Karneval 2015/16: Zweiter Planungsabend


Nach einem ersten offenen Treffen all derer, die Interessen an der Gestaltung des Lantershofener Karnevals haben, findet nun die „zweite Runde“ statt. Am kommenden Dienstag, 16. Juni, laden die beiden federführenden Vereine, Junggesellen-Schützen-Gesellschaft und Musikfreunde, wieder ins Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein ein. Dorthin ist erneut jeder Interessierte herzlich willkommen, der Ideen und seine Tätigkeit einbringen möchte. Die beim ersten Treffen besprochenen Punkte sollen vertieft und weitere Ideen „ausgebrütet“ werden. Beginn der Besprechung ist um 20.00 Uhr (könnte nach Lantesche Pünktlichkeit auch 20.11 Uhr werden). Alaaf.

Mexikanischer Abend


Zum Mexikanischen Abend in die Gaststättenräume des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein hatte am Freitag, 8. Mai, die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen geladen. Regelmäßig freitags wird die ehemalige Gaststätte durch Privatpersonen und Vereine bewirtet, damit der frühere  zentrale Kommunikationspunkt im Dorf in abgespeckter Form erhalten bleibt. Diesmal waren die Junggesellen wieder mit der Bewirtung an der Reihe.

Roman Kappen (von links) testet das mexikanisch anmutende Gericht Chili con Carne, Ralf Münch und Sven Krämer schauen zunächst noch etwas skeptisch während die Seniores Johannes Schütz und Stephan Dünker auf ihre Senioritas warten. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
In eifrige Gespräche vertieft sind die Gäste vielleicht auch deswegen, weil der Tequila - in Maßen - das Sprechen zumeist etwas erleichtert.

Unter Leitung von Junggesellen-Hauptmann Robin Grießel hatten die Junggesellen ihren sehr zahlreichen Gästen auch einiges zu bieten.  Mexikanisches Bier und scharfer Tequila flossen, kredenzt mit einer Scheibe Zitrone,  reichlich. Auch die feste Nahrung wie Chili con Carne und weitere Snacks fand der neugierige Gast kräftig gewürzt nach mexikanischer Art. Landsmännische Musik untermalte - jedenfalls zeitweise - das mexikanische Geschehen, Gäste im Poncho und behütet mit Sombrero bekräftigten den Eindruck, man befände sich ganz im Süden von Nordamerika unterhalb von Texas und Arizona.

Hauptmann Robin Grießel freute sich über den regen Besuch und die gute Stimmung bei dieser gelungenen "Fiesta Mexikana". Grießel: "Die Einnahmen auch dieses Abends kommen in voller Höhe dem Winzervereinsgebäude zu Gute." Mit seinem Verein hofft er, dass der regelmäßige freitägliche Besuch durch die Bevölkerung auch mit solchen Themenabenden wie dem mexikanischen Abend gefördert und der althergebrachte Dorftreffpunkt gestärkt wird.

Junggesellenschützen trotzten dem Wetter


Am Samstag den 25. April 2015 errichtete die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen auf dem Vorplatz der St. Lambertuskirche traditionell ihren Dorfmaibaum. Schon einige Tage zuvor war hierzu ein 25 Meter langer Stamm aus den angrenzenden Wäldern zum Dorf transportiert worden, der nun mit einer Spitze versehen und geschmückt wurde. Vom Fuß bis zur Fahnenspitze erreichte der Baum somit eine Länge von 28 Metern. Die Wettervorhersage hatte für diesen Tag eigentlich nichts Gutes verheißen und dies bestätigend schien eine bedrohliche Wolkendecke tief über dem sich langsam gen Himmel bewegenden Maibaum zu hängen.

Mit vereinter Kraft wird der Baum nach oben gestämmt. Foto: Claus-Dieter Grießel.
Unter dem Kommando von Hauptmann Robin Grießel wird "Druck auf die Micken" gegeben. Foto: Claus-Dieter Grießel.

Regen stellt für das Maibaumstellen in Lantershofen ein besonderes Risiko dar, da die Lantershofener Junggesellen zu den wenigen Vereinen der Region zählen, die ihren Maibaum vollkommen ohne technische Hilfsmittel wie Kräne oder Traktoren stellen. Zum Einsatz gebracht werden ausschließlich die sogenannten Micken, geschälte und getrocknete Holzstämme unterschiedlicher Länge, die paarweise gegeneinander verschränkt, am oberen Ende zusammengebunden werden und mit deren Hilfe die Vereinsmitglieder den mehrere Tonnen schweren Baum durch reine Muskelkraft hinauf wuchten. Regen indes birgt die Gefahr, dass durch die Feuchtigkeit die Micken an Haftung verlieren und abrutschen könnten. Um diesem Effekt entgegen zu wirken hatte man vorsichtshalber bereits Jutesäcke an den Spitzen der Micken verschnürt. Doch glücklicherweise sollten die Meteorologen Unrecht behalten: Ein kurz einsetzender Regenguss verebbte bereits nach wenigen Sekunden wieder und so erreichte der Baum unter dem Kommando von Junggesellenhauptmann Robin Grießel am frühen Nachmittag ohne den befürchteten Wolkenbruch die Vertikale. Für eine anschließende Stärkung in Form von Bier und Fleischwurstbrötchen mit Senf sorgte die Bürgervereinigung Lantershofen.

Das Tambourcorps unter Leitung von Tambourmajor Lars Henscheid auf dem Weg zum Dorfmaibaum. Foto: Sven Krämer.
Schwenkfähnrich Markus Fabritius zeigt sein Können beim Maiansingen. Foto: Sven Krämer.

Bei dem wenige Tage darauf am 30. April stattfindenden traditionellen Maiansingen am Fuße des Maibaums war das Wetter hingegen deutlich weniger gnädig. Bei strömendem Regen begrüßten der Männer- und Frauenchor des MGV „Cäcilia“ Lantershofen, die Musikfreunde „Panikorchester“ Lantershofen und das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mit einem Ständchen den Wonnemonat Mai, der sich allerdings wohl noch nicht einen Tag zu früh zeigen wollte. Nach dem Fändelschwenken durch den Fähnrich der Junggesellenschützen Markus Fabritius zogen die trotz des Wetters Anwesenden das Dorf hinunter. „Op der Pomp“ trennte sich der Zug in Nicht-Junggesellen, welche der Winzerstraße hinunter in die Gaststätte des Winzervereins zum Tanz in den Mai folgten, und Junggesellen, die sich über die Karweilerstraße in Richtung Lambertushütte begaben um dort ihre jährliche Generalversammlung abzuhalten.

Diskussionsreiche Generalversammlung der Junggesellen


Am Donnerstag den 30. April 2015 versammelte sich die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft "St. Lambertus" Lantershofen in der Lambertushütte am Ende der Lambertusstraße zu ihrer jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Da der Keller des Lantershofener Winzervereins, der seit fast zwanzig Jahren der traditionelle Ort der Junggesellen-Generalversammlung war, leider nach wie vor nicht zur Nutzung freigegeben werden konnte musste ein neuer Veranstaltungsort gefunden werden. Den anfänglichen Plan stattdessen die Gaststätte im Winzerverein zu nutzen verwarf der Vorstand letzten Endes mehrheitlich, vor allem um nicht den gleichzeitig stattfindenden Tanz in den Mai zu beeinträchtigen, der in diesem Falle hätte in den Saal verlegt werden müssen.

Gegen 20:30 Uhr eröffnete Junggesellenhauptmann Robin Grießel die Generalversammlung um zunächst mit einer Schweigeminute der gefallenen, verstorbenen und vermissten Mitglieder der Gesellschaft zu gedenken. Bei den folgenden Neuaufnahmen in die Gesellschaft konnte diesmal wieder eine stattliche Anzahl junger Lantershofener begrüßt werden, die bereit war sich in den Dienst des mit Abstand ältesten Vereins des Ortes zu stellen und somit eine Jahrhunderte alte Tradition am Leben zu erhalten. Der Reihe nach wurden Andreas Franzen, Christian Heinen, Clemens Queckenberg, Julian Schmitz, Leon Schneider, Joel Waldecker und Adrian Seitz nach dem Trinken eines halben Liters Bier durch Handschlag mit dem Hauptmann in die Reihen der Gesellschaft aufgenommen. Die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft zählt somit nunmehr 75 Mitglieder – keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht der Tatsache, dass der gesamtgesellschaftliche Rückhalt von Traditionsvereinen kontinuierlich sinkt und es immer schwerer wird junge Leute für den Erhalt von Traditionen zu begeistern. Während eine Reihe von Junggesellenvereine der Region mittlerweile bereits aufgelöst wurde und zahlreiche um ihr Überleben kämpfen müssen scheint dieses Problem zumindest in Lantershofen dieser Tage fern zu sein. Das die große Anzahl von Vereinsmitgliedern nicht nur auf dem Papier existiert zeigte sich anschließend im Feststellen der Beschlussfähigkeit. Von den 75 Vereinsmitgliedern werden satzungsgemäß 61 Mitglieder als aktiv betrachtet. Bei Feststellung der Beschlussfähigkeit waren 52 Mitglieder zugegen und die Zahl der Anwesenden wuchs im Verlauf der Versammlung sogar noch auf 57 an – 76 % der gelisteten Vereinsmitglieder.

König Benedikt Queckenberg leitet die Hauptmanswahl. Foto: Sven Krämer.
Der neue Vorstand (v.l.) Marco Böhm, Sven Krämer, Hauptmann Robin Grießel, König Benedikt Queckenberg, Lars Henscheid, Johannes Schütz, Stefan Dünker. Markus Fabritius fehlt. Foto: Nils Henscheid.

Der folgende Tagesordnungspunkt 4 war auf Antrag aus den Reihen der Gesellschaft nachträglich in die Tagesordnung aufgenommen worden. Besprochen wurde die Anfang des Jahres in der Geschäftsordnung des Vereins festgesetzte Regelung, dass die Königsbegleiter zum Zeitpunkt ihrer Ernennung Mitglieder der Gesellschaft sein müssen. Die Mitgliederversammlung schloss sich der Auffassung des Vorstandes an, dass durch diese Reglung die bislang übliche und auch weiterhin gewünschte Praxis im Sinne der Tradition lediglich schriftlich fixiert wurde.

In Tagesordnungspunkt 5 stimmte die Gesellschaft über den Entwurf einer Satzungsänderung ab. Bereits auf der Generalversammlung im vergangenen Jahr war ausgiebig über das Für und Wider einer Senkung des Eintrittsalters für die Gesellschaft, von derzeit 17 auf 16 Jahre, diskutiert worden. Zwar sprach sich in der nun folgenden Abstimmung eine deutliche Mehrheit von 29 zu 19 Stimmen bei 5 Enthaltungen für eine Herabsetzung des Eintrittsalters aus, die für eine Satzungsänderung erforderliche Mehrheit von 2/3 der Anwesenden verfehlten die Befürworter der Satzungsänderung jedoch ebenfalls deutlich. Somit kann eine Aufnahme in die Gesellschaft auch zukünftig erst nach dem Erreichen des 17. Lebensjahres erfolgen.

Es folgten die Berichte von Schriftführer Benedikt Queckenberg und Kassierer Marco Böhm über das vergangene Geschäftsjahr. Queckenberg referierte ausführlich und humorvoll über die mannigfaltigen Betätigungsfelder des Vereins. Böhm konnte der Gesellschaft trotz einigen außerordentlichen Ausgaben und schwachen Besucherzahlen an Maubichfest und Kappensitzung eine ausgegliche Bilanz präsentieren. Die Kassenprüfer Johannes Kappen und Patrick Palm bescheinigten dem Vorstand eine korrekte und satzungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welche die Gesellschaft einstimmig erteilte.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Robin Grießel als Hauptmann, Stefan Dünker als 1. Offizier, Johannes Schütz als 2. Offizier, Markus Fabritius als Fähnrich der Schwenkfahne, Lars Henscheid als Tambourmajor und Benedikt Queckenberg als Schriftführer ohne Gegenkandidaten per Akklamation bestätigt. Michael Sprinkmeier, der nicht erneut als Fähnrich der Tragfahne kandidierte schied aus dem Vorstand aus. Die Gesellschaft bedankte sich für seine im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und wählte als neuen Fähnrich der Tragfahne per Akklamation den bisherigen Kassierer der Gesellschaft Marco Böhm. Dieser hatte zuvor erklärt sein Amt als Kassierer nach vier Jahren, für die die Gesellschaft ihm herzlich dankte, niederlegen zu wollen, bleibt dem Vorstand jedoch somit in anderer Funktion weiter erhalten. Zum Nachfolger Böhms als Kassierer wählte die Gesellschaft ebenfalls per Akklamation Sven Krämer. Der neue Kassierer ist 26 Jahre alt und Diplom-Ingenieur. Er ist seit 2013 Mitglied der Gesellschaft und gehört der Infanteriegruppe an.

Als Begleiter der Tragfahne wurden ohne Gegenkandidaten Matthias Schopp und Sebastian Glees gewählt. Schopp war von 2010 bis 2014 Fähnrich der Schwenkfahne, Glees wurde nunmehr zum achten Mal in Folge zum Tragfahnenbegleiter gewählt und ist somit seit Beginn der Aufzeichnungen über diese Posten der dienstälteste Fahnenbegleiter überhaupt. Um die Begleitung der Schwenkfahne bewarben sich Justin Waldecker, Clemens Queckenberg und Benedikt Fabritius. In geheimer Abstimmung konnten sich die beiden Ersteren durchsetzen. Mit der Kassenprüfung für das kommende Geschäftsjahr wurden der ehemalige Kassierer Christian Dünker und der ehemalige Hauptmann Dominik Knieps beauftragt. Sie setzten sich in ebenfalls geheimer Wahl gegen Daniel Feist und Adrian Seitz durch.

Im abschließenden Tagesordnungspunkt Sonstiges kam es dann noch zu einer Reihe von längeren, teils heftigen Diskussionen. Unter anderem bestätigte die Gesellschaft per Beschluss dem Vorstand das Recht über den Veranstaltungsort der Generalversammlung zu entscheiden. Des Weiteren wurde aufgrund der Notwendigkeit der Neuanschaffung eines Schwenkfahnentuches über dessen Größe und Gestaltung disputiert. Die Entscheidung in dieser Angelegenheit soll in naher Zukunft auf einem gesonderten Diskussionsabend getroffen werden, zu dem neben den aktuellen Gesellschaftsmitgliedern auch alle ehemaligen Fähnriche der Schwenkfahne geladen werden sollen. Der Termin hierzu wird voraussichtlich in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Den Abschluss der Mitgliederversammlung bildete, wie seit Jahren üblich, das gemeinsame singen der Vereinshymne: des Lambertusliedes „Kommt alle froh zu Ehren“. Um 01:09 Uhr entließ der Hauptmann die Mitglieder der Gesellschaft in die Mainacht.

Vereine legten Hand am DGH an


Frühjahrsputz am Lantershofener Dorfgemeinschaftshaus

Gut zwei Wochen, nachdem im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Vorstand des Trägervereins des Lantershofener Dorfgemeinschaftshauses komplett neu gewählt worden war, startete der Verein am vergangenen Samstag einen großen Frühjahrsputz. Mit Unterstützung von Mitgliedern der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, der Bürgervereinigung und des MGV Cäcilia wurden im Innen- und Außenbereich des ehemaligen Winzervereins „klar Schiff“ gemacht. Dabei wurden unter anderem zahlreiche, vor Erich Althammer gestiftete Reben gepflanzt. Zudem fanden umfangreiche Räumungs- und Aufräumungsarbeiten statt, die Grundausstattung an Geschirr wurde in den Küchentrakt verbracht und das Biergartenmobiliar wurde umgelagert. Aufräumtage im Winzerverein Lantershofen, bei denen auch Reparatur- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt werden sollen, will der Trägerverein nun in regelmäßigen Abständen durchführen.

Gelände am Winzerverein gesäubert und aufgeräumt. Fotos in diesem Bericht: Robin Grießel.
Aufräumtruppe (v.l.): Manuel Efferz, Florian Scholl, Marco Schmidt, Simon Schaaf, Benedikt Queckenberg, Alfons Schmickler, Erich Althammer und Sven Krämer.

In den beiden ersten Wochen nach den Neuwahlen konnte der neue Vorstand bereits zahlreiche Buchungen für private Feiern sowie jede Menge Termine Lantershofener Vereine entgegen nehmen, über die Auslastung des Hauses und weitere Informationen können sich Interessenten auf der Internetseite www.dgh-lantershofen.de informieren.

Maibäume im Dorf


Katharinastraße.
Barbarastraße.
Karweilerstraße.
Zum Ahrblick.
Pechweingarten.
Flachsgraben.
Schmittstraße.
Franz-Bresgen-Straße.
Ursulastraße.
Ursulastraße.
Zweibrückenstraße.
Am Frumech.

Versammlung lehnte Satzungsänderung ab


Bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen bleibt alles beim Alten

Ein halbes Dutzend „Neue“ weiß die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen seit der Nacht zum 1. Mai in ihren Reihen. Sie wurden in die Gesellschaft aufgenommen, weil sie zum Zeitpunkt der Generalversammlung das 17. Lebensjahr vollendet hatten. In der Lambertushütte galt es, einen halben Liter Bier auf ex zu trinken, um dann vom Hauptmann und Vorsitzenden Robin Grießel per Handschlag in den Verein integriert zu werden. Aber gerade die Altersgrenze von 17 Jahren stand bei den Junggesellen auf dem Prüfstand. Es wurde intensiv darüber diskutiert, ob man die Jungs nicht schon im Alter von 16 Jahren, wie bei vielen umliegenden Vereinen üblich, als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft aufnehmen könne. Wer noch keine 17 Jahre alt ist, kann derzeit aktiv nur im vereinseigenen Tambourcorps mitwirken. So wird es auch in der Zukunft sein, für die angedachte Satzungsänderung sprach sich zwar eine Mehrheit der 55 anwesenden Mitglieder des Vereins aus, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit wurde aber verpasst.

Der aktuelle Vorstand der Lantershofener Junggesellen-Schützen mit (v.l.) Marco Böhm, Sven Krämer, Robin Grießel, Benedikt Queckenberg, Lars Henscheid, Johannes Schütz und Stefan Dünker. Es fehlt Markus Fabritius. Foto: privat.

Bei der Generalversammlung der Lantershofener Junggesellen, die traditionell am Vorabend des 1. Mai stattfindet, blickte Schriftführer Benedikt Queckenberg, der gleichzeitig auch amtierender Schützenkönig der Gesellschaft ist, auf ein überaus vielfältiges Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten zurück. Dabei stachen die vereinseigenen Veranstaltungen wie das Maubichfest, die Lambertuskirmes oder die gemeinsam mit den Musikfreunden ausgerichteten Karnevalsveranstaltungen heraus. Kassierer Marco Böhm konnte anschließend eine ausgeglichene Jahresbilanz ziehen, obwohl die Junggesellen außerordentliche Aufgaben, wie die Mitfinanzierung einer Bühne im Dorfgemeinschaftshaus, zu stemmen hatten. Die Kassenprüfer Johannes Kappen und Patrick Palm bestätigten die ordnungsgemäße Buchführung, der Vorstand konnte entlastet werden.

Bis auf den durch den jährlichen Königsschuss im September feststehenden Schützenkönig werden bei den Lantershofener Junggesellen-Schützen alle Vorstandsposten in jedem Jahr neu vergeben. Dabei wurden Hauptmann Robin Grießel, der 1. Offizier Stefan Dünker, der 2. Offizier Johannes Schütz, Schwenkfähnrich Markus Fabritius, Tambourmajor Lars Henscheid und Schriftführer Benedikt Queckenberg in ihren Ämtern bestätigt. Marco Böhm gab das Amt des Kassierers an Sven Krämer ab, dafür ist Böhm nun neuer Fähnrich der Tragfahne. Neben den Vorstandsmitgliedern wurden Patrick Palm und Dominik Knieps zu Kassenprüfern gewählt, zu Fähnrichsbegleitern der Fahnen wählte die Versammlung Justin Waldecker, Sebastian Glees, Matthias Schopp und Clemens Queckenberg.

Nach ausführlichen Diskussionen über Inhalte der Geschäftsordnung sowie über den in diesem Jahr neuen Austragungsort der Generalversammlung entließ der Vorsitzende, Hauptmann Robin Grießel, die Junggesellen um 1:30 Uhr in eine für viele noch recht lange Mainacht.