Aktuelles


vom Verein

Beförderungen, Verpflichtung und Verabschiedung bei der Wehr


Im Rahmen des Kameradschaftsabends der Grafschafter Wehr, zu dem am Freitag mehr als 200 Gäste in den Lantershofener Winzerverein gekommen waren, gab es auch einige Personalien bei der Lantershofener Löschgruppe zu verkünden: Verabschiedung in den Ruhestand: Dietmar Ulrich; Neuverpflichtung: Christoph Weiler; Beförderung zum Feuerwehrmann: Axel Hergarten; Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann: Rainer Dünker, Matthias Schäfer, Kevin Ulrich; Beförderung zum Löschmeister: Werner Fabritius, Rainer Hergarten, Karlheinz Schweinheim, Robert Simons; Beförderung zum Oberlöschmeister: Winfried Flohe. Herzlichen Glückwunsch.

Reibekuchen und Kinderspiele


Beim Tag der offenen Tür hätten sich die Lantershofener Kameraden mehr Gäste gewünscht

6.8.2016. Das neue Löschfahrzeug ist der ganze Stolz der Löschgruppe Lantershofen in der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft. Es hat schon gute Dienste geleistet und stand im Mittelpunkt des Tags der offenen Tür am vergangenen Wochenende. Die Lantershofener Kameraden rücken immer dann, wenn alarmiert wird, gemeinsam mit den Wehren aus Ringen und Leimersdorf als „Ausrückbereich Mittlere Grafschaft“ aus. In diesem Jahr kommt ein weiterer, allerdings geplanter Großeinsatz hinzu: die Wehr wird 90 Jahre alt, am 23. September wird groß gefeiert. Jetzt stand erst einmal das Tag der offenen Tür, also das alljährliche Feuerwehrfest, an. Auch hier hatten die Mannen um Löschgruppenführer Rolf Ahrend alle Hände voll zu tun, auch wenn der Zuspruch der Bevölkerung hinter den Erwartungen zurückblieb.

Schon am Samstag tummelten sich trotz oder vielleicht auch wegen des lauen Sommerabends nicht allzu viele Gäste im Festzelt oder an den Ausschankständen vor dem Gerätehaus an der Mehrzweckhalle. Dort waren kühle Getränke gefragt, am Imbiss warteten die Wehrleute und ihre Frauen mit den beliebten Reibekuchen auf. Sonntags gab es dazu ein üppiges Kuchenbuffet. Gekommen waren immerhin zahlreiche befreundete Wehren, die Kameraden aus Ringen, Gelsdorf, Karweiler, Bengen und Bad Neuenahr wollten dem Fest beiwohnen. Hier standen am Sonntagnachmittag vor allen Dingen die kleinsten Festbesucher im Fokus, Hüpfburg oder Wasserspiele sorgten dafür, dass gar keine Langeweile aufkommen konnte. Mit einem Dämmerschoppen am Abend klang das Fest aus. Löschgruppenführer Rolf Ahrend und seine Mannen würden sich im Übrigen freuen, noch den einen oder anderen neuen Kameraden in ihren Reihen begrüßen zu können. Mitgliederwerbung wird auch weiterhin eine hohe Priorität bei der Wehr haben.

Lantershofener Wehr wird 90 Jahre alt


Tag der offenen Tür jährt sich zum 40. Mal

Gleich zwei „runde“ Geburtstage kann die Lantershofener Wehr unter ihrem Löschgruppenführer Rolf Ahrend feiern. Die Löschgruppe wird 90 Jahre alt, zudem wird am kommenden Wochenende zum 40. Mal das Sommerfest der Wehr am Spritzenhaus in Lantershofen gefeiert. Den Rückblick auf das 90-jährige Bestehen feiert die Wehr Ende September noch einmal ausgiebig, wenn sie den Kameradschaftsabend aller Grafschafter Wehren veranstaltet. Aus den Gründungstagen sind immerhin noch einige Bauten erhalten, wie die ehemaligen Spritzenhäuser in der Schmittstraße oder in der Gartenstraße an der alten Schule. Zeitzeugen die aus den Gründungsjahren berichten können, gibt es natürlich nicht mehr. Die Feuerwehr würde sich daher über die eine oder andere zu berichtende Geschichte aus dieser Zeit freuen, damit  auch die Historie aufgearbeitet werden kann. Also sind die „alten“ Lantershofener gefragt, zu berichten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Feuerwehr Lantershofen im Jahre 1957 „wiedererfunden.“ Damals wurden vom Gemeinderat zehn Feuerwehrmänner unter ihrem Leiter Josef Franken, der das Amt 30 Jahre ausfüllte, genehmigt. Die zweckbestimmten Zuschüsse der Provinzialversicherung an die Gemeinde wurden somit bestimmungsgemäß eingesetzt.

Der zweite Grund, mit den Bürgern zu feiern ist der nunmehr seit 40 Jahren regelmäßig stattfindende „Tag der offenen Tür“, bei dem die Feuerwehr im Kontakt mit der Bevölkerung in den Dialog über ihre Arbeit, technische Ausstattung aber auch Sorgen tritt. Für die Kinder gibt es dabei ein Feuerwehr-Motivations-Programm mit altersgerechtes Fahrzeugvorstellung, Hüpfburg, Spielen, Verlosung und Belustigung. Zum Verwöhnen für die großen gibt es neben den bewährten Getränken und Speisen auch Reibekuchen in diesem Jahr erstmals auf dem Schwenkgrill zubereitete Steaks und Würstchen.

Das Fest der Wehr startet am Samstag, 6. August, mit einem Dämmerschoppen am Spritzenhaus in der Graf-Blankart-Straße in Lantershofen. Sonntags wird den ganzen Tag über gefeiert, wobei es am Nachmittag ein Kinderfest geben wird.

Brand im Winzerverein simuliert


Es qualmte noch gewaltig aus dem alten Winzervereinssaal, währen sich die Wehrleute zum Ende der Übung mit dieser schon recht zufrieden zeigten. Foto: Thomas Weber.

Im alten Lantershofener Winzerverein steht die Sanierung an. Dass dabei schon mal etwas passieren kann, simulierten die Feuerwehren des Ausrückbereichs Mittlere Grafschaft bei ihrer Gemeinschaftsübung am Sonntagmorgen. Angenommen wurde dabei zunächst eine Alarmierung wegen einer Rauchentwicklung im Winzerverein. Im Zwei-Minuten-Rhythmus kamen die Wehren aus Lantershofen, Ringen und schließlich Leimersdorf an der Einsatzstelle an, wo ein bei den Sanierungsarbeiten ausgebrochener Brand vorgefunden wurde. Der Lantershofener Löschgruppenführer Rolf Ahrend, der das Szenario auch erstellt hatte, übernahm die Einsatzleitung, nachdem die Wehren zum Angriff aus drei verschiedenen Richtungen Aufstellung genommen hatten. Die Lantershofener Kameraden hatten auf dem Parkplatz an der L83 ihren Standort, die Ringener Wehr rückte dem Brand mit Löschfahrzeug und Drehleiter von der Winzerstraße aus zu Leibe und die Leimersdorfer Wehrleute steuerten ihren Einsatz von der Straße „Am Pechweingarten“ aus. Während der Brand im Saal von der Landesstraße aus bekämpft wurde, ging es aus Richtung Winzerstraße dem vermeintlichen Dachstuhlbrand zu Leibe. Derweil war es die Aufgabe der Leimersdorfer Wehr, neben der Absicherung der Nachbargebäude noch im Haus befindliche Personen zu retten, wofür die Wehrleute den neu geschaffenen Kellereingang nutzten.

Die Übung wirkte sehr realistisch, Schläuche waren voller Wasser und entsprechend schwer, wobei in und an dem alten Gebäude kein Wasser verspritzt wurde. Dafür wurde der Saal komplett unter Rauch gesetzt und mußte zum Ende der Übung hin mittels Ventilatoren vom Qualm befreit werden. In einem ersten Fazit kurz nach der einstündigen Übung zeigte sich Rolf Ahrend von den gezeigten Leistungen der rund 35 im Einsatz befindlichen Wehrleute zufrieden. „Das hat doch schon sehr gut und reibungslos geklappt“, so der Einsatzleiter.

Private Grillhütte am Sportplatz abgebrannt


Ursache des Brandes unbekannt

Gegen 20 Uhr ertönte die Sirene auf der Alten Schule: Im Außenbereich unterhalb des Sportplatzes und eines Lagerplatzes brannte zwischen Blautannen und Fichten ein blechgedeckter Bretterverschlag, der offensichtlich als private Grillhütte des Sommers in Gebrauch war.

Wind treibt starken Rauch Richtung Landskrone, im Hintergrund sieht man Neuenahr und den gleichnamigen Berg. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der Überblick zeigt die Lage der brennenden Grillhütte unterhalb des Sportplatzes.
Nach dem Löschen durch die Feuerwehr bleiben nur verkohlte Reste und das Wellblechdach von der Sommerlaube übrig.

Nur wenige Minuten nach der Entdeckung des Brandes war die Feuerwehr zur Stelle, welche die Hütte allerdings nicht mehr retten konnte. Zur Höhe des Sachschadens konnte noch keine genaue Aussage gemacht werden, Personen sind jedoch nicht zu Schaden gekommen. Dem Brandherd nahestehende  Bäume, zwischen denen jetzt eine große Lücke klafft,  haben aufgrund der großen Hitzeeinwirkung ziemliche Beeinträchtigungen hinnehmen müssen. Derzeit ist die Brandursache noch unbekannt, Brandfachleute sollen am Montag hierzu Ermittlungen einleiten.

Das neue Löschfahrzeug als Blickfang


Beim Tag der offenen Tür hätten sich die Lantershofener Kameraden mehr Gäste gewünscht

Das neue Löschfahrzeug stand im Mittelpunkt des Tags der offenen Tür bei der Löschgruppe Lantershofen der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft. Die derzeit 17 aktiven Kameraden wurden zu Beginn des Jahres mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet, mit dem die Wehr nun wesentlich schlagkräftiger ist, als zuvor. Dass muss sie auch, denn die Anforderungen werden immer mehr, die Zahl der Wohnhäuser und auch der Unternehmen in der Gemeinde steigt stetig. Die Lantershofener Kameraden rücken immer dann, wenn alarmiert wird, gemeinsam mit den Wehren aus Ringen und Leimersdorf als „Ausrückbereich Mittlere Grafschaft“ aus. Rund ein Dutzend Mal riefen die Alarmsirenen in diesem Jahr schon zu Einsätzen. „Nicht immer mußten wir eingreifen, sind auch schon Mal während der Anfahrt zurückbeordert worden. Aber gerade der Personalmangel tagsüber macht es notwendig, immer alle Wehren eines Ausrückbereichs zu alarmieren“, erklärte Löschgruppenführer Rolf Ahrend das Prozedere. Denen, die sich für das neue Fahrzeug interessierten, erklärten die Wehrmänner die Vorzüge gegenüber dem alten Tragkraftspritzenfahrzeug. So hat das neue Auto unter anderem einen 1000-Liter-Wassertank für einen möglichen Schnellangriff, dazu jede Menge technisches Gerät, unter anderem auch ein Stromaggregat. Dafür ist das neue Einsatzfahrzeug auch um einiges größer, es handelt sich bei dem „mittleren Löschfahrzeug“ um einen sogenannten 7,5-Tonner. „Da muss man schon ein wenig aufpassen in unseren engen Straßen“, so der Löschgruppenführer. Für Einweisungen und Schulungen hatten den Wehrleuten gerade im Hinblick auf das Fahrzeug zuletzt jede Menge Freizeit opfern müssen.

Da hätte man sich gefreut, wenn die Bevölkerung den Einsatz der Wehr mit dem Besuch des Feuerwehrfestes stärker honoriert hätte. Aber trotz oder vielleicht auch wegen des lauen Sommerabends tummelten sich am Samstag nicht allzu viele Gäste im Festzelt oder an den Ausschankständen vor dem Gerätehaus an der Mehrzweckhalle. Dort waren kühle Getränke gefragt, am Imbiss warteten die Wehrleute und ihre Frauen mit den beliebten Reibekuchen auf. Sonntags gab es dazu ein üppiges Kuchenbuffet. Gekommen waren immerhin zahlreiche befreundete Wehren. Neben den Kameraden aus Ringen, Gelsdorf, Karweiler, Bengen und Bad Neuenahr war auch der Grafschafter Wehrleiter Achim Klein nach Lantershofen gekommen, um dem Fest beizuwohnen. Hier standen am Sonntagnachmittag vor allen Dingen die kleinsten Festbesucher im Fokus, Hüpfburg oder Wasserspiele sorgten dafür, dass gar keine Langeweile aufkommen konnte. Mit einem Dämmerschoppen am Abend klang das Fest aus. Löschgruppenführer Rolf Ahrend und seine Mannen würden sich im Übrigen freuen, noch den einen oder anderen neuen Kameraden in ihren Reihen begrüßen zu können. Mitgliederwerbung wird auch weiterhin eine hohe Priorität bei der Wehr haben.

Wehr ist jetzt für einen Schnellangriff gerüstet


Lantershofener Kameraden nahmen neues Fahrzeug in Betrieb

23 Jahre hat das Lantershofener Feuerwehrauto auf dem Buckel. Zeit, den 3,5-Tonner vom Typ VW LT gegen ein neues, leistungsstärkeres Fahrzeug auszuwechseln. Denn in diesen 23 Jahren ist der Ort um zahlreiche neue Häuser gewachsen. In der Gemeinde Grafschaft sind zudem Ausrückbereiche gebildet worden und in Lantershofen gibt es mit dem Studienhaus St. Lambert einen Beherbergungsbetrieb mit mehr als zwölf Betten.

Löschgruppe Lantershofen vor neuem Einsatzfahrzeug. Fotos in diesem Bericht: Thomas Weber.
Für das neue, größere Fahrzeug hatte die Löschgruppe bereits im Jahr 2010 unter dem damaligen Löschgruppenführer Walter Dünker in Eigenleistung eine neue Garage erbaut.

Das Studienhaus ist auch der Grund dafür, dass die Löschgruppe nun ein Fahrzeug in Betrieb nehmen konnte, dass über einen 1000-Liter-Wassertank verfügt und damit einen so genannten Schnellangriff im Falle eines Brandes ermöglicht. „Es handelt sich beim neuen Auto um ein mittleres Löschfahrzeug nach Rheinland-Pfalz-Norm,“ gibt Löschgruppenführer Rolf Ahrend die genaue Bezeichnung an. Zudem ist auf dem Auto ein Lichtmast stationiert und auch eine vierteilige Steckleiter, mit der Gebäude bis zum dritten Obergeschoss erreicht werden können. Der Begriff „Auto“ ist im Übrigen nicht richtig, denn es handelt sich beim neuen Fahrzeug der Wehr um einen LKW mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 Tonnen. Für die jüngeren Wehrleute in Lantershofen bedeutet dies, dass sie sich wieder in die örtliche Fahrschule begeben müssen, um die Qualifikation zur Lenkung des neuen Löschfahrzeugs zu erhalten.

Dass in Lantershofen ein neues Löschfahrzeug stationiert werden soll, ist schon seit vielen Jahren in der Planung. Daher erbaute die Löschgruppe schon im Jahr 2010 in Eigenleistung eine neue Garage für das Fahrzeug, die vorhandene Garage war zu klein. Hier findet das rund 120.000 Euro teure Gefährt, das sechs Personen Platz bietet, nun ausreichend Raum.

Die Lantershofener Löschgruppe ist derzeit 17 Personen stark und hat durchaus noch Bedarf, weitere am Feuerwehrdienst interessierte Bürger aufzunehmen. Wer Interesse hat, kann sich mit Löschgruppenführer Rolf Ahrend unter Telefon 0170/3740020 in Verbindung setzen.

Großer Bahnhof zum Abschied der Wehrspitze


Mit einem „großen Bahnhof“ samt Fackelzug und Musik ist die Spitze der Grafschafter Feuerwehr am Donnerstagabend verabschiedet worden. Wehrleiter Erich Krupp und Vize Werner Ockenfels hatten sich nach mehr als 25-jähriger engagierter Arbeit nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung gestellt, sie wurden offiziell von Bürgermeister Achim Juchem verabschiedet – und beide zu Ehrenwehrleitern ernannt. Dazu passte nach Ansicht von Juchem besonders gut das Lied „Zeit zu gehen“ von der Gruppe „Unheilig“.

Die beiden Feuerwehrchefs hätten nicht nur unzählige Stellungnahmen und Konzepte als Planungsgrundlage für den Gemeinderat erarbeitet, sondern auch über Jahrzehnte hinweg mit Leben erfüllt. Und das stets mit der nötigen Fachkompetenz und dem Herzen am richtigen Fleck, auch bei sehr schwierigen Situationen. Da sich das unzertrennliche Duo frühzeitig um fachliche Kontinuität gekümmert habe, gebe es jetzt eine nachhaltige Staffelübergabe und kein „Nach mir die Sintflut“. Der Weg der neuen Wehrleitung werde nicht steinig und schwer, sondern schlicht und einfach ein anderer sein, so Juchem.

Als neuer Wehrleiter der Gemeinde Grafschaft für die kommenden zehn Jahre wurde anschließend Achim Klein (Oeverich) vereidigt. Ihm zur Seite stehen die beiden stellvertretenden Wehrleiter Dieter Hilberath (Holzweiler-Esch) und Roman Kernenbach (Gelsdorf). Letztere übernehmen ihre Ämter zunächst vorübergehend für die Dauer von zwei Jahren, sie müssen vor der endgültigen Ernennung noch ergänzende Lehrgänge absolvieren.

Schließlich sei die Führungsverantwortung im Einsatzfall enorm, wusste Juchem, denn dann gehe es auch um Menschenleben. Abgesehen davon erfordere ein Posten in der Wehrleitung auch einen hohen zeitlichen Einsatz. „Von daher ist es schon bemerkenswert, dass wir niemanden zur Kandidatur überreden mussten und sogar noch mehr Bewerber als zu besetzende Positionen hatten“, freute sich Juchem.

„Es war eine schöne Aufgabe, sich gemeinsam mit Euch für die Sicherheit der Grafschafter Bürger einzusetzen“, blickte Erich Krupp zurück. Alle Einsätze seien mit Bravour geleistet, die Fahrzeuge der verschiedenen Löschgruppen an die modernen Erfordernisse angepasst und die Feuerwehrhäuser nach und nach modernisiert worden. Der Gemeinderat habe in all den Jahren immer ausreichend Geld für die Belange der Feuerwehr zur Verfügung gestellt, auch dafür gebühre den Kommunalpolitikern der Dank der Kameraden. „Maht et joht – ich bin dann mal weg“, sagte Kupp. Seine Kameraden applaudierten ihm stehend.

Werner Ockenfels stellte klar, dass es in den 25 Jahren ihrer Zusammenarbeit nicht ein einziges hartes Wort gegeben habe, obwohl man völlig unterschiedlich „gestrickt“ sei. Vielmehr habe man sich hervorragend ergänzt und immer blind verstanden. „Die Linie war immer klar“, erinnert sich Ockenfels, ohne zu verhehlen: „Einer allein kann das Feuer nicht löschen, das können nur alle miteinander.“

Landrat Jürgen Pföhler zählte ebenfalls zu den Gratulanten und räumte ein: „Ich habe hohen Respekt vor den Feuerwehrfrauen und -männern, die uns vorleben, wie eine Gesellschaft als Gemeinschaft funktionieren kann.“ Moderne Fahrzeuge und eine zeitgemäße Ausrichtung der Feuerwehr seien zwar enorm wichtig, doch am allerwichtigsten sei und bleibe der Mensch, der sie bediene.

Mit Krupp und Ockenfels würden nun die beiden dienstältesten Wehrleiter im ganzen Kreis Ahrweiler verabschiedet: „Sie haben echte Aufbauarbeit geleistet“.

Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher lobte die beiden scheidenden Wehrleiter ebenfalls: Ihre Stärke sei es immer gewesen, Gemeinsamkeit zu demonstrieren. „Heute verlassen zwei großartige Feuerwehrkameraden die Bühne der Wehrleitung. Euer Handeln wird noch lange nachwirken, Ihr hinterlasst einer hervorragend aufgestellte Feuerwehr Grafschaft.“

Nun war Pfarrer Alexander Burg an der Reihe, denn es galt zum Schluss des Kameradschaftsabends, zwei neue Feuerwehrfahrzeuge einzusegnen. Die Löschgruppe Lantershofen erhält ein Mittleres Löschfahrzeug, das ein älteres Tragkraftspritzenfahrzeug ersetzt, das aufgrund der Risikoklassen des Ausrückebereiches „Mittlere Grafschaft“ nicht mehr den Anforderungen entsprach. Die Löschgruppe Gelsdorf erhielt außerdem ein Mehrzwecktransportfahrzeug mit Ladehilfe, das zukünftig für zentrale Aufgaben im Feuerwehrgerätehaus Gelsdorf untergebracht wird und einen älteren Schlauchwagen ablöst. Das Mehrzweckfahrzeug ermöglicht es, je nach Bedarf, die verschiedensten feuerwehrtechnischen Beladungen zu transportieren