Aktuelles


vom Verein

Inschrift am Heimkehrerkreuz von 1956 erneuert


Im Auftrag der Bürgervereinigung trägt Malermeister Thomas Franken die Inschrift sorgfältig mit heimatnaher weißer Jansen-Lackfarbe wieder auf. Foto: Thomas Schaaf.

Schon vor einigen Jahren hatten sich Frevler mit Axt und Beil am Hauptbalken des Heimkehrerkreuzes von 1956 auf dem Ahrweiler Berg beiderseits der weißen Inschrift zu schaffen gemacht, wohl um das Kreuz zu fällen. Hierbei wurden nicht nur die Holzflanken beschädigt, sondern auch Teile der Inschrift mit abgehackt. Schreiner i.R. Alfred Krämer hatte daraufhin die zerstörten Holzbereiche ausgeschnitten und neue Eichenteile eingesetzt. Jetzt war es an der Zeit, auch den fehlenden unteren Teil der Inschrift zu erneuern. Malermeister Thomas Franken, der ebenfalls im Jahr 2007 bei der Restaurierung des Kreuzes die Inschrift neu aufgetragen hatte, sorgte auch jetzt im Auftrag der Bürgervereinigung für eine fachgerechte Ausführung der Vervollständigung der Inschrift, die da lautet: "In Dankbarkeit errichtet von den Kriegsheimkehrern  aus Lantershofen - der gefallenen Kameraden in Treue gedenkend." Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung Lantershofen, freut sich mit seinen Vorstandskollegen, dass das Kreuz und sein Umfeld nunmehr wieder in ordentlichem Zustand ist.

Die Bürgervereinigung gratuliert Ernst Schmidt (90)


Thomas E. Schaaf (links) und Leo Mattuscheck (rechts) gratulieren Ernst Schmidt zum 90. Geburtstag. Foto: Walter Schneider.

15.8.2017. Anlässlich des 90. Geburtstags von Ernst Schmidt aus der Zweibrückenstraße, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Thomas E. Schaaf und Leo Mattuscheck im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

St. Lambertus auf Reisen an die Ahr


Ausflug nach Kreuzberg zu Bildhauer Rudolf P. Schneider

Stark gemacht hatte sich unlängst die Bürgervereinigung Lantershofen für die Restaurierung der Steinfigur des Heiligen Lambertus in der Nische oberhalb des Tores zur Remise im Winzerverein. Nachdem bei der Gemeindeverwaltung ein ziemlich hohes Angebot zur Renovierung der unansehnlich gewordenen Figur einer am Bau beteiligten Firma vorgelegen hatte, erbot sich Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung, mit seinem Vorstand die Sache in die Lantershofener Hand zu nehmen. Die gelernte Restauratorin Marianne Scholl aus der Schmittstraße hatte sich auf Befragen bereit erklärt, den Lambertus zu restaurieren. In den Sommerferien konnte Marianne Scholl die Steinfigur von Farbresten, Vogelkot und grauer Patina befreien. Lediglich die zerstörte Hand des Heiligen, die den Bischofsstab halten muss, stellte ein Problem dar. Die Restauratorin fürchtete, bei eindringender Nässe, Frost und starken Windlasten könnten neuerliche Abplatzungen entstehen und empfahl die Einbeziehung des Rates eines Bildhauer-Fachmannes.

Die schwere Lambertusskulptur wird in Kreuzberg ausgeladen. Von links: Hubertus Feist, Mario Fuchs, Rudolf P. Schneider, Harald Hess, Werner Braun und Erich Althammer. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
In der Werkstatt des Bildhauers besprechen sich wegen des Heiligen Lambertus (von links): Mario Fuchs, Erich Althammer, Werner Braun, Hubertus Feist, Harald Hess und die Restauratoren Rudolf P. Schneider und Markus Simons.

So machte sich denn der Vorstand der Bürgervereinigung mit Vorsitzendem Erich Althammer, Werner Braun, Harald Hess, Mario Fuchs, Hubertus Feist und Thomas Schaaf mitsamt dem steinernen Heiligen Lambertus und Marianne Scholl auf nach Kreuzberg bei Altenahr. Hier hat Rudolf P. Schneider, Bildhauer, darstellender Künstler und Restaurator, sein Atelier und seine Wohnung. Schneider ließ es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen beim Transport der schweren Steinfigur in die Künstlerwerkstatt, die mit allerlei Kunstgegenständen, Werkzeugen, Maschinen und sonstigen Gebrauchsutensilien belegt ist. Gewissermaßen aufgebahrt wurde hier die an der Hand verletzte dreizentnerschwere Heiligenskulptur auf einem extra starken Tischuntergestell. Es folgte ein fachlicher Exkurs zwischen Bildhauer Rudolf Schneider und den Restauratoren Marianne Scholl und Markus Simons über Restaurierungsmöglichkeiten, Farbgebung und Witterungsschutz der Lambertushand. Mit laienhaften Fragen versuchten die  Bürger-Vorstandsmitglieder dem Fachgespräch eine bodenständigere Note zu geben. Hoffnung des Vorstandes bleibt, den restaurierten Lambertus spätestens zur Lantershofener Kirmes im September wieder in seine Nische verbringen zu können.  

Bildhauer Rudolf Schneider erläutert in einem Ausstellungsraum seine Werke. Interessierte Zuhörer sind die Mitglieder des Bürgervorstandes.
Rudof Schneider erläutert die extrem zeitaufwendig handgeschliffenen Holzskulpturen. Sie sind so empfindlich, dass sie keine Berührungen vertragen.

Nachdem alle Fragen beantwortet und die weitere Behandlung des Lambertus abgeklärt waren, lud Rudolf Schneider den Vorstand in seine Ausstellungsräume ein und erläuterte hier seinen künstlerische Tätigkeiten anhand einiger ausgestellter Werke. Schneider arbeitet mit Stein, Holz und Bronze, malt aber auch mit Papier, Kohle, Bleistift, Farbe und Aquarell.

Banner am Dorfeingangsplatz kündigt Wiedereröffnung an


Dank vieler Unterstützer kann das umfangreiche Programm bei freiem Eintritt angeboten werden. Als Hauptsponsoren konnten Efferz & Hoppen Immobilien, Eifeldestillerie, Dagernova Weinmanufaktur, RK Analytik Wasserproben, Ingenieurbüro Emons, Auto Fuchs, Garten- und Landschaftsbau Marco Schmidt sowie Glas Stelzer gewonnen werden. Bildunterschrift: Roland Schaaf. Foto: Thomas Weber.

Noch gut acht Wochen, dann steigt die große Eröffnungsparty des Winzervereins. Jetzt gibt es einen ersten acht Quadratmeter großen Hinweis am Dorfeingangsplatz. Unter der Federführung des Trägervereins laden vom 6.-8. Oktober die Junggesellen-Schützen, die Chöre des MGV Lantershofen, die Bürgervereinigung, der TTC Karla, der VfB Lantershofen, die Löschgruppe Lantershofen der Freiwilligen Feuerwehr, die Musikfreunde und der Förderverein Katharinchen zu drei tollen Tagen ein. Kulturlant unterstützt dabei das kulturelle Programm.

Die Bürgervereinigung gratuliert


Harald Hess (links) und Thomas Schaaf (rechts) gratulieren Walter Schneider vor der Burg Kreuzberg. Foto Alexander Schneider.

29.7.2017. Anlässlich des 60. Geburtstags von Walter Schneider aus Kreuzberg, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Thomas Schaaf  im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Lantershofener Senioren auf Entdeckungsreise


Traditionell lädt der Vorstand der Bürgervereinigung Lantershofen die Seniorinnen und Senioren des Dorfes im Juli zu einem gemeinsamen Ausflug ein. Das diesjährige Ziel war der Kaltwasser-Geysir in Namedy bei Andernach. 39 gut gelaunte Lantershofener starteten gegen 12.30 Uhr mit dem Bus nach Andernach. Bald war das Ziel erreicht und es wartete der Besuch des Informationszentrums zum Geysir auf die Teilnehmer.

Warten auf das Zubringerschiff am Rheinufer. Fotos in diesem Bericht: Hubertus Feist.
Kurze Schiffsfahrt über den Rhein zum Geysir.

In einer sehr gut gestalteten Ausstellung werden die Besucher auf eine virtuelle Reise mitgenommen, die in 4.000 m Tiefe beginnt und dann an der Erdoberfläche endet. Sehr anschaulich und mit vielen Exponaten zum Anfassen und Ausprobieren wird hier vermittelt, wie und warum ein Gemisch aus CO² und Wasser in Namedy als hohe Wasserfontäne aus dem Boden schießt.

Imposante Fontäne des Geysirs auf dem Namedyer Werth, einer Rheinhalbinsel.

Das Namedyer Werth, eine Halbinsel im Rhein auf dem sich der Geysir befindet, ist ein Naturschutzgebiet. Deshalb ist es nur von der Wasserseite aus zu betreten und so wartete auf die Ausflügler eine kurze Rheinschifffahrt. Gemeinsam mit vielen anderen Besuchern konnte schon kurz nach der Landung des Schiffs der Geysir in seiner vollen Höhe von mehr als 50 m bewundert werden. Mit dieser Höhe als Wassersäule ist er der größte Kaltwasser-Geysir der Welt. Ein großartiges Schauspiel.

Die Rückfahrt mit dem Schiff wurde zu einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Kuchen genutzt. Nach der Rückkehr nach Lantershofen fand der traditionelle Abschluss in diesem Jahr bei belegten Brötchen und kühlen Getränken in der „Kleinen Kneipe“ des Priesterseminars St. Lambert statt. Ein herzliches Dankeschön hierfür, besonders für die aufmerksame Bewirtung durch die Seminaristen. Für viele Teilnehmer war es der erste Besuch dieser Attraktion direkt „vor der Haustüre“, der großen Anklang gefunden hat. Nach diesem gelungenen Ausflug wurde bereits darum spekuliert, wohin wohl der Ausflug im nächsten Jahr führen wird.

Schöne Aussicht am Heimkehrerkreuz


Gesammelter Müll am 12. Juli 10 Uhr. Am 11. Juli um 18.00 Uhr war noch alles sauber. Foto: Thomas Schaaf.

Bekanntermaßen hat man auf dem Ahrweiler Berg auf den Sitzbänken vor dem Heimkehrerkreuz von 1956 eine schöne Aussicht. Seit Jahren kümmert sich die Bürgervereinigung ein wenig um dieses schöne Eckchen. Viele Gäste ruhen sich aus und freuen sich an der schönen Landschaft und dem gepflegten Rasengrün. Einige wenige von diesen hinterlassen ihren persönliche Abdruck, indem sie ihren Müll wie McD-Tüten, Schnaps- und Wodkaflaschen, Papier- und Plastikreste achtlos wegwerfen. Häufig sind es keine fremden Wanderer, die sich unbillig verhalten, sondern regional ansässige Auto- und Zweiradfahrer, die den schönen Platz nach dem Einkauf der braunen Tüten gezielt zum Picknick nutzen. Ob der bisher noch nicht installierte Mülleimer bei der Einstellung dieser Leute hilfreich wäre, ist wohl eher nicht zu erwarten.

Bürgervereinigung fördert die Renovierung der Lambertusstatue


Vorstand holt Lambertus aus seiner Nische am Winzerverein und bringt sie zu Marianne Scholl

Im Zuge der Umbau- und Renovierungsarbeiten am Winzerverein stand kürzlich auch die Frage an, was mit der überholungsbedürftigen Statue des Heiligen Lambertus im Giebel der Remise geschehen solle. Zunächst lag ein kräftig vierstelliges Renovierungsangebot eines Steinmetzes vor, der gerade den Anbau am Winzerverein mit Natursteinen einkleidet. Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde auf Kostenübernahme durch die Bürgervereinigung unterbreitete Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung, den Vorschlag, dass Marianne Scholl aus der Schmittstraße, eine gelernte Restauratorin, die Lambertusrestaurierung übernehmen könne. Nach einer Inaugenscheinnahme sagte Marianne Scholl zu, die Renovierung durchzuführen. So war es dann Sache des Vorstandes der Bürgervereinigung um Vorsitzenden Althammer mit seinem Stellvertreter Werner Braun, Geschäftsführer Leo Mattuscheck und Chronist Thomas Schaaf, die ca. 150 kg schwere Figur aus der Nische über dem Remisentor zu entnehmen. Hilfreich war hierbei der 2. Geschäftsführer Mario Fuchs mit seinem Gabelstapler. Auf Decken gebettet konnte er den Heiligen Lambertus unbeschadet zu Marianne Scholl in deren Werkstatt überführen, die sich über den Auftrag „aus dem Dorf“ freute: „Es ist schon eine Besonderheit, eine solche Aufgabe übernehmen zu dürfen.“

Ungefähr 150 Kilogramm wiegt der Heilige Lambertus, vier Mann waren erforderlich, ihn aus seiner Nische zu heben. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mario Fuchs (links) und Erich Althammer bereiten die Übernahme der Figur in den Staplerkorb vor. Im Hintergrund die leere Nische.

Der Stein-Lambertus ist an einigen Stellen lädiert. Vor Jahren wurde er mit einem schlechtem Farbanstrich versehen, auch fehlen einige Finger. Vor der Renovierung bleibt noch zu entscheiden, ob der vorhandene später aufgetragene Anstrich der Figur komplett entfernt werden und sie wieder im ursprünglichen, naturgegebenen hellen Sandstein erstrahlen soll. Alternativ kann ihr auch ein neuer Anstrich verpasst werden, der eine langsame Einschwärzung des natürlichen Sandsteines verzögert.

Der Lambertus ist in der Schmittstraße bei Marianne Scholl angekommen, die sich auf die Restaurierung freut.
Mario Fuchs, Werner Braun, Florian Scholl und Erich Althammer verbringen die Statue auf einen stabilen Tisch.

Die Statue des heiligen Lamber­tus ist ein Werk des Künstlers Henricus Helwegen aus Koblenz, der die Steinfigur im Jahr 1934 anfertigte. Eingeweiht wurde sie am 22. Oktober 1934, wie die Pfarrchronik berichtet: „Nach einer Ansprache wurde sie in der Kapelle gesegnet, umgeben vom Vorstand des Winzer­vereins und nachher in einem Wagen, begleitet vom ganzen Verein zum Winzerhaus gefahren und dort gleich angebracht. Ein gemütliches Bei­sammensein schloss sich der Feier an." Der Bildhauer Henricus Helwegen hat übrigens auch den ersten Christuskorpus des Heimkehrerkreuzes von 1956 auf dem Ahrweiler Berg geschnitzt.