Aktuelles


vom Verein

Neue Stühle und Tische für den Saal


Die fleißigen Helfer (v.l.): Dirk Unschuld, Rainer Neiß, Lothar Krämer, Elmar Zillgen, Dietmar Ulrich und Heinz-Albert Bender beim Auspacken der Ware. Foto: Thomas Weber.

Erneut haben Lantershofener Vereine tief in die Tasche gegriffen, um die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein zu erweitern. Die seitens der Gemeinde angeschafften Stühle und Tische wurden um 120 baugleiche Stühle und vier weitere Tische erweitert. Der Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses, die Bürgervereinigung und Kulturlant haben zusammen mehr als 9.000 Euro investiert. Nun sollte der "Grafschafter Stuhltourismus" zu Veranstaltungen in Lantershofen aufhören. Erste Einsätze hat das Mobiliar bereits in den kommenden Tagen. Von Sonntag bis Dienstag finden im Saal insgesamt vier Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Kirmes statt. Am Freitag erwartet die Feuerwehr dann rund 230 Wehrleute und weitere Gäste zum Kameradschaftsabend und am Samstag werden sich bei Kulturlant ebenso viele Menschen zum Gastspiel von Markus Maria Profitlich einfinden.

Thea und Klaus Dücker feiern Goldene Hochzeit


Dorfgemeinschaft sagt mit Ständchen Dank und gratuliert  

Aus benachbarten Stadtteilen von Salzgitter in Niedersachsen stammen Thea und Klaus Dücker, die jetzt hier in Lantershofen ihre Goldene Hochzeit feiern konnten. Er – Soldat – und sie – Lehrerin – gelangten nach wechselnden Standorten bei der Bundeswehr über das Materialamt des Heeres in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihren  drei Kindern in den Ahrkreis, 1979 zuerst nach Karweiler und dann 1983 nach Lantershofen ins eigene Haus in der Katharinastraße. Von hier aus haben sie sich ins Dorf Lantershofen nicht nur eingelebt, sondern sich mit vielfachem Engagement nachhaltig in der Dorfgemeinschaft eingebracht.

Thea und Klaus Dücker feiern mit der Dorfgemeinschaft ihre Goldhochzeit. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch König Robin Grießel (3. v.l.) und Hauptmann Johannes Schütz (2. v.l.) zählen zu den Gratulanten.

Die Integration in die Dorfgemeinschaft war ihnen immer ein Anliegen. Klaus Dücker hat sich in der Pfarrgemeinde, im Männer- und Frauenchor, im Bürgerverein und auch im Ortsbeirat verdient gemacht. Thea Dücker war Mitglied im VfB und begleitete und unterstützte jahrzehntelang die vielfältigen Vereinsaktivitäten ihre Mannes in den Vereinen, der Kirche oder der Zivilgemeinde.

Das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen ist mit Schwenkfähnrich, Offizieren, Flötenspielern und Trommlern angetreten.
Nach den Darbietungen der Musiker und des Gesangvereins folgt die Gratulation von Vereinen und Bevölkerung sowie ein kleiner Umtrunk.

Anlässlich ihrer Goldhochzeit bedankten sich jetzt die Dorfvereine mit Musik von Musikfreunden und Tambourcorps, mit Ständchen, Fahnenschwenken und Pechfackelbeleuchtung der Feuerwehrkameraden bei Thea und Klaus Dücker für ihr Wirken im Dorf und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche zur Goldhochzeit. Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung Lantershofen, stellte in seiner Laudatio auf das Jubelpaar dessen Verdienste um die Dorfgemeinschaft heraus. Auch die Vertreter der anderen Vereine dankten den beiden für ihre offenes und engagiertes Einstehen für ein gemeinsames gedeihliches Zusammenleben im Dorf. In Vertretung für Bürgermeister Achim Juchem gratulierte der Beigeordnete der Gemeinde Grafschaft Ingo Derz dem Ehepaar Dücker. Auch Ortsvorsteher Leo Mattuscheck reihte sich in den Gratulationsreigen ein. Mit einem kleinen Umtrunk am Ende der Katharinastraße bedankten sich Thea und Klaus Dücker für den eindrucksvollen Aufmarsch der Lantershofener Vereine.

Lambertus-Kirmes mit viel Programm


Festkommers gilt als legendär

Seit vergangenem Sonntag feierten die Lantershofener ihre Lambertuskirmes. Offiziell. Denn hinter verschlossenen Türen wurde bereits seit zwei Wochen gefeiert. Interne Veranstaltungen, Jubiläen- und Abschiedsabende reihen sich aneinander, bevor mit dem sonntäglichen Festhochamt der offizielle Teil startete. Montagmorgen fand im Saal des örtlichen Winzervereins der Festkommers statt. Eine reine Männerrunde aus rund 250 Mitglieder der Bürgervereinigung, Junggesellen-Schützen und geladenen Gästen.

Zum Festgottesdienst am Montagmorgen hat sich die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrem König Robin Grießel und den Jubilaren versammelt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Kirmesinbrunst singt die Gesellschaft mit Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Ernst Willenbrink vom Studienhaus St. Lambert (von links) das Lambertuslied.

„Der Kirmesmontag ist im Ort der wichtigste Tag des Jahres, noch wichtiger als Ostern und Weihnachten“, hatte der erst vor einer Woche ins Amt gehobene Regens des örtlichen Studienhauses für Priesteramtskanditen, Volker Malburg, schon beim Festgottesdienst am frühen Montagmorgen betont. Messen und Andachten gehören zum Fest dazu, es ist immerhin das Patronatsfest. Malburg war übrigens nicht der einzige „Neue“ bei besagtem Festkommers. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Kirmes ausrichtenden Junggesellen-Schützen Johannes Schütz zu ihrem neuen Hauptmann und Vorsitzenden gewählt, da dem amtierenden Hauptmann Robin Grießel vergangene Woche der Königsschuss gelungen war.

Nach dem Festgottesdienst folgen vor der Lambertuskirche die Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung, Fähndelschwenken und Fanfarenblasen bei flotten Weisen einer Abordnung des Colonia-Orchesters Köln.
In diesem Jahr ist eine stolze Zahl von Jubilaren und Begleitern mit dem König vor der Kirche angetreten.

Neu war auch, dass es in diesem Jahr einen Eisernen Jubilar gab: Josef Franken hatte vor 65 Jahren den Wettbewerb um die Schützenkönigswürde gewonnen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, zudem wurden seine Verdienste rund um Lantershofen, seine Traditionen und seine Vereine noch einmal ausführlich gewürdigt. Unter anderem ist er Ehrenvorsitzender der Bürgervereinigung und der örtlichen Feuerwehr, beiden stand er über Jahrzehnte vor.

Fähnrich der Schwenkfahne Matthias Schopp begeistert über die Kirmestage mit einer beeindruckenden Schwenkleistung, die man nicht alle Jahre sieht. Neuer Höhepunkt seiner Darbietung war das gleichzeitige Überspringen der Fahne mit beiden Füßen.
Im langen Festzug der Schwarzen Männer mit ihren Zylindern und weißen Handschuhen geht es unter den Klängen von Tambourcorps und Coloniaorchester in den Saal des ehemaligen Winzervereins.

Hauptmann Johannes Schütz führte am Montagmorgen souverän durch den Festkommers. Schütz erinnerte sich in seiner Eröffnungsrede an „seinen“ ersten Festkommers vor gerade einmal zehn Jahren. Er informierte die Gesellschaft, dass die Tragfahne der Gesellschaft von Grund auf restauriert wurde. Diese weist unter anderem auf die Tugenden der Junggesellen-Schützen hin. Hochachtung vor so viel gelebter Tradition in Lantershofen zollte Dechant Jörg Meyrer, zumal gerade in heutiger Zeit viele Traditionen verloren gingen. Auch er war erstmals in Lantershofen dabei. Regens Malburg hatte in seiner kurzen Zeit in Lantershofen bereits festgestellt, dass die Kirmestraditionen auch gelebte Integration vieler Lantershofener Neubürger mit sich bringen. Neben ihm war auch Friedhelm Münch ein „Neuer“ der Lantershofener Kirmes, deren Festkommers er als „legendär“ bezeichnete. Den Junggesellen brachte  eine Zuwendung von genau 782 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Schwenkfahne mit.

Souverän leitet der neue Hauptmann Johannes Schütz den Festkommers, der mit Ansprachen, Ehrungen, musikalischen Darbietungen und natürlich den Brötchesmädchen einen Höhepunkt der Lambertuskirmes darstellt.
Beeindruckt von der Lantershofener Art, Kirmes zu feiern, zeigte sich der neue Regens des Studienhauses St. Lambert, Dr. Volker Malburg, der erst in der Vorwoche offiziell von Bischof Dr. Stephan Ackermann in sein Amt eigeführt worden war.

Der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem dankte den Junggesellen noch einmal explizit für deren Hilfe beim Hochwasserereignis vom Juni. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck führte derweil die Verdienste der Königsjubilare für Lantershofen auf. Neben Josef Franken waren das Heinz Dünker (König vor 60 Jahren), Otto Krämer (50 Jahre) und Thomas Franken (25 Jahre). Erich Althammer, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, erläuterte die lange Geschichte des Lantershofener Winzersaals, um deren Fortbestand es dem Winzerverein oft genug bange war. Weil der Saal nun Gemeindeeigentum ist, sei er für die Zukunft gesichert.

Ein seltenes Bild: Die Reihe der "Alt-Jubilare" im Königsamt (von links): Josef Franken (65 Jahre), Heinz Dünker (60 Jahre) und Otto Krämer (50 Jahre).
Weitere Jubilare sind (von links) Markus Gansewig (20), Franz-Peter Efferz (40) und Silberjubilar Thomas Franken (25), die sich mit den Alt-Jubilaren Josef Franken (65), Heinz Dünker (60) und Otto Krämer (50) freuen.

Gratulationen für die Majestäten überbrachten zudem Vertreter aller drei Schützengesellschaften aus Ahrweiler, die ihre enge Verbindung mit Lantershofen noch einmal betonten. Erstmals dabei war der König der Aloisiusjugend, Luca Münch. Musikalisch gratulierten Junggesellen-Tambourcorps und Fanfarenbläser, Schwenkfähnrich Matthias Schopp erhielt für seine Darbietung stehende Ovationen. Für Stimmung sorgte aber auch das Colonia Blasorchester. Die Kölner bereicherten in diesem Jahr zum 25. Mal die Lambertuskirmes. Schützenkönig Robin Grießel dankte am Ende des Kommerses allen Gratulanten sowie den rund 30 Brötchesmädchen, die am Morgen für die Bewirtung der Gäste gesorgt hatten.

Das gesamte Kirmesfest begleitet unter Leitung von Nils Henscheid musikalisch das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft, die ein prägendes Element in der Dorfgemeinschaft ist und die Kirmes ausrichtet.
Was wäre der Kirmesfrühschoppen ohne die fleißigen Brötchesmädchen. Aber auch sonst das Jahr über unterstützen die jungen Damen die Junggesellen und die Dorfgemeinschaft bei vielen Aktivitäten.

Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Stechschritt-Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Das Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt, in dem die Chöre des MGV Cäcilia die „Lambertus-Messe“ sangen. Am Mittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mitsamt Spielmannszug und Blasorchester auf, um die Majestäten zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum. Die Fanfarenbläser traten auf, Fähnrich Matthias Schopp schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft vor Hunderten von Schaulustigen drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im voll besetzten Saal des Winzervereins der  Kirmesball, zu dem die Bonner Band „Roadrunner“ aufspielten.

Den Abschluss der Kirmesumzüge bildet der Montagnachmittag. Noch einmal treten die Junggesellen-Schützen zu Parade und Fähndelschwenken an. Hier schreitet König Robin Grießel mit Hauptmann Johannes Schütz und den Jubilaren Otto Krämer und Thomas Franken die Front der stillstehenden Kameraden ab.
Regelmäßig ein Höhepunkt der Festumzüge ist die Parade. Mit Stechschritt marschiert dann die Schützengesellschaft drei Mal salutierend am König vorbei. Ein Spektakel für Gäste und auch die Kinder, die sich regelmäßig hinten anhängen. Hier sehen wir Tragfähnrich Benedikt Queckenberg mit seinen Begleitern grüßend an König und Jubilaren vorbeiziehen.

Trotz langer Feiern am Vorabend war das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen schon früh am Montagmorgen auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen und einer Tanzveranstaltung endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.

Paraden und Karussell-Freifahrten in Lantershofen


Traditionsreiche Lambertuskirmes ist wieder ein Fest für Menschen jeden Alters

Zu Ehren des heiligen Lambertus, des Schutzpatrons der Lantershofener Kirche, findet alljährlich am dritten Septemberwochenende die traditionelle Kirmes als Höhepunkt der Feierlichkeiten in Lantershofen statt. Die Kirmes ist, nachdem im vergangenen Jahr wieder ein Schausteller gefunden werden konnte, mittlerweile wieder zum Fest für Menschen jeden Alters geworden. Was bleibt: offizieller Start ist erst am kommenden Sonntag, 18. September. Dafür geht das Fest bis Dienstag.

Im vorigen Jahr gab es mit Hans-Walter Bender (links) und Peter-Josef Schütz jeweils einen Gold- und einen Silberjubilar. In diesem Jahr könnten sich noch ein diamantener und ein eiserner Jubilar dazugesellen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch die Paraden versprechen zu Kirmes wieder zackiges Marschieren und viel Spaß beim Mitmachen und Zuschauen.

Zur lockeren Einstimmung auf die Kirmes wird der neuen Majestät Robin Grießel aber schon am Samstag vom Tambourcorps ein Ständchen dargeboten und anschließend im Dorfgemeinschaftshaus Winzerverein ein geselliger Abend, für jedermann zugänglich, verbracht. Es folgen Tage mit üppigem Programm. Am Kirmessonntag wird zunächst ab 9:30 Uhr das Festhochamt gefeiert. Mittags öffnen die Schausteller auf dem Gelände des Winzervereins ihre Geschäfte. Wie bereits im vergangenen Jahr wird es wieder jede Menge Angebote geben. Dazu lädt die Bürgervereinigung die Kinder zu Freifahrten auf dem Karussell ein, die notwendigen Bons werden in Kindergarten und Grundschule verteilt. Am Nachmittag findet um 15:30 Uhr die Festandacht statt, an die sich ein Platzkonzert mit Fändelschwenken, Parade und Festzug durch den Ort anschließt. Um 20 Uhr beginnt im Saal des Winzervereins der Kirmesball, zu dem in diesem Jahr die Bonner Top-Band „Roadrunner“ aufspielt.

Der Kirmesmontag wird in aller Frühe mit dem „Wecken“ durch das Tambourcorps eingeläutet, bevor um 8 Uhr der Festgottesdienst beginnt. Im Anschluss an diesen finden vor der Kirche die Gefallenenehrung sowie ein Platzkonzert und das Fändelschwenken statt. Der anschließende Festkommers zu Ehren der Majestät bildet den Höhepunkt der Kirmesfeierlichkeiten und ist neben Junggesellen, Brötchesmädche und Mitgliedern der Bürgervereinigung den Ehrengästen vorbehalten. Das Kirmestreiben der Schausteller beginnt wie am Vortag um die Mittagszeit. In diesem Jahr ist die Kirmesmontagparade samt Platzkonzert, Fändelschwenken und Festzug um 16:30 Uhr, paradiert wird erneut an der Kirche. Zum Abschluss des Tages spielt beim Königsball, zu dem die Gesellschaft uniformiert erscheint, erneut die Tanzband „Roadrunner“ um 20 Uhr im Winzerverein auf.

Am Kirmesdienstag beginnt der Trinkzug, bei dem sich die Dorfbevölkerung bei den Junggesellen für die Ausrichtung der Kirmes bedankt, um 14 Uhr und findet sein Ende in den Abendstunden im Saal des Winzervereins. Dort klingt die Lambertuskirmes bei Tanz und Musik aus.

Kalender der Bürgervereinigung ist randvoll


Männerrunde tagte traditionell am Vorabend des Schützenfestes

„Bürgerversammlung“ nennen die Mitglieder der Lantershofener Bürgervereinigung ihre alljährliche Jahreshauptversammlung, die traditionell am Vorabend des Schützenfestes der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft stattfindet. 71 der insgesamt 271 ausschließlich männlichen Vereinsmitglieder waren am vergangenen Samstag der Einladung in den Lantershofener Winzerverein gefolgt. Hier ließ Schriftführer Harald Hess das üppig gestaltete Vereinsjahr Revue passieren: Kirmes, Oktoberfest, Martinswanderung, Karneval, Maiansingen, Familienwanderung oder Seniorenfahrt. Der Jahreskalender der Bürgervereinigung ist prall gefüllt und zeigt, dass der Verein weit mehr unternimmt, als es der Vereinszweck fordert. Dabei kommt der eigentlich Zweck, die Unterstützung der Traditionen und der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, nicht zu kurz, wie auch aus dem Kassenbericht von Geschäftsführer Leo Mattuscheck hervorging. Unterm Strich konnte Mattuscheck einen Jahresüberschuss von 2.000 Euro verkünden. Grund genug, sich Projekten des Dorfes zu widmen. So wird sich die Bürgervereinigung finanziell an dem Ankauf einer neuen Orgel für die Lantershofener Kirche beteiligen. Zudem denke man über die Anregung nach, den örtlichen Senioren bei der angeboten Fahrt im kommenden Jahr den Eigenanteil zu erlassen.

Die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung zeugt vom großen Interesse am Dorf- und Kirmesgeschehen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Die "Drei Damen von der Theke" Anna-Lena Fuchs, Yvonne Ulrich und Melissa Schneider erfreuen die Gäste mit Getränken, Schnittchen und freundlichem Auftreten. Bürger und Junggesellen sind jedesmal dankbar, wenn sie qualifizierte Hilfe von den "Brötchesmädchen" bekommen.

Hubertus Gussone, der zusammen mit Dieter Seiwerth die Kasse geprüft hatte, bestätigte die ordnungsgemäße Kassenführung und die ausschließlich satzungsgemäße Verwendung der Gelder. Fast 16.000 Euro standen auf der Ausgabenseite. Beide Kassenprüfer wurden im Anschluss an den Prüfbericht wiedergewählt.

Marco Böhm überreicht Walter Dünker (rechts) ein Dankespräsent.
Auch Wilfried Sprinkmeier (rechts) erhält eine Magnumflasche als symbolischen Dank.

Zu Wort kamen auch Vertreter der Junggesellen-Schützen. Deren Vorsitzender und Hauptmann Robin Griesel berichtete über die Aktivitäten der jungen Leute, die die Lantershofener Kirmestraditionen hochhalten. Wie die Unterstützung der Junggesellen aussieht, war daran zu erkennen, dass die Bürgervereinigung sich um die Deckung der Kosten für Restaurierung und die Neuanschaffung der Junggesellen-Fahnen kümmerte. Hierfür mußten alleine 7.000 Euro aufgebracht werden. Schließlich war es dem Bürgervereinigungs-Vorsitzenden Erich Althammer ein Anliegen, verdienten Mitgliedern des Vereins für ihr Engagement zu danken. Sein Dank galt zum einen den im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Helmut Kappen und Karl-Josef sowie, zum anderen dankte er Walter Dünker und Wilfried Sprinkmeier, die sich um die Renovierung der Toiletten am Lantershofen Schießplatz gekümmert und so der Kommune einige Tausend Euro Kosten erspart hatten.

Die Damen von der kfd zaubern mal wieder leckere Schnittchen: Rita Tempel, Gerti Retterath, Christel Schmitz, Doris Krämer und Marlene Knieps (v.l.).
Erich Althammer, Mario Fuchs, Harald Hess und der restliche Bürgervorstand unterstützen die Brötchesmädchen Anna-Lena Fuchs und Yvonne Ulrich (v.l.) beim Servieren der leckeren Schnittchen.

Schon traditionell endete die Bürgerversammlung mit einem informativen Vortrag. In diesem Jahr berichtete Horst Saame über Entwicklung und markante geschichtliche Prozesse in der „Region, in der wir leben.“

Horst Saame bei seinem höchst interessanten Vortrag "Über die Region, in der wir leben", vor.
Junggesellenhauptmann Robin Grießel gibt einen Überblick über die Aktivitäten seines Vereins.

Auftakt der Lantershofener Kirmesfeiern


Spannend wie 2015 im September wird es wieder werden, wenn der neue König der Junggesellen-Schützen ausgeschossen werden wird. Im vorigen Jahr obsiegte Marco Böhm (links) gegen Stefan Dünker (rechts). Hauptmann Robin Grießel und der damalige Tambourmajor Lars Henscheid assistieren beim Wettkampf. Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Junggesellen-Schützen ermitteln ihren neuen König – Vorab zahlreiche Schießwettbewerbe

In Lantershofen stehen die Höhepunkte des jährlichen Festkalenders an, wenn die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft am zweiten und dritten September-Wochenende zu den Kirmesfeierlichkeiten bittet. Diese werden am Sonntag, 11. September, mit dem Schützenfest eröffnet, nachdem sich der amtierende Schützenkönig Marco Böhm zwei Tage zuvor in einem internen Festabend von seinem Amt verabschiedet hat. Das Schützenfest findet an der Lambertushütte statt, wo sich der Schießstand der Lantershofener Junggesellen befindet. Zu finden ist die Hütte am Ende der Lambertusstraße, gleich neben der Schießanlage der Grafschafter Sportschützen. 

Der Tag der Schützen beginnt um 11 Uhr mit dem Wettschießen der Ortsvereine, deren Vertreter auf ihre Wappen zielen, um den „Lambertus-Pokal“ zu gewinnen. Am Nachmittag wird der amtierende Schützenkönig Marco Böhm ein letztes Mal von der Gesellschaft durch den Ort zum Schießpatz in der Lambertusstraße geleitet. Dort findet dann das „Sauschießen“ der beiden Vorstände der Junggesellen-Schützen-Gesellschaften aus Lantershofen und Ahrweiler auf zwei hölzerne Wildschweine statt. Im Anschluss daran steht es beim Preisvogelschießen jedermann frei, selbst sein Glück zu versuchen. Den Höhepunkt des Tages bildet jedoch das Königsvogelschießen ab 19 Uhr, aus dem der neue König hervorgeht, der im Anschluss in der Lambertushütte geehrt und mit einem Fackelzug durch das Dorf geleitet wird. Am Abend feiern dann die Junggesellen beim internen Königsabend ihre neue Majestät.

Die Bürgervereinigung gratuliert Dieter Schäfer (70)


Erich Althammer (links) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Dieter Schäfer. Foto: Johanna Schmidt.

7.8.2016. Anlässlich des 70. Geburtstags von Dieter Schäfer, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Erich Althammer und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden. 

Herzlichen Glückwunsch!

Die Bürgervereinigung gratuliert Reinhard Schütz (70)


Hubertus Feist (1. v.l), Thomas Schaaf (2. v.l.), Erich Althammer (4. v.l.) und Werner Braun (5. v.l.) gratulieren Reinhard Schütz im Namen des gesamten Vorstandes zum 70. Geburtstag. Foto: Peter Josef Schütz.

6.8.2016. Anlässlich des 70. Geburtstags von Reinhard Schütz, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Werner Braun, Hubertus Feist, Erich Althammer und Thomas Schaaf im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Ehemals war Reinhard Schütz auch  Hauptmann der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen und König dieser Gesellschaft im Jahre 1975. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden. 

Herzlichen Glückwunsch!