Aktuelles


vom Verein

Die Bürgervereinigung gratuliert Günther Elfgang (75)


Harald Hess (links) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Günther Elfgang und überreichen ein kleines Präsent. Foto: Renate Elfgang.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Günther Elfgang, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess und Hubertus Feist im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Vorbereitende Arbeiten zur Renovierung und Erweiterung des Winzervereins


Im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein sind derzeit die ersten sichtbaren Vorarbeiten für die voraussichtlich im Januar beginnende große Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten angelaufen. Vor dem Eingangsbereich des Saales und der ehemaligen Außen-Toilettenanlage wurden Bäume gefällt.

Die Bäume im Hof des Winzervereins müssen dem Anbau weichen. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit einem Schaufellader können die Mitarbeiter der Gartenbau-Firma Libelt an den Ausschachtungsgraben heranfahren. Die Ausschachtung selber ist harte Handarbeit.

Dem Vorhaben weichen mussten dabei auch zwei Bäume, die erst vor wenigen Jahren anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Winzervereins gepflanzt wurden. Weiter „fällig“ wurden eine große Konifere, die im Grenzbereich zum Nachbargrundstück stand.

Durch die Handausschachtung wird der schöne Garten neben dem Winzerverein geschont.
Mühselig ist die Arbeit beim Freilegen der Außenmauer des Winzervereinssaales.

Weniger auffällig sind die Arbeiten , die außen an der westlichen Saalmauer im nachbarschaftlichen Garten in Handarbeit mit Hacke, Schaufel und Schubkarre durchgeführt werden. Der Einsatz von Baggern verbietet sich hier, weil sonst der schöne Garten unnötig in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Ziel der Handausschachtung ist die Trockenlegung der gartenseitigen Saalwand, deren vertäfelte Innenseite seit Jahren feucht ist.

Oktoberfestspiele zur Halbkirmes


In Lantershofen wurde zünftig gefeiert

Seit vielen Jahren feiert die Lantershofener Bürgervereinigung um Vorstandsvorsitzenden Erich Althammer und seinen Vorstandskollegen die Halbkirmes im Ort als Oktoberfest. Weil dieses zuletzt aber rückläufig war, wurde der Festverlauf überarbeitet. Heraus kamen statt des obligatorischen Wettsägens neue „Oktoberfestspiele." Mitmachen konnten Teams, bestehend auch jeweils zwei Personen. Für sie ging es darum, Maßkrüge voller Sägespäne über Hindernisse zu transportieren, mit verbundenen Augen durch Reifen zu steigen und Luftballons zu zerstechen oder beim guten alten Sackhüpfen möglichst schnell ins Ziel zu kommen.

Beste Stimmung unter den Blasmusik-Klängen der Musikfreunde Lantershofen im vollen Saal des DGH Winzervereins. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Eine Oktoberfest-Olympiade brachte zusätzlich viel Gaudi nicht nur beim Sägemehlschleppen mit Bierkrügen.

Acht Mannschaften hatten sich gemeldet, am Ende konnte der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, einen stattlichen Wanderpokal an Sebastian Glees und Stefan Dünker überreichen und den beiden zum Sieg gratulieren. Applaus gab es zudem von den rund 150 Festgästen im Lantershofener Winzerverein, die sich im Laufe des Abends mit Haxen, Leberkäse oder Radi stärken und dazu Oktoberfestbier kosten konnten. Versorgt mit Speisen wurden sie von den Frauen des Bürgervereinigungs-Vorstands, für Getränke sorgten die Alten Herren des VfB Lantershofen.

Lustig anzuschauen für die Gäste ist das geführte blinde "Laufen" durch Marios Rennschlappen.
Stefan Dünker (2.v.l.) und Sebastian Glees (3.v.l) holten sich den von der Bürgervereinigung neu gestifteten Oktoberfest-Wanderpokal. Mit Vorsitzendem Erich Althammer (rechts) freuen sich die Vorstandskollegen Hubertus Feist (links) und Mario Fuchs (hinter dem Pokal) mit den Siegern.

Unter den Gästen konnte die Bürgervereinigung auch den amtierenden Schützenkönig Robin Grießel, Pastor Alexander Burg sowie Regens Volker Malburg begrüßen. Für den richtigen Ton sorgten die Lantershofener Musikfreunde unter dem Dirigat von Manfred Sebastian. Der gab den Taktstock mehrmals am Abend aber auch an interessierte Hobby-Dirigenten weiter. Diese mußten sich allerdings mit einer Runde Bier beim Orchester bedanken.

Halbkirmes mit Oktoberfest im DGH Winzerverein


Halbkirmes zu Ehren der heiligen Ursula in Lantershofen: schon seit vielen Jahren veranstaltet die Bürgervereinigung zu diesem Anlass ein Oktoberfest, dieses Mal am Samstag, 15. Oktober, ab 19:30 Uhr. Gefeiert wird im Saal des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein. Mit Hax´n vom Grill, Leberkäs und Radi sowie original Oktoberfestbier wird fürs leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Musikfreunde Lantershofen begleiten den Abend musikalisch.

In diesem Jahr findet erstmals ein bayrischer Team-Mehrkampf um den neu ausgelobten Oktoberfest-Pokal statt. Dabei messen sich Teams von jeweils zwei Personen in originellen Geschicklichkeitsspielen. Interessenten für die Spiele melden sich bitte bis 20 Uhr am Festabend an. Der Saal ist ab 19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Vorstand der Bürgervereinigung freut sich über zahlreiche Gäste, am liebsten in Oktoberfest-Tracht.

Die Bürgervereinigung gratuliert Hubert Münch (60)


Harald Hess (links), Thomas Schaaf (2.v.l.) und Hubertus Feist (rechts) gratulieren Hubert Münch zum 60. Geburtstag mit einem kleinen Präsent. Foto: Martina Münch.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Hubert Münch, einem langjährigen Mitglied der Bürgervereinigung Lantershofen und ehemaligen Hauptmann der Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen, überbrachten die Vorstandsmitglieder Harald Hess, Hubertus Feist und Thomas Schaaf im Namen des gesamten Vorstands der Vereinigung die herzlichsten Glückwünsche. Die Gratulanten überreichten dem Geburtstagskind ein kleines Präsent mit einer Flasche Schütz-Sekt und Motiv-Gläsern aus der Glasserie der Bürgervereinigung, welche alljährlich mit neuem Lantershofener Motiv auf der Familienwanderung der Bürgervereinigung ausgegeben werden.

Herzlichen Glückwunsch

Neue Stühle und Tische für den Saal


Die fleißigen Helfer (v.l.): Dirk Unschuld, Rainer Neiß, Lothar Krämer, Elmar Zillgen, Dietmar Ulrich und Heinz-Albert Bender beim Auspacken der Ware. Foto: Thomas Weber.

Erneut haben Lantershofener Vereine tief in die Tasche gegriffen, um die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses Winzerverein zu erweitern. Die seitens der Gemeinde angeschafften Stühle und Tische wurden um 120 baugleiche Stühle und vier weitere Tische erweitert. Der Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses, die Bürgervereinigung und Kulturlant haben zusammen mehr als 9.000 Euro investiert. Nun sollte der "Grafschafter Stuhltourismus" zu Veranstaltungen in Lantershofen aufhören. Erste Einsätze hat das Mobiliar bereits in den kommenden Tagen. Von Sonntag bis Dienstag finden im Saal insgesamt vier Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Kirmes statt. Am Freitag erwartet die Feuerwehr dann rund 230 Wehrleute und weitere Gäste zum Kameradschaftsabend und am Samstag werden sich bei Kulturlant ebenso viele Menschen zum Gastspiel von Markus Maria Profitlich einfinden.

Thea und Klaus Dücker feiern Goldene Hochzeit


Dorfgemeinschaft sagt mit Ständchen Dank und gratuliert  

Aus benachbarten Stadtteilen von Salzgitter in Niedersachsen stammen Thea und Klaus Dücker, die jetzt hier in Lantershofen ihre Goldene Hochzeit feiern konnten. Er – Soldat – und sie – Lehrerin – gelangten nach wechselnden Standorten bei der Bundeswehr über das Materialamt des Heeres in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihren  drei Kindern in den Ahrkreis, 1979 zuerst nach Karweiler und dann 1983 nach Lantershofen ins eigene Haus in der Katharinastraße. Von hier aus haben sie sich ins Dorf Lantershofen nicht nur eingelebt, sondern sich mit vielfachem Engagement nachhaltig in der Dorfgemeinschaft eingebracht.

Thea und Klaus Dücker feiern mit der Dorfgemeinschaft ihre Goldhochzeit. Fotos in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Auch König Robin Grießel (3. v.l.) und Hauptmann Johannes Schütz (2. v.l.) zählen zu den Gratulanten.

Die Integration in die Dorfgemeinschaft war ihnen immer ein Anliegen. Klaus Dücker hat sich in der Pfarrgemeinde, im Männer- und Frauenchor, im Bürgerverein und auch im Ortsbeirat verdient gemacht. Thea Dücker war Mitglied im VfB und begleitete und unterstützte jahrzehntelang die vielfältigen Vereinsaktivitäten ihre Mannes in den Vereinen, der Kirche oder der Zivilgemeinde.

Das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen ist mit Schwenkfähnrich, Offizieren, Flötenspielern und Trommlern angetreten.
Nach den Darbietungen der Musiker und des Gesangvereins folgt die Gratulation von Vereinen und Bevölkerung sowie ein kleiner Umtrunk.

Anlässlich ihrer Goldhochzeit bedankten sich jetzt die Dorfvereine mit Musik von Musikfreunden und Tambourcorps, mit Ständchen, Fahnenschwenken und Pechfackelbeleuchtung der Feuerwehrkameraden bei Thea und Klaus Dücker für ihr Wirken im Dorf und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche zur Goldhochzeit. Erich Althammer, Vorsitzender der Bürgervereinigung Lantershofen, stellte in seiner Laudatio auf das Jubelpaar dessen Verdienste um die Dorfgemeinschaft heraus. Auch die Vertreter der anderen Vereine dankten den beiden für ihre offenes und engagiertes Einstehen für ein gemeinsames gedeihliches Zusammenleben im Dorf. In Vertretung für Bürgermeister Achim Juchem gratulierte der Beigeordnete der Gemeinde Grafschaft Ingo Derz dem Ehepaar Dücker. Auch Ortsvorsteher Leo Mattuscheck reihte sich in den Gratulationsreigen ein. Mit einem kleinen Umtrunk am Ende der Katharinastraße bedankten sich Thea und Klaus Dücker für den eindrucksvollen Aufmarsch der Lantershofener Vereine.

Lambertus-Kirmes mit viel Programm


Festkommers gilt als legendär

Seit vergangenem Sonntag feierten die Lantershofener ihre Lambertuskirmes. Offiziell. Denn hinter verschlossenen Türen wurde bereits seit zwei Wochen gefeiert. Interne Veranstaltungen, Jubiläen- und Abschiedsabende reihen sich aneinander, bevor mit dem sonntäglichen Festhochamt der offizielle Teil startete. Montagmorgen fand im Saal des örtlichen Winzervereins der Festkommers statt. Eine reine Männerrunde aus rund 250 Mitglieder der Bürgervereinigung, Junggesellen-Schützen und geladenen Gästen.

Zum Festgottesdienst am Montagmorgen hat sich die Junggesellen-Schützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen mit ihrem König Robin Grießel und den Jubilaren versammelt. Fotos und Bildunterschriften in diesem Bericht: Thomas Schaaf.
Mit Kirmesinbrunst singt die Gesellschaft mit Subregens Philip Peters, Regens Dr. Volker Malburg und Ernst Willenbrink vom Studienhaus St. Lambert (von links) das Lambertuslied.

„Der Kirmesmontag ist im Ort der wichtigste Tag des Jahres, noch wichtiger als Ostern und Weihnachten“, hatte der erst vor einer Woche ins Amt gehobene Regens des örtlichen Studienhauses für Priesteramtskanditen, Volker Malburg, schon beim Festgottesdienst am frühen Montagmorgen betont. Messen und Andachten gehören zum Fest dazu, es ist immerhin das Patronatsfest. Malburg war übrigens nicht der einzige „Neue“ bei besagtem Festkommers. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Kirmes ausrichtenden Junggesellen-Schützen Johannes Schütz zu ihrem neuen Hauptmann und Vorsitzenden gewählt, da dem amtierenden Hauptmann Robin Grießel vergangene Woche der Königsschuss gelungen war.

Nach dem Festgottesdienst folgen vor der Lambertuskirche die Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung, Fähndelschwenken und Fanfarenblasen bei flotten Weisen einer Abordnung des Colonia-Orchesters Köln.
In diesem Jahr ist eine stolze Zahl von Jubilaren und Begleitern mit dem König vor der Kirche angetreten.

Neu war auch, dass es in diesem Jahr einen Eisernen Jubilar gab: Josef Franken hatte vor 65 Jahren den Wettbewerb um die Schützenkönigswürde gewonnen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil, zudem wurden seine Verdienste rund um Lantershofen, seine Traditionen und seine Vereine noch einmal ausführlich gewürdigt. Unter anderem ist er Ehrenvorsitzender der Bürgervereinigung und der örtlichen Feuerwehr, beiden stand er über Jahrzehnte vor.

Fähnrich der Schwenkfahne Matthias Schopp begeistert über die Kirmestage mit einer beeindruckenden Schwenkleistung, die man nicht alle Jahre sieht. Neuer Höhepunkt seiner Darbietung war das gleichzeitige Überspringen der Fahne mit beiden Füßen.
Im langen Festzug der Schwarzen Männer mit ihren Zylindern und weißen Handschuhen geht es unter den Klängen von Tambourcorps und Coloniaorchester in den Saal des ehemaligen Winzervereins.

Hauptmann Johannes Schütz führte am Montagmorgen souverän durch den Festkommers. Schütz erinnerte sich in seiner Eröffnungsrede an „seinen“ ersten Festkommers vor gerade einmal zehn Jahren. Er informierte die Gesellschaft, dass die Tragfahne der Gesellschaft von Grund auf restauriert wurde. Diese weist unter anderem auf die Tugenden der Junggesellen-Schützen hin. Hochachtung vor so viel gelebter Tradition in Lantershofen zollte Dechant Jörg Meyrer, zumal gerade in heutiger Zeit viele Traditionen verloren gingen. Auch er war erstmals in Lantershofen dabei. Regens Malburg hatte in seiner kurzen Zeit in Lantershofen bereits festgestellt, dass die Kirmestraditionen auch gelebte Integration vieler Lantershofener Neubürger mit sich bringen. Neben ihm war auch Friedhelm Münch ein „Neuer“ der Lantershofener Kirmes, deren Festkommers er als „legendär“ bezeichnete. Den Junggesellen brachte  eine Zuwendung von genau 782 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Schwenkfahne mit.

Souverän leitet der neue Hauptmann Johannes Schütz den Festkommers, der mit Ansprachen, Ehrungen, musikalischen Darbietungen und natürlich den Brötchesmädchen einen Höhepunkt der Lambertuskirmes darstellt.
Beeindruckt von der Lantershofener Art, Kirmes zu feiern, zeigte sich der neue Regens des Studienhauses St. Lambert, Dr. Volker Malburg, der erst in der Vorwoche offiziell von Bischof Dr. Stephan Ackermann in sein Amt eigeführt worden war.

Der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem dankte den Junggesellen noch einmal explizit für deren Hilfe beim Hochwasserereignis vom Juni. Ortsvorsteher Leo Mattuscheck führte derweil die Verdienste der Königsjubilare für Lantershofen auf. Neben Josef Franken waren das Heinz Dünker (König vor 60 Jahren), Otto Krämer (50 Jahre) und Thomas Franken (25 Jahre). Erich Althammer, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, erläuterte die lange Geschichte des Lantershofener Winzersaals, um deren Fortbestand es dem Winzerverein oft genug bange war. Weil der Saal nun Gemeindeeigentum ist, sei er für die Zukunft gesichert.

Ein seltenes Bild: Die Reihe der "Alt-Jubilare" im Königsamt (von links): Josef Franken (65 Jahre), Heinz Dünker (60 Jahre) und Otto Krämer (50 Jahre).
Weitere Jubilare sind (von links) Markus Gansewig (20), Franz-Peter Efferz (40) und Silberjubilar Thomas Franken (25), die sich mit den Alt-Jubilaren Josef Franken (65), Heinz Dünker (60) und Otto Krämer (50) freuen.

Gratulationen für die Majestäten überbrachten zudem Vertreter aller drei Schützengesellschaften aus Ahrweiler, die ihre enge Verbindung mit Lantershofen noch einmal betonten. Erstmals dabei war der König der Aloisiusjugend, Luca Münch. Musikalisch gratulierten Junggesellen-Tambourcorps und Fanfarenbläser, Schwenkfähnrich Matthias Schopp erhielt für seine Darbietung stehende Ovationen. Für Stimmung sorgte aber auch das Colonia Blasorchester. Die Kölner bereicherten in diesem Jahr zum 25. Mal die Lambertuskirmes. Schützenkönig Robin Grießel dankte am Ende des Kommerses allen Gratulanten sowie den rund 30 Brötchesmädchen, die am Morgen für die Bewirtung der Gäste gesorgt hatten.

Das gesamte Kirmesfest begleitet unter Leitung von Nils Henscheid musikalisch das Tambourcorps der Junggesellen-Schützengesellschaft, die ein prägendes Element in der Dorfgemeinschaft ist und die Kirmes ausrichtet.
Was wäre der Kirmesfrühschoppen ohne die fleißigen Brötchesmädchen. Aber auch sonst das Jahr über unterstützen die jungen Damen die Junggesellen und die Dorfgemeinschaft bei vielen Aktivitäten.

Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Stechschritt-Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen. Das Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt, in dem die Chöre des MGV Cäcilia die „Lambertus-Messe“ sangen. Am Mittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mitsamt Spielmannszug und Blasorchester auf, um die Majestäten zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum. Die Fanfarenbläser traten auf, Fähnrich Matthias Schopp schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft vor Hunderten von Schaulustigen drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im voll besetzten Saal des Winzervereins der  Kirmesball, zu dem die Bonner Band „Roadrunner“ aufspielten.

Den Abschluss der Kirmesumzüge bildet der Montagnachmittag. Noch einmal treten die Junggesellen-Schützen zu Parade und Fähndelschwenken an. Hier schreitet König Robin Grießel mit Hauptmann Johannes Schütz und den Jubilaren Otto Krämer und Thomas Franken die Front der stillstehenden Kameraden ab.
Regelmäßig ein Höhepunkt der Festumzüge ist die Parade. Mit Stechschritt marschiert dann die Schützengesellschaft drei Mal salutierend am König vorbei. Ein Spektakel für Gäste und auch die Kinder, die sich regelmäßig hinten anhängen. Hier sehen wir Tragfähnrich Benedikt Queckenberg mit seinen Begleitern grüßend an König und Jubilaren vorbeiziehen.

Trotz langer Feiern am Vorabend war das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen schon früh am Montagmorgen auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen und einer Tanzveranstaltung endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.