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vom Verein

„En Mösch hürt en de Bösch“ - Ein Spatz gehört in den Wald


Kölnbarde Hans-Jürgen Jansen regte in Lantershofen zum Mitsingen an

Die Pflege der Mundart gehört zu den Aufgaben, die sich die Lantershofener Bürgervereinigung auf die Fahne geschrieben hat. Gleiches gilt für die Pflege der Dorfgemeinschaft. Beides vereinte der Verein in einem Kneipenkonzert mit Hans-Jürgen Jansen, dem selbsternannten „Kölnbarden“, dem am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte des örtlichen Winzervereins knapp 50 Gäste beiwohnten. Jansen brachte dabei zwar nicht den Lantershofener Dialekt zu Gehör, wohl aber bekanntes Liedgut in der eng verwandten kölschen Sprache. Dort gibt es geschätzte 30.000 Lieder, darunter eine ganze Reihe von Gassenhauern, die seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder gerne gehört und vor allen Dingen gesungen werden. Genau diese hatte der Kölnbarde in seinem Repertoire.

Bürgervereinsvorsitzender Erich Althammer (Mitte) begrüßt den "Kölnbarden" Hans-Jürgen Jansen, der kölsches Liedgut gekonnt zu Gehör brachte. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Der Kölnbarde besingt das kölsche Leben in seinem Heimatdialekt, der dem Lantershofener Platt sehr ähnlich ist.

Dabei fielen so bekannten Komponisten-Namen wie Willi Ostermann, der von der „Kenddäuf Unger Krahnebäume“ berichtete und der vor exakt 100 Jahren das Lied von der „Mösch“ schrieb, die in der „Kösch“ saß, obwohl sie doch in den „Bösch“ gehört. Da war Musik von Hans Knipp, der unheimlich viele Lieder der Bläck Fööss schrieb, zu hören. Zu manch vorgetragenem Stück hatte Jansen auch noch ein paar Anmerkungen zu sagen. Wie zu Knipps „Ene Besuch im Zoo.“ „Es heißt ja eigentlich auf Kölsch nicht Besuch, sondern Besöck. Aber diese Form hörte sich einfach besser an und darum heißt das Lied jetzt so.“ Ebenfalls nicht fehlen durfte Karl Berbuers Campingleed: „Do lachste dich kapott, dat nennt mer Camping.“ Und weil der Kölnbarde auch die leisen Melodien beherrscht, trug er auch noch das wohl bekannteste Stück von Fritz Weber, nämlich das vom „Kölsche Jung“ vor. Jeder Musiker, der in Köln etwas auf sich hält, hat dieses Lied in seinem Repertoire.

Leckere Mettbrötchen und der kölntypische "Halve Hahn" waren im kulinarischen Angebot der Bürgervereinigung. Der Barde hatte zum Mitsingen Liedheftchen spendiert.

Egal, ob „Ming eetste Fründin“, „Dat Schmitze Billa“ oder „Oose Stammbaum“, Jansen regte an diesem Abend erfolgreich zum Mitsingen an. Wer nicht ganz textsicher war, konnte in ein eigens ausgelegtes Liederbuch schauen. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Anekdoten aus der Feder des Kölnbarden, die zum Schmunzeln anregten und die in Köln „Rühmcher“ genannt werden. Jansen erzählte von Verkehrskontrollen und ausgebrochenen Gorillas, immer mit einer lustigen Pointe am Ende. Die Lantershofener Bürgervereinigung servierte ihren Gästen dazu frisch gezapftes Kölsch aus dem „Pittermännche“, Halven Hahn oder Mettbrötchen. Da war es kein Wunder, dass die Gäste noch lange nach dem Kneipenkonzert im Winzerverein beisammen saßen.

Kölnbarde und die Bürgervereinigung laden zum Zuhören und Mitsingenein


Bekannte kölsche und eigene Lieder präsentiert der Kölnbarde mit einem kölsche Programm. Flyer: Thomas Weber, Foto und Bildunterschrift: Thomas Schaaf.

Levve un Laache mit dem Kölnbarden

Im Rahmen der Mundartpflege lädt die Bürgervereinigung Lantershofen am Freitag, 18. November, in die Gaststätte des Winzervereins ein. Dort tritt ab 20 Uhr der „Kölnbarde“ Hans-Jürgen Jansen auf. Sein durch und durch kölsches Programm „Levve un Laache“ beinhaltet bekannte kölsche und eigene Lieder und Anekdoten in Mundart. Zum Mitsingen und Zuhören. Lieder, wie “Drink doch eine met” oder “Vun Kölle, do ben ich” laden ein, die eigene Stimme mal wieder erklingen zu lassen. Und spätestens, wenn es heißt “Och wat wor das fröher schön” ist das allseits beliebte Schunkeln angesagt. Der Eintritt ist frei, es wird aber eine Hutsammlung geben. Passend zum Konzert serviert die Bürgervereinigung zudem Häppchen aus der „Kölsche Fooderkaat.“

Die Bürgervereinigung gratuliert Günther Elfgang (75)


Harald Hess (links) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Günther Elfgang und überreichen ein kleines Präsent. Foto: Renate Elfgang.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Günther Elfgang, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Vorbereitende Arbeiten zur Renovierung und Erweiterung des Winzervereins


Im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein sind derzeit die ersten sichtbaren Vorarbeiten für die voraussichtlich im Januar beginnende große Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten angelaufen. Vor dem Eingangsbereich des Saales und der ehemaligen Außen-Toilettenanlage wurden Bäume gefällt.

Die Bäume im Hof des Winzervereins müssen dem Anbau weichen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit einem Schaufellader können die Mitarbeiter der Gartenbau-Firma Libelt an den Ausschachtungsgraben heranfahren. Die Ausschachtung selber ist harte Handarbeit.

Dem Vorhaben weichen mussten dabei auch zwei Bäume, die erst vor wenigen Jahren anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Winzervereins gepflanzt wurden. Weiter „fällig“ wurden eine große Konifere, die im Grenzbereich zum Nachbargrundstück stand.

Durch die Handausschachtung wird der schöne Garten neben dem Winzerverein geschont.
Mühselig ist die Arbeit beim Freilegen der Außenmauer des Winzervereinssaales.

Weniger auffällig sind die Arbeiten , die außen an der westlichen Saalmauer im nachbarschaftlichen Garten in Handarbeit mit Hacke, Schaufel und Schubkarre durchgeführt werden. Der Einsatz von Baggern verbietet sich hier, weil sonst der schöne Garten unnötig in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Ziel der Handausschachtung ist die Trockenlegung der gartenseitigen Saalwand, deren vertäfelte Innenseite seit Jahren feucht ist.

Oktoberfestspiele zur Halbkirmes


In Lantershofen wurde zünftig gefeiert

Seit vielen Jahren feiert die Lantershofener Bürgervereinigung um Vorstandsvorsitzenden Erich Althammer und seinen Vorstandskollegen die Halbkirmes im Ort als Oktoberfest. Weil dieses zuletzt aber rückläufig war, wurde der Festverlauf überarbeitet. Heraus kamen statt des obligatorischen Wettsägens neue „Oktoberfestspiele." Mitmachen konnten Teams, bestehend auch jeweils zwei Personen. Für sie ging es darum, Maßkrüge voller Sägespäne über Hindernisse zu transportieren, mit verbundenen Augen durch Reifen zu steigen und Luftballons zu zerstechen oder beim guten alten Sackhüpfen möglichst schnell ins Ziel zu kommen.

Beste Stimmung unter den Blasmusik-Klängen der Musikfreunde Lantershofen im vollen Saal des DGH Winzervereins. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Eine Oktoberfest-Olympiade brachte zusätzlich viel Gaudi nicht nur beim Sägemehlschleppen mit Bierkrügen.

Acht Mannschaften hatten sich gemeldet, am Ende konnte der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, einen stattlichen Wanderpokal an Sebastian Glees und Stefan Dünker überreichen und den beiden zum Sieg gratulieren. Applaus gab es zudem von den rund 150 Festgästen im Lantershofener Winzerverein, die sich im Laufe des Abends mit Haxen, Leberkäse oder Radi stärken und dazu Oktoberfestbier kosten konnten. Versorgt mit Speisen wurden sie von den Frauen des Bürgervereinigungs-Vorstands, für Getränke sorgten die Alten Herren des VfB Lantershofen.

Lustig anzuschauen für die Gäste ist das geführte blinde "Laufen" durch Marios Rennschlappen.
Stefan Dünker (2.v.l.) und Sebastian Glees (3.v.l) holten sich den von der Bürgervereinigung neu gestifteten Oktoberfest-Wanderpokal. Mit Vorsitzendem Erich Althammer (rechts) freuen sich die Vorstandskollegen Hubertus Feist (links) und Mario Fuchs (hinter dem Pokal) mit den Siegern.

Unter den Gästen konnte die Bürgervereinigung auch den amtierenden Schützenkönig Robin Grießel, Pastor Alexander Burg sowie Regens Volker Malburg begrüßen. Für den richtigen Ton sorgten die Lantershofener Musikfreunde unter dem Dirigat von Manfred Sebastian. Der gab den Taktstock mehrmals am Abend aber auch an interessierte Hobby-Dirigenten weiter. Diese mußten sich allerdings mit einer Runde Bier beim Orchester bedanken.

Halbkirmes mit Oktoberfest im DGH Winzerverein


Halbkirmes zu Ehren der heiligen Ursula in Lantershofen: schon seit vielen Jahren veranstaltet die Bürgervereinigung zu diesem Anlass ein Oktoberfest, dieses Mal am Samstag, 15. Oktober, ab 19:30 Uhr. Gefeiert wird im Saal des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein. Mit Hax´n vom Grill, Leberkäs und Radi sowie original Oktoberfestbier wird fürs leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Musikfreunde Lantershofen begleiten den Abend musikalisch.

In diesem Jahr findet erstmals ein bayrischer Team-Mehrkampf um den neu ausgelobten Oktoberfest-Pokal statt. Dabei messen sich Teams von jeweils zwei Personen in originellen Geschicklichkeitsspielen. Interessenten für die Spiele melden sich bitte bis 20 Uhr am Festabend an. Der Saal ist ab 19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Vorstand der Bürgervereinigung freut sich über zahlreiche Gäste, am liebsten in Oktoberfest-Tracht.

Die Bürgervereinigung gratuliert Hubert Münch (60)


Harald Hess (links), Thomas Schaaf (2.v.l.) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Hubert Münch zum 60. Geburtstag mit einem kleinen Präsent. Foto: Martina Münch.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Hubert Münch, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen und ehemaligen Hauptmann der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess, Hubertus Feist und Thomas Schaaf im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch

Neue Stühle und Tische für den Saal


Die fleißigen Helfer (v.l.): Dirk Unschuld, Rainer Neiß, Lothar Krämer, Elmar Zillgen, Dietmar Ulrich und Heinz-Albert Bender beim Auspacken der Ware. Foto: Thomas Weber.

Erneut haben Lantershofener Vereine tief in die Tasche gegriffen, um die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein zu erweitern. Die seitens der Gemeinde angeschafften Stühle und Tische wurden um 120 baugleiche Stühle und vier weitere Tische erweitert. Der Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses, die Bürgervereinigung und Kulturlant haben zusammen mehr als 9.000 Euro investiert. Nun sollte der "Grafschafter Stuhltourismus" zu Veranstaltungen in Lantershofen aufhören. Erste Einsätze hat das Mobiliar bereits in den kommenden Tagen. Von Sonntag bis Dienstag finden im Saal insgesamt vier Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Kirmes statt. Am Freitag erwartet die Feuerwehr dann rund 230 Wehrleute und weitere Gäste zum Kameradschaftsabend und am Samstag werden sich bei Kulturlant ebenso viele Menschen zum Gastspiel von Markus Maria Profitlich einfinden.